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Das sagt Frei vor dem Hinspiel gegen CSKA ++ Zeqiri fehlt in Sofia ++ Der FCB bestätigt den Fink-Transfer

Aktuelles, Gerüchte, Resultate und Hintergründe: Alles zum FC Basel erfahren Sie hier aus erster Hand in unserem Live-Blog.

bz-Sportredaktion 18 Kommentare
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Zeqiri fehlt gegen Sofia - und das sagt Alex Frei vor dem Spiel

Schlechte Erinnerungen habe Alex Frei an Sofia, sagt er am Mittwochabend an der Pressekonferenz. Weil er vor elf Jahren nur 0:0 gespielt hat mit der Schweizer Nationalmannschaft gegen Bulgarien. Über den Zustand der hiesigen Landesauswahl befragte er in der Folge die lokalen Medien ebenso wie zum Verbleib seines ehemaligen Mitspielers Martin Petrov.

Dazwischen aber erklärte Frei den Ernst der Lage dieses Hinspiels:

«Wir haben noch zwei Spiele bis zur Gruppenphase. Dadurch steigt natürlich die Vorfreude, etwas erreichen zu können, aber auch der Druck.»

Die Qualitäten des Gegners sieht Frei im schnellen Spiel nach vorne sowie den Stürmern.

Bei seiner Mannschaft muss er auf einen Stürmer verzichten: Andi Zeqiri. Er konnte wegen einer Verstauchung des Fusses nicht mitreisen, wird auch das Cupspiel gegen Allschwil verpassen, für das Rückspiel aber sollte er wieder einsatzfähig sein. Noch nicht ersetzen wird ihn in Sofia Bradley Fink. Dessen Verpflichtung hat der FCB am Mittwoch bestätigt, der Innerschweizer kommt aus dem Nachwuchs Dortmunds und unterschreibt bis 2026. «Es ist aber mein Wunsch, erst nach dem Spiel über ihn zu sprechen. Jetzt sind jene Spieler wichtig, die hier sind.»

Dazu zählen alle ausser Zeqiri, Essiam, Augustin, Sene (im Aufbau), Kade, Vogel, Padula und Marchand (nicht im Aufgebot).

Für den FCB ist klar, dass er sich in Sofia eine gute Ausgangslage schaffen will für das Rückspiel. Die Anzahl Zuschauer werde aber eine Rolle spielen, dessen ist sich Frei sicher. Keinen Einfluss wird hingegen die Enttäuschung vom Sonntag haben. Dort dominierten die Basler den FC Lugano, gaben 24 Schüsse ab, verloren am Ende jedoch mit 0:2. «Das hat sicher Spuren hinterlassen», sagt Michael Lang auf den Sonntag angesprochen. Lang weiter:

«Das Resultat gegen Bröndby war so positiv, dann kam das. Aber wir haben das aufgearbeitet, wissen, wo wir den Hebel ansetzen müssen und dass wir bei jedem Spiel die 100 Prozent erreichen müssen. Das war bis jetzt noch nicht der Fall.»

Wie sein Coach hat auch er hier einst ein 0:0 erlebt, 2016 gegen Ludogorets Rasgrad. Nun hoffe er, dass er besser Erinnerungen haben werde, wenn der kroatische Schiedsrichter Duje Strukan das Spiel gegen 23 Uhr abgepfiffen haben wird. (cfe)

Der FC Basel bestätigt den Fink-Transfer

Einen Tag nach zahlreichen Medien hat der FC Basel den Transfer des 19-jährigen Schweizer Stürmers Bradley Fink am Mittwochnachmittag bestätigt. Für Fink, der einen Vierjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben hat, zahlt der FCB rund eine Million Franken an Borussia Dortmund.

Durch den Transfers von Fink hat der FC Basel jetzt sehr viele Angreifer im Kader. Andi Zeqiri, Zeki Amdouni, Adam Szalai, Jean-Kévin Augustin, Adriano Onyegbule, Darian Males und Bradley Fink kommen für die zwei Positionen im offensiven Zentrum in Frage. Auf dem Flügel tummeln sich mit Liam Millar, Dan Ndoye, Sayfallah Ltaief, Anton Kade, Tician Tushi, Kaly Sène und Joelson Fernandes ebenfalls deutlich zu viele Spieler für die zwei freien Positionen.

