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Basel souverän, YB und Sion verlieren Punkte

Vom Spitzentrio ist lediglich der FC Basel souverän. YB spielt Remis, Sion verliert.
Raphael Gutzwiller
Die Spieler des FC Basel jubeln über den souveränen Sieg. (Bild: Keystone)

Die Spieler des FC Basel jubeln über den souveränen Sieg. (Bild: Keystone)

Nur gerade einen Punkt trennte die drei besten Super-League-Teams vor der achten Runde. Es ist ein neuer Fernkampf, mit dem derzeit offensichtlich der FC Basel am besten umgehen kann. Während die Basler den FC Zürich souverän mit 4:0 besiegen, spielen die Young Boys in Thun 1:1 und Sion verliert gar mit 1:2 gegen St. Gallen.

Im Heimspiel gegen die Ostschweizer enttäuschen die Walliser. Lange agieren sie zu passiv, von riesigem Selbstvertrauen ist wenig zu sehen. Derweil setzen die hochstehenden Ostschweizer die Walliser im Spielaufbau immer wieder gehörig unter Druck. Und als Ermedin Demirovic kurz vor der Pause auf 1:0 für St. Gallen stellt, geht die Führung in Ordnung. Zu träge stellt sich das Team des FC Sion an, zu selten lanciert es eigene Offensivaktionen. Lange ist es gar Goalie Kevin Fickentscher zu verdanken, dass Sion nicht früher ein zweites Tor einfängt. Als aber auch er noch patzt, steht es nach einem Abpraller und dem Tor von Lukas Görtler 2:0. Seydou Doumbia lässt mit seinem Anschlusstreffer bei den Wallisern nur kurzzeitig neue Hoffnung aufkeimen.

Bedeutend besser sieht die Ausgangslage lange für den Schweizer Meister im Berner Derby aus. YB führt ohne zu brillieren dank einem schönen Freistosstor kurz nach der Pause von Gianluca Gaudino, ehe Thun doch noch zurück in die Partie findet. Der eingewechselte Saleh Chihadeh erzielt in der 83. Minute den umjubelten Ausgleich. Zuvor hatte Chris Kablan den Ball zur Mitte geflankt, der irgendwie vor Chihadehs Füssen landete. Damit bleibt YB im dritten Ligaspiel in Folge ohne Sieg. Schon gegen Luzern und Basel gab es nur ein Remis. Captain Fabian Lustenberger sagt:

«Im Moment fehlt die Entschlossenheit. Doch wir bleiben ruhig.»

Das Direktduell zwischen YB und Sion am Samstag verkommt dadurch statt zu einem Spitzenspiel zu einem Verfolgerduell.

Keine Probleme hat derweil Leader FC Basel. Einem völlig überforderten FC Zürich schenkt er vier Tore ein, es hätten auch noch mehr sein können. Schon nach neun Minuten trifft Cabral per Kopf zur Führung. Ab jenem Zeitpunkt ist der Basler Sieg nie gefährdet. Kevin Bua, Edon Zhegrova und Samuele Campo sorgen in der zweiten Halbzeit für einen verdienten 4:0-Schlussstand. Damit grüssen die Basler nun mit drei Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze.

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