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Ex-Krienser Vögtli vor einer speziellen Rückkehr

Der HC Kriens-Luzern empfängt heute Samstag (18.00) in der Maihofhalle in Luzern den TV Endingen.
Roland Bucher
Endingen-Shootingstar Claudio Vögtli (am Ball) hier noch im Dress des HC Kriens-Luzern. (Bild: Manuela Jans-Koch, Kriens, 18. April 2019)

Endingen-Shootingstar Claudio Vögtli (am Ball) hier noch im Dress des HC Kriens-Luzern. (Bild: Manuela Jans-Koch, Kriens, 18. April 2019)

Der TV Endingen klopfte an, der Aufsteiger, der in dieser Saison einmal mehr gegen den erneuten Abstieg kämpft. «Für mich war schnell einmal klar, dass ich dort hochwillkommen bin», sagt Claudio Vögtli, «Trainer Zoltan Majeri hat mir seine Mannschaft und die Rolle, die er mir zudenkt, sehr überzeugend schmackhaft gemacht.»

Genau 103 Partien der Nationalliga A hat Claudio Vögtli für den HC Kriens-Luzern bestritten, 107 Tore geworfen. Die Steigerungsprozente in dieser Saison sind rekordverdächtig: 9 Partien für die Endinger – 47 Treffer. Rang fünf in der Torschützenliste und, ohne grössere Übertreibungskunst formuliert: Shootingstar der NLA. «Ich bilde mir nichts darauf ein», betont der mit Gardemassen (1,93 Meter, 90 Kilogramm) ausgerüstete Penaltyspezialist. «Entscheidend ist für mich nur, dass ich das Vertrauen meines neuen Vereines rechtfertige.»

Die Arbeit mit dem Mentaltrainer

Vögtli, jahrelang der «Stift» bei Kriens, ist bei Endingen zum Teamleader gereift, sein Wort hat Gewicht, sein Linksschuss erst recht. «Ich fühle mich wohl, ich bin akzeptiert, man schätzt, dass ich dem Team zu einer guten Saison verhelfen will.» Gestählt haben ihn beim handballerischen Quantensprung zwei zusätzliche individuelle Trainingseinheiten in den Vormittagsstunden, vor allem aber auch neue Methodik im Mentaltraining: «Heiko Grimm hat mir vor zwei, drei Jahren bereits dazu geraten», erzählt Vögtli aus der Zeit mit dem ehemaligen HCK-Coach. «Jetzt habe ich diesen Schritt bewusst gemacht. Und er hilft mir sehr.» Der Kopf sei frei, er könne sich jetzt im Spiel auf das Wesentliche konzentrieren. Heute auf den HC Kriens-Luzern. «Es ist bestimmt nicht ein ganz gewöhnliches Spiel für mich», gesteht er.

Ziel Ausland im Visier

Endingen soll für ihn, der Anfang nächstes Jahr den Bachelor abstempelt und dann entweder weitere Studien angeht oder ein Praktikum in Angriff nimmt, nicht Sackgasse, nicht Endstation werden. «Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass ich meinen hohen Ansprüchen gerecht werden kann.» Die da heissen: die Chefposition bei Endingen untermauern, später bei einem NLA-Spitzenteam um den Titel kämpfen und, in weit fernerer Zukunft international angreifen: «Als junger Handballer träume ich vom Ausland.»

Heute indes heisst der Fokus HC Kriens-Luzern: «Die Krienser sind Favorit», legt Vögtli die Rollenverteilung aus seiner Sicht fest und schwört: «Aber wir werden ihnen das Leben schwer machen.»

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