Es ist daher damit zu rechnen, dass der FCB bis zum Deadline Day am 31. August noch den ein oder anderen Stürmer abgeben wird. Fernandes, Sène und Tushi sind Wechselkandidaten und auch Szalai dürfte es durch die Verpflichtung von Fink noch schwieriger haben, zu Einsatzzeiten zu kommen. (jaw)

Wie tickt der neue FCB-Stürmer? Im Januar war die bz bei Bradley Fink zu Besuch

Ein Kroate leitet das Spiel

Duje Strukan

Duje Strukan

zvg

Duje Strukan wurde von der Uefa als Schiedsrichter für die Partie in Sofia ausgewählt. Der 38-Jährige pfeift seit 2020 international. Das Spiel zwischen Sofia und Basel ist sein 19. Einsatz ausserhalb der kroatischen Liga. (jaw)

FCB gegen Sofia nicht im TV

Die Partie des FC Basel in Sofia (Donnerstag, 19 Uhr) wird nicht live im TV zu sehen sein. Da sich das SRF für die gleichzeitig stattfindende Partie zwischen Anderlecht und YB entschieden hat, können die FCB-Fans ihr Team nur im Livestream verfolgen. (jaw)

Laut «Bild»: FCB holt Bradley Fink vom BVB

24 Torschüsse gab der FC Basel am Sonntag ab, Tore resultierten dennoch keine gegen Lugano. Nun reagiert der FCB offenbar erneut auf dem Transfermarkt. Laut «Bild » wechselt von Borussia Dortmund der Innerschweizer Bradley Fink zu den Baslern. Der Deal sei so gut wie durch, der FCB soll laut Informationen der deutschen Boulevardzeitung 800'000 Euro an die Borussia überweisen.

Fink hat mit seinen Zahlen beim Nachwuchs des BVB beeindruckt, erzielte vergangene Saison 37 Tore in 40 Einsätzen. Diesen Sommer durfte er mit der ersten Mannschaft das Trainingslager absolvieren, nachdem Stürmer Sebastian Haller aufgrund seiner Krebs-Erkrankung abgereist war.

Von den Vereinen gibt es noch keine Bestätigung. Interessant ist aber, dass auch der FC Zürich mit einer Verpflichtung des Stürmers liebäugelte. (cfe)

FCB-Frauen spielen Unentschieden

Im letzten Testspiel der Saisonvorbereitung massen sich die FCB-Frauen mit dem Frauenteam des FC Freiburg. Das Duell endete 1:1-Unentschieden, für die Baslerinnen traf Vanesa Hoti in der 88. Minute. Am Samstag steht nun das erste Saisonspiel auswärts um 16 Uhr gegen den FC Aaarau an. (ila)

FC Basel U21 – SC Kriens 3:2 (2:2)

Leichtathletikstadion St. Jakob. – 500 Zuschauer. – SR Berchier. – Tore: 4. Beney 1:0. 7. Bender 1:1. 14. Tushi 2:1. 23. Gjidoda (Foulpenalty) 2:2. 68. Krasniqi 3:2.
Basel U21: De Mol; Vukelic, Adjetey, Dundas, Vogel; Avdullahu, Uruejoma; Moulin (66. Winkler); Beney (91. Mühlethaler), Tushi (71. Aratore), Kade (66. Krasniqi).
Kriens: Hunn; Suter, Bühler, Isufi; Aversa; Bender (21. Thiam), Rüedi (70. Gubinelli), Hermann, Pauli (24. Britschgi); Gjidoda, Hoxha (70. Dubler)
Bemerkungen: Basel ohne Fazlic, Pavlovic (beide verletzt), Akalé, Babic, Hipp und Maltet (alle kein Aufgebot). Kriens ohne Lüthi, Riedmann, Sukacev, Wicht (alle verletzt), Huruglica (abwesend) und Russo (2. Mannschaft). – Verwarnungen: 41. Aversa, 62. Rüedi, 73. Uruejoma, 85. Dubler (alle Foul), 90. Bühler, 90. Aratore (beide Unsportlichkeit), 91. Lüscher (Trainer Kriens, Reklamieren).

