Fall Steiner: So lief er ab

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Schlagabtausch Der Burgdorfer Daniel Steiner, bis heute mit 221 Toren und 219 Assists einer der produktivsten und aktiven NLA-Spieler, stürmt ab 2015/16 für Biel. Der Ex-Internationale (34 Länderspiele) unterschreibt für zwei Saisons. Obwohl von Biel-Trainer Kevin Schläpfer bisweilen auf die Tribüne gesetzt, steht Steiner im Kampf gegen den NLA-Abstieg mit 5 Toren und 4 Assists seinen Mann. Doch das Verhältnis zwischen den beiden Persönlichkeiten kollabiert über die Sommerpause, und Steiner hat keine sportliche Zukunft in Biel. Unterschiedliche finanzielle Vorstellungen verhindern eine Vertragsauflösung. Biel verweigert Steiner fortan die Teilnahme am Mannschaftstraining.

Weil der 36-Jährige einen neuen NLA-Arbeitgeber sucht, will er sich ins Bieler Training zurückklagen, um sich fit zu halten. Daraus entwickelt sich ein juristischer Schlagabtausch, im Zuge dessen die Bieler ein von Mitspielern unterschriebenes Papier vorlegen, dass Steiner charakterlich nicht mehr tragbar sein soll. Durch die guten Kontakte von Schläpfer zu Medienschaffenden wird Steiners Ruf ramponiert. Mittlerweile ist Schläpfer als Biel-Coach entlassen und Steiner von Fribourg engagiert worden. Der Vertrag mit Biel wurde aufgelöst und das Verfahren eingestellt. (ain)