Zuger Sieg gegen Schlusslicht nach Verlängerung

Der EV Zug gewinnt zum Abschluss des Heimspieljahres dank dem Treffer von Glen Metropolit nach 37 Sekunden der Verlängerung 2:1 gegen Rapperswil-Jona. Damit ist der EVZ neuer Leader der NLA.

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Zugs Alessandro Chiesa kniet sich in Aurelio Lemms Schuss (Bild: Keystone)

Zugs Alessandro Chiesa kniet sich in Aurelio Lemms Schuss (Bild: Keystone)

Das Schlusslicht, zuletzt in vier von fünf Spielen siegreich, forderte dem Anfang Saison offensiv klar stärksten Team alles ab. Und obwohl der derzeit unglücklich spielende Corsin Casutt im Schlussdrittel zweimal das 2:0 und damit wohl die Vorentscheidung verpasste, konnte sich kein Zuger Fan beklagen, als Derrick Walser bei doppelter nummerischer Überzahl mit einem abgefälschten Schuss ausglich (49.). Zweieinhalb Minuten vor Spielende verpasste der auf die nächste Saison zu Zug wechselnde Topskorer Reto Suri nach einem Konter in Unterzahl (!) sogar den Siegtreffer zum "Dreier". Wenig später konnten die Zuger so doch die vierte Niederlage in Serie verhindern.

Den vermeintlich kursweisenden Treffer hatte ausgerechnet Andreas Furrer erzielt. (22.) Der ansonsten starke Rappi-Ersatzkeeper Jonas Müller liess das aus der Mittelzone per Backhand abgegebene Verlegenheitszuspiel zum Entsetzen seiner Teamkollegen zwischen den Schonern hindurch ins Netz kullern. Dass das Eis in der Bossard-Arena genau an dieser Stelle wohl etwas uneben war, dürfte Müller nicht trösten, ebensowenig wie die Tatsache, dass er nach der Partie zum besten Spieler seines Teams gewählt wurde.

EVZ-Topskorer Damien Brunner wird von Marc Welti zurückgehalten. (Bild: Keystone)
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Zugs Alessandro Chiesa (links) gegen Jordan Murray. (Bild: Keystone)
Zugs Fabian Lüthi (hinten) gegen Lakers-Spieler Reto Suri. (Bild: Keystone)
Thomas Rüfenacht versucht sich gegen vier Lakers-Spieler durchzusetzen. (Bild: Keystone)
Aurelio Lemm von den Lakers schiesst. Alessandro Chiesa versucht den Puck zu blockieren. (Bild: Keystone)
Cyrill Welti (oben) im Duell mit Damien Brunner. (Bild: Keystone)
Thomas Rüfenacht (vorne) im Kampf gegen Stacy Roest. (Bild: Keystone)
Thomas Rüfenacht (vorne) muss sich gegen Stacy Roest wehren. (Bild: Keystone)
Fabian Schnyder (rechts) gegen Thomas Büsser. (Bild: Keystone)
Björn Christen (ganz links) kann sich nicht gegen fünf Lakers-Spieler durchsetzen. (Bild: Keystone)
EVZ-Topskorer Damien Brunner. (Bild: Keystone)
Lakers-Topskorer Reto Suri, der im Sommer für drei Jahre nach Zug wechselt. (Bild: Keystone)
EVZ-Topskorer Damien Brunner. (Bild: Keystone)
Lakers-Torhüter Daniel Manzato ist geschlagen: Sieg für den EV Zug. (Bild: Keystone)
Jubel bei Glen Metropolit, Andy Wozniewski, Josh Holden und Dominic Lammer nach dem Tor in der Verlängerung. (Bild: Keystone)

EVZ-Topskorer Damien Brunner wird von Marc Welti zurückgehalten. (Bild: Keystone)

Zug - Rapperswil-Jona 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.

Bossard-Arena. - 6024 Zuschauer. - SR Eichmann, Dumoulin/Zosso. - Tore: 22. Furrer 1:0. 49. Walser (Ausschlüsse Brunner, Fischer) 1:1. 61. (60:37) Metropolit (Ausschluss Grauwiler) 2:1. - Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Brunner) gegen Zug, 6mal 2 plus 10 Minuten (Murray) plus Spieldauer (Murray) gegen Rapperswil-Jona. - PostFinance-Topskorer: Brunner; Suri.

Zug: Markkanen; Chiesa, Wozniewski; Oppliger, Fischer; Furrer, Erni; Blaser; Brunner, Holden, Schnyder; Christen, Metropolit, Casutt; Corsin Camichel, Rüfenacht, Lindemann; Lüthi, Sutter, Duri Camichel; Lammer.

Rapperswil-Jona: Müller; Walser, Welti; Gmür, Niinimaa; Geiger, Geyer; Grauwiler, Roest,Murray; Reid, Burkhalter, Lemm; Riesen, Wichser, Suri; Thibaudeau, Hürlimann, Rizzello.

Bemerkungen: Zug ohne Helbling (verletzt) und Pirnes (überzählig), Rapperswil ohne Maurer,Camenzind, Siren (alle verletzt) und Brendl (überzählig). 12. Pfostenschuss Lüthi. 60.Timeout Zug. (Si)

Zugs Alessandro Chiesa kniet sich in Aurelio Lemms Schuss (Bild: Keystone)

Zugs Alessandro Chiesa kniet sich in Aurelio Lemms Schuss (Bild: Keystone)