Sofia gewinnt die Generalprobe

CSKA Sofia ist deutlich besser als der FC Basel in die neue Saison gestartet. Am Wochenende gewann der Vizemeister das Derby gegen PFC Septemvri Sofia mit 1:0 und liegt damit nach fünf Spielen (vier Siege, ein Unentschieden) mit einem Spiel weniger als der Leader CSKA 1948 Sofia (2016 von CSKA-Fans aus Protest gegen die Übernahme eines Investors gegründet) auf Rang 2. (jaw)

Cömert fliegt beim Saisonauftakt

Unglücklicher hätte die neue Saison für den Basler in Diensten des FC Valencia nicht starten können. Nachdem Eray Cömert in der abgelaufenen Rückrunde nur selten zum Zug kam, flog er am Wochenende beim 1:0-Sieg von Valencia gegen Girona wegen einem Tritt von hinten aufs Sprunggelenk seines Gegenspielers mit Rot vom Platz und muss deshalb erstmal wieder zusehen. (jaw)

Der ewige Gusti Nussbaumer mit seiner Nachfolgerin als Teammanager beim FC Basel, Melanie Huber.

Der ewige Gusti Nussbaumer mit seiner Nachfolgerin als Teammanager beim FC Basel, Melanie Huber.

Freshfocus

Die Catering-Probleme: FCB gelobt Besserung

Weil die Situation im Catering weiter unbefriedigend ist und es auch gegen Bröndby lange Wartezeiten vor den Ständen gab, gelobt der FCB in einem Communiqué einmal mehr Besserung. Als Erst-Hilfe-Massnahme soll es demnächst zusätzliche Bier- und Rückgabestände geben. (cok)

Am Sonntag gegen ein Lugano mit Tristesse

Zum dritten Spiel vor heimischen Publikum innert acht Tagen erwartet der FCB am Sonntag in der fünften Runde der Super League den FC Lugano (16.30 Uhr; Schiedsrichter: Alessandro Dudic). Der Cupsieger aus dem Tessin hat zuletzt drei Spiele verloren und ist gegen Hapoel Be’er Scheva mit einem Gesamtscore von 1:5 sang- und klanglos aus der Conference League ausgeschieden. FCB-Trainer Frei sieht dennoch «interessante Elemente» bei den Luganesi, wie die konterstarken Mattia Bottani und Žan Celar sowie Maren Haile-Selassie, den er in Wil trainiert hat. (cok)

Das Verletzten-Bulletin bleibt unverändert

Wouter Burger, Michael Lang und Fabian Frei, Aranu Comas sowie Andi Zeqiri und Zeki Amdouni – alle gegen Bröndby ausgewechselten Spieler trugen Blessuren davon oder hatten muskuläre Beschwerden. «Mal sehen, wie es im Lazarett aussieht», meinte FCB-Trainer Alex Frei nach dem Spiel. Offiziell meldete der FCB dann am Freitag «keine neuen Verletzten» ausser den bekannten Emmanuel Essiam, Jean-KévinAugustin und Kaly Sène. (cok)

Zweimal um 19 Uhr

Die Uefa hat am Freitag festgelegt, wann die Playoffs zur Conference League angepfiffen werden. Der FC Basel spielt sowohl in Sofia als eine Woche später daheim um 19 Uhr. (jaw)

Die Playoffs in der Übersicht:
CSKA Sofia - FC Basel
FC Vaduz - Rapid Wien
Raków Częstochowa - Slavia Prag
APOEL Nikosia - Djurgårdens IF
Maccabi Tel Aviv - OGC Nizza
Universitatea Craiova - Hapoel Be’er Scheva
Istanbul Başakşehir - Royal Antwerpen
FCSB Bukarest - Viking Stavanger
Partizan Belgrad - Ħamrun Spartans
AC Florenz - Twente Enschede
FC Villarreal - Hajduk Split
1. FC Köln - Fehérvár FC
West Ham United - Viborg FF
Young Boys Bern - RSC Anderlecht
1. FC Slovácko - AIK Solna
Molde FK - Wolfsberger AC
AZ Alkmaar - Gil Vicente FC 
NK Maribor - CFR Cluj
FK RFS - Linfield FC
Lech Posen - Düdelingen
KF Shkupi - KF Ballkani
HŠK Zrinjski Mostar -  ŠK Slovan Bratislava

