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Fast hätte es gereicht: Die Frauen des FC Luzern verlieren gegen Meister Zürich knapp

Im Spitzenspiel gegen Meister Zürich holen die Frauen des FC Luzern beinahe einen Punkt. Am Ende siegen die Favoritinnen jedoch mit 2:1 – auch, weil am Schluss die Kräfte beim Heimteam schwinden.
Raphael Gutzwiller
Die Luzernerin Melanie Müller (in Blau) versucht sich gegen zwei Zürcherinnen durchzusetzen. (Bild: Martin Meienberger (Luzern, 28. November 2018))
Erzielt das 1:1: Irina Brütsch. (Bild: Martin Meienberger (Luzern, 28. November 2018))
Die Luzernerinnen jubeln nach dem Tor zum 1:1. (Bild: Martin Meienberger (Luzern, 28. November 2018))
Luzerns Irina Brütsch (rechts) gegen Zürichs Louisa Sow Coumba. (Bild: Martin Meienberger (Luzern, 28. November 2018))
Luzerns Alessandra Abbühl (rechts) kommt gegen Zürichs Sandrine Mauron zu spät. (Bild: Martin Meienberger (Luzern, 28. November 2018))
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FC Luzern - FC Zürich 1:2

«Wir glauben daran, jede Einzelne!», schrie FCL-Mittelfeldspielerin Irina Brütsch zum Start der zweiten Halbzeit. Sie war es gewesen, welche die Luzernerinnen mit einem wunderschönen Freistoss in der 28. Minute postwendend wieder zurück ins Spiel gebracht hatte. Und die Spielerinnen des FC Luzern glaubten zum Start der zweiten Halbzeit wirklich daran, dass auf dem Allmend-Kunstrasen ein Sieg möglich ist, gegen den haushohen Favoriten, den Schweizer Meister FC Zürich. Sie liessen ihre beste Phase in diesem Duell mit dem FCZ folgen.

Mehrmals war man nahe am Führungstor, Lattentreffer und ein verschossener Elfmeter inklusive. Melanie Müller schoss den fälligen Penalty nach einem Foul an Julia Höltschi über das Tor. «Wir können Melanie keinen Vorwurf machen», fand Brütsch nach dem Spiel. Für Müller war es bereits der dritte Elfmeter in Serie, den sie verschoss. Kritik gab es aber auch vom Trainer nicht. Glenn Meier meinte: «Sie soll daraus lernen. Ich wollte, dass sie schiesst. Ich wollte, dass sie die Verantwortung übernimmt. Das muss sie auch für ihre hoffentlich noch sehr erfolgreiche Karriere lernen.»

«Zürich ist keine Übermannschaft»

Doch weil es die Luzernerinnen in jener starken Phase nach dem Pausentee verpassten, das fällige 2:1 zu schiessen, jubelte später, wie vor der Partie von den meisten Zuschauern erwartet, der Favorit aus Zürich. Die ehemalige Nationalspielerin Martina Moser erzielte in der 83. Minute den Siegtreffer für den FCZ nach einer tollen Vorarbeit von Karin Bernet. «Die Kräfte haben gegen den Schluss nachgelassen», meinte FCL-Trainer Meier nach der Partie. «Da sieht man schon die Breite des Kaders von Zürich, wenn sie noch eine ehemalige Nationalspielerin einwechseln können.»

So blieb dem FCL nur die Gewissheit, dass man über 90 Minuten mit dem Meister mehr oder weniger mithalten konnte. «Wir wollten zeigen, dass Zürich keine Übermannschaft ist. Und ich denke, zumindest dies ist uns heute gelungen», sagte Irina Brütsch. Auch Trainer Meier war trotz Niederlage mit seinen Spielerinnen zufrieden: «Es war eine super Leistung, ein super Engagement. Ich bin stolz auf diese Leistung.» Selbst der Trainer des FC Zürich, Andy Ladner, habe sich bei ihm für das am Ende doch eher unverdiente Resultat entschuldigt. «Diese Leistung zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.», so Glenn Meier.

Irina Brütsch ist sich derweil sicher, dass der FC Luzern die Züricherinnen bald besiegen wird: «Diesmal hat das Glück gefehlt, aber wir werden gegen Zürich irgendwann gewinnen.»

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