ZUG - RAPPERSWIL 4:3: Dreimal im Rückstand und doch gewonnen

Dreimal lag Zug zu Hause gegen den Tabellen-Vorletzten Rapperswil- Jona zurück. Am Schluss siegten die Innerschweizer aber dennoch.

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Rapperswils Stacy Roest (links) im Duell mit Zugs Björn Christen. (Bild EQ)

Rapperswils Stacy Roest (links) im Duell mit Zugs Björn Christen. (Bild EQ)

Björn Christen (49.) und Glen Metropolit (55.) sorgten in der turbulenten Schlussphase für den Umschwung und sorgten für den am Schluss doch verdienten 4:3-Sieg von Zug über Rapperswil. Die Zentralschweizer waren übers gesamte Spiel hinweg gesehen die aktivere Mannschaft, kamen zu vielen Chancen, doch Daniel Manzato hielt mal für mal die Lakers im Spiel.

Rapperswils Manager Reto Klaus war in den letzten Tagen und schwierigen Wochen der Ostschweizer bereits auffällig oft mit der «Trainer-Frage» konfrontiert worden. Im weiteren Umfeld der Lakers löste die letzte Serie von Fehltritten ziemliche Irritationen aus. Nach der fünften Niederlage in Folge wird Klaus mit weiteren medialen Vorstössen rechnen müssen.

Vor allem die Flut an Gegentoren (101 in 25 Spielen) wird Coach Christian Weber angelastet. In Zug verteidigten die Rapperswiler für ihre Verhältnisse zwar einigermassen akzeptabel, verspielten aber gleichwohl dreimal einen Vorsprung und liessen sich kurz vor Schluss von Metropolit zu einfach ausmanövrieren.

Die Defensive wird deswegen wohl kaum erneut alleine in den Bannstrahl der Kritiker geraten. Mangelhaft war vor allem die Effizienz der Lakers-Offensivabteilung, denn nur als die Zuger einige Blackouts hatten, schlugen die Rapperswiler zu.

si/rem

Den ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Zug - Rapperswil-Jona Lakers 4:3 (1:2, 1:1, 2:0)

Bossard-Arena. – 6057 Zuschauer. – SR Rochette, Dumoulin/ Tscherrig. – Tore: 7. Furrer (Neff) 0:1. 17. Di Pietro (Metropolit, Wozniewski/Ausschluss Grauwiler) 1:1. 20. (19:40) Geyer (Furrer, Neff/Ausschluss Wozniewski) 1:2. 25. Holden (Brunner, Diaz) 2:2. 30. Sirén (Reid, Neff) 2:3. 49. Christen (Snell) 3:3. 55. Metropolit (Diaz, Casutt) 4:3. – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen gegen Zug, 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona. – PostFinance-Topskorer: Holden; Roest.

Zug: Markkanen; Diaz, Oppliger; Wozniewski, Fischer; Snell, Chiesa; Brunner, Holden, Schnyder; Lindemann, Rüfenacht, Casutt; Christen, Metropolit, Corsin Camichel; Di Pietro, Sutter, Duri Camichel.

Rapperswil-Jona: Manzato; Poeck, Berger; Furrer, Blatter; Geyer, Gmür; Maurer; Nordgren, Roest, Hürlimann; Neff, Reid, Sirén; Riesen, Burkhalter, Suri; Thibaudeau, Grauwiler, Rizzello.

Bemerkungen: Zug ohne Lüthi, Blaser, Rapperswil- Jona ohne Truttmann, Friedli, Gailland (alle verletzt). Rapperswil ab 59:10 ohne Goalie.