Ebenfalls in der Gruppenphase der Conference League sind die zehn Verlierer aus folgenden Europa-League-Playoffs:

SK Dnipro -  AEK Larnaka
KAA Gent - Omonia Nikosia
Austria Wien - Fenerbahçe Istanbul
FC Zürich - Heart of Midlothian
HJK Helsinki - Silkeborg IF
Malmö FF - Sivasspor
Ferencváros Budapest - Shamrock Rovers
Apollon Limassol - Olympiakos Piräus
Pjunik Jerewan - Sheriff Tiraspol
Ludogorez Rasgrad - Žalgiris Vilnius

Der nächste Gegner heisst CSKA Sofia

Der FC Basel trifft in den kommenden zwei Wochen in der Playoffs zur Conference League auf CSKA Sofia aus Bulgarien. Der Zweite der abgelaufenen Saison in der Heimat gewann das Rückspiel in Dublin gegen St. Patrick's Athletik mit 2:0 und machte so die Hypothek aus dem Hinspiel (0:1) wett.

Mit Sofia hat der FCB noch eine Rechnung offen. Vor zwei Jahren scheiterte Rotblau unter Ciriaco Sforza an CSKA in der Qualifikation für die Europa League. Damals gab es allerdings nur ein einzelnes Spiel.

Die Anstosszeiten stehen noch nicht fest. Dafür aber, dass der FCB zuerst auswärts antritt und damit wieder im Rückspiel vor den eigenen Fans alles klarmachen kann. (jaw)

Ein Deutscher leitet die Partie

Der 42-jährige Deutsche Christian Dingert wurde von der Uefa für das Spiel im Joggeli als Unparteiischer nominiert. Dingert hat Erfahrung aus 157 Bundesliga-Spielen und kam international bisher zweimal in der Europa League und zehnmal in der Europa- oder Conference-League-Qualifikation zum Einsatz. (jaw)

Nur noch vier verletzte Spieler

FCB-Trainer Alex Frei kann im Rückspiel gegen Bröndby fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Adriano Onyegbule, Emmanuel Essiam, Kaly Sène und Jean-Kévin Augustin waren beim Abschlusstraining am Mittwochmorgen alle auf dem Rasen. Auch Captain Fabian Frei und der gegen YB zuletzt ebenfalls angeschlagene Taulant Xhaka stehen wieder zur Verfügung. (jaw)

Verletzungspech bei den FCB-Frauen

Noch vor dem Saisonstart hat das Frauenteam des FCB gleich zwei Verletzungen vermeldet. Neu-Stürmerin Adélie Fourré, die in ihrem ersten Testspiel bereits einen Hattrick erzielte und Verteidigerin Lou Bénard werden mehrer Monate ausfallen und müssen beide in den nächsten Tagen operiert werden. (ila)

Angepasste Ticketpreise

Damit am Donnerstag gegen Kopenhagen nicht wieder nur ein paar Tausend Fans ins Joggeli kommen, hat der FCB seine Ticketpreise angepasst. Zudem bekommen alle Fans mit dem Ticket des Crusaders-Heimspiel Gratis-Zugang zum Spiel.

Das sind die neuen Preise:
Sektoren A (Parkett): 30 Franken,
Sektoren B und D (Parkett und Balkon): 10 Franken,
Sektoren C (Parkett und Balkon): 20 Franken,
Family Corner (B7 Balkon, C1 Parkett): 10 Franken,
Gästesektor: 10 Franken,
Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen: Gratis

Die FCB-Frauen gewinnen das Testspiel gegen den SC Sand

Die FCB-Frauen reisten für ihr drittes Testspiel der Saisonvorbereitung in den Ortenaukreis nach Deutschland. Gegen den 2. Bundesligisten SC Sand gewann das Team von Trainerin Katja Greulich mit 3:2. Für die Tore sorgten zwei Mal Kristina Šundov (10. und 80.) und Selina Fockers (67.). 

Für die FCB-Frauen startet die Saison am 20. August um 16 Uhr mit einem Auswärtsspiel gegen den Vorjahres-Achten FC Aarau. 

Bröndby verliert das Derby deutlich

In der heimischen Liga läuft es für den FCB-Gegner in der Conference League weiter nicht wie gewünscht. Vor dem kapitalen Rückspiel am Donnerstag (19 Uhr) in Basel geht das Stadtderby gegen Meister FC Kopenhagen auswärts mit 1:4 verloren. 

Die Bröndby-Fans sorgten dabei für einen Eklat, in dem sie aufgrund  herausgerissener Sitzschalen im ausverkauften Stadion Parken einen Unterbruch provozierten.

Geknickt waren die Bröndby-Spieler, die mit einem Sieg aus vier Superligaen-Spielen auf Platz 9 hängen bleiben. «Wir wollten das Niveau aus dem Basel-Spiel mitnehmen», sagte Mittelfeldspieler Anis Slimane, «aber wenn du ein Fussballspiel gewinnen willst, musst du in der Lage sein, dein Tor zu verteidigen, und das haben wir nicht getan.»

Slimane weiter: «Es tut wahnsinnig weh zu verlieren, und gegen den FC Kopenhagen zu verlieren ist noch schlimmer. Aber wir haben am Donnerstag ein wahnsinnig wichtiges Rückspiel, und wir dürfen die negative Energie nicht mitnehmen.»

Es fehle an Qualität, so Slimanes Kritik. Daran arbeitet der Klub, der in Abwehr und Angriff nach Verstärkung sucht. Sebastian Andersson (31) vom 1. FC Köln wird es nicht. Der Schwede, der auch mit GC in Verbindung gebracht worden war, konnte sich mit Bröndby nicht einigen.  (jaw/cok)

Update vor dem Spiel gegen YB

Der FC Basel trifft am Sonntag um 16.30 Uhr im Joggeli auf Leader YB. «Ein besonders Spiel mit viel Prestige», sagt Trainer Alex Frei. YB bezeichnet der FCB-Trainer am Freitag als die «Stand heute beste Mannschaft der Schweiz».

Der Schiedsrichter: Lukas Fähndrich leitet mit seinem Team das Spiel.

Das Personal: Jean-Kévin Augustin, Joelson Fernandes und Kaly Sène fehlen verletzt. Anton Kade und Hugo Vogel trainieren zwar wieder mit der Mannschaft, dürften aber noch nicht zum Einsatz kommen. Angeschlagen ist zudem Taulant Xhaka, der bei einer Passübung eine komische Bewegung gemacht hat. Wieder zum Einsatz könnte Andy Pelmard kommen. Der Franzose hatte die Kopenhagen-Reise nicht mitmachen dürfen, weil er nicht rechtzeitig zum Treffpunkt erschien.

Der Gegner: YB hat nach drei Spielen sieben Punkte gesammelt und grüsst von Rang 1. Auch in der Conference-League-Qualifikation zeigten die Berner bisher drei tadellose Spiele. «Sie entwickeln gut Druck nach vorne, haben mit Fabian Rieder einen tollen Spielmacher und agieren sehr dynamisch», sagt Alex Frei, für den der Ausgang der Partie aber noch keinen richtungsweisenden Charakter hat.

Die Fans: 23'000 Tickets sind bis jetzt verkauft. Das Joggeli dürfte am Sonntag ordentlich gefüllt sein. Wegen einem zeitgleichen EHC-Heimspiel und einer Esoterik-Messe in der St. Jakobshalle bittet der FCB die Fans, mit dem ÖV  anzureisen.

Der Spieltag:

Pelmard verpasst Treffpunkt und wird aus Aufgebot gestrichen

Weil Andy Pelmard am Mittwoch den morgentlichen Treffpunkt der Mannschaft vor der Abreise nach Kopenhagen verpasst hat, wurde er von FCB-Trainer Alex Frei aus dem Aufgebot für das Conference-League-Spiel bei