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Zwischen 1614 und 1625 entstanden

Sieht Parallelen zum letzten Jahr der Kloten-Flyers: EVZ-CEO Patrick Lengwiler. (Bild Werner Schelbert)

Sieht Parallelen zum letzten Jahr der Kloten-Flyers: EVZ-CEO Patrick Lengwiler. (Bild Werner Schelbert)

Kapellbrückenbilder hb. Fast alle der ursprünglich etwa 150 Bilder auf der Kapell­brücke – einige gingen im Lauf der Zeit verloren, andere kamen dazu – sind zwischen 1614 und 1625 entstanden. Das Bildprogramm entwarf der Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat ab 1586. Die meisten Gemälde schuf der damals bedeutendste Luzerner Maler Hans Heinrich Wägmann. Gemäss dem 2015 im Verlag «Hier und Jetzt» erschienenen zweibändigen Buch «Die Bilder der Kapellbrücke in Luzern» von Heinz Horat stellten die 76 Bildtafeln ausgehend vom linken Reussufer landesgeschichtliche Szenen dar.

Hommage an den König

Vom rechten Reussufer her wurde mit 40 Tafeln das Leben des heiligen Leodegar und anschliessend auf 29 Tafeln die Legende des zweiten Stadtheiligen Mauritius erzählt. Horat: «Die Darstellung des französischen Heiligen Leodegar war eine Hommage an den französischen König, in dessen Solddienst damals viele Luzerner standen.» Die Würdigung des im Wallis hingerichteten Thebäerhei­ligen Mauritius bezog sich direkt auf den wichtigen katholischen Bündnispartner Savoyen, dessen Herzöge den Mauritiusorden begründet und in gegenreformatorischer Absicht erneuert hatten.

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