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Ex-FCL-Ausbildner Schnarwiler: «Die Stimmung bei YB ist hervorragend»

Neben Chefcoach Gerardo Seoane verstärkt mit Patrick Schnarwiler ein weiterer Ex-Luzerner das YB-Trainerteam. Schnarwiler spricht über seine ersten Eindrücke beim Meister.
Daniel Wyrsch
Der neue Assistent Patrick Schnarwiler (rechts) bespricht sich beim Trainingsauftakt der Young Boys mit Cheftrainer Gerardo Seoane. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Bern, 17. Juni 2019)

Der neue Assistent Patrick Schnarwiler (rechts) bespricht sich beim Trainingsauftakt der Young Boys mit Cheftrainer Gerardo Seoane. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Bern, 17. Juni 2019)

Der gebürtige Zuger Patrick Schnarwiler (46) hat bei den Young Boys Harald Gämperle, der zu Hertha BSC zurückgekehrt ist, als Assistenztrainer ersetzt. Für Schnarwiler kam es in Bern zum Wiedersehen mit YB-Meistertrainer Gerardo Seoane. Beide waren früher beim FC Luzern Profis und danach Nachwuchstrainer.

Da auf die neue Saison hin Fabian Lustenberger nach zwölf Jahren in Berlin bei Hertha als neuer YB-Abwehrchef in die Schweiz zurückgekehrt ist, gehören nun gleich drei Ex-Luzerner dem Meister aus Bern an. Mit Patrick Schnarwiler haben wir über den neuen Job gesprochen.

Gratulation, vom Absteiger GC schafften Sie den Sprung direkt zum Meister YB. Spüren Sie die meisterlichen Schwingungen in Bern und den Unterschied zur wohl tristen Stimmung bei GC?

Patrick Schnarwiler: Ich war bei GC für das U21-Team verantwortlich. Die Aufgaben lassen sich somit nicht vergleichen. Was ich nach einer Woche bei YB sagen kann: Die Stimmung ist hervorragend, es wird sehr konzentriert gearbeitet, und ich wurde von allen bestens aufgenommen.

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie zu YB wechselten?

Ich wurde von YB-Sportchef Christoph Spycher angefragt und habe mich sehr gefreut, dass ich diese Chance bekommen habe.

Mit Cheftrainer Gerardo Seoane, Abwehrchef Fabian Lustenberger und Ihnen sind nicht weniger als drei Ex-Luzerner in wichtigen Funktionen bei YB angestellt. Ist das auch für Sie aussergewöhnlich?

Ja, das ist eine spezielle Konstellation. Aber grundsätzlich spielt es keine Rolle, woher jemand kommt.

Stimmt es, dass Gerardo Seoane Sie vor etwas mehr als einem Jahr zum FC Luzern holen wollte, die Vereinsführung Ihre Rückkehr aber verhindert hatte?

Es gab nie eine offizielle Anfrage des FCL.

Warum ergänzen Sie sich mit Gerardo Seoane?

Es gibt bei YB im Trainerstaff eine klare Rollenverteilung. Jeder weiss genau, was er zu tun hat. Gerry Seoane ist der Cheftrainer, Matteo Vanetta und ich sind die Assistenten, Martin Fryand ist der Konditions- und Stefan Knutti der Goalietrainer. Als Trainer-Team wollen wir die Mannschaft weiterbringen und die einzelnen Spieler weiterentwickeln.

In Basel herrscht schon zu Beginn der Vorbereitung viel Unruhe. Geht YB dadurch mit einem Vorsprung ins nächste Meisterrennen?

Es ist nicht an mir, dies zu beurteilen. Was ich bei YB sofort gespürt habe: Man nimmt zur Kenntnis, was bei den anderen Klubs läuft, aber die Konzentration gilt voll und ganz der eigenen Mannschaft.

Ist Ihnen klar, alles andere als der Titel-Hattrick wäre für die Berner eine Enttäuschung?

Es ist kurz nach Trainingsstart nicht der richtige Moment, um über Ziele zu reden. Aber wenn man zweimal in Folge Meister geworden ist, gibt man sich in der nächsten Saison bestimmt nicht mit dem vierten Platz zufrieden.

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