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Zurück in die Zukunft: GC setzt bei der Mission Ligaerhalt auf Ex-Trainer Uli Forte

Der zweite Trainerwechsel bei den Grasshoppers in dieser Saison ist offiziell: Der 44-jährige Uli Forte übernimmt den Posten von Tomislav Stipic. Dieser muss den Tabellenletzten nach knapp fünf Wochen sowie drei Punkten in fünf Spielen wieder verlassen.

(sda) Gemäss dem neuen GC-Präsidenten Stephan Rietiker bekommt Uli Forte einen Vertrag für zwei Jahre, der auch bei einem Abstieg in die Challenge League gültig ist.

Ein ähnliches Startszenario hat Forte vor drei Jahren beim Stadtrivalen FC Zürich vorgefunden. Er hat diesen nicht vor dem Abstieg retten können – er betreute den FCZ damals in den letzten drei Spielen -, durfte aber bleiben und sorgte darauf für den sofortigen Wiederaufstieg aus der Challenge League.

Auch den FC St.Gallen führte Forte einst von der Challenge League in die Super League (2008/09). Und die Grasshoppers hatte er im Frühling 2012 in einer Krise übernommen und darauf innerhalb von zwölf Monaten auf Platz 2 und zum Cupsieg geführt.

Uli Forte präsentiert sich vor den Medien. (Bild: Keystone)

Uli Forte präsentiert sich vor den Medien. (Bild: Keystone)

Bei den Fans unbeliebt gemacht

Nach dieser sehr gelungenen Saison 2012/13, seither ging es mit GC nur noch bergab, verliess Forte den Rekordmeister und unterschrieb einen Vertrag bei den Young Boys (bei denen er zwei Jahre später entlassen wurde). Er liess in Zürich einen fassungslosen Vorstand und vor allem verärgerte Fans zurück. Vor diesem Hintergrund sorgen folgende Zeilen im Communiqué beim GC-Anhang für Stirnrunzeln:

«... sowie seine Verbundenheit mit dem Grasshopper Club Zürich waren wichtige Kriterien bei der Entscheidungsfindung der sportlichen Neuausrichtung».

Wahrscheinlich haben die Grasshoppers Forte aufgrund der bei St.Gallen und Zürich gezeigten (Aufstiegs-)Qualitäten verpflichtet. Sie wollen einen Trainer, dem sie es zutrauen, die Mannschaft nach dem Abstieg sofort wieder zurück in die Super League zu führen. Die Relegation an sich ist sehr nahe, unabhängig davon, wer den Trainerposten inne hat. Acht Runden vor Schluss trennen die Grasshoppers fünf Punkte von Barrage-Platz 9 (Neuchâtel Xamax).

Eine Änderung gibt es auch im Verwaltungsrat: Georges Perego ist per sofort zurückgetreten. Er war zuständig für den Bereich Sport und damit Anfang März mitverantwortlich für das Engagement von Trainer Stipic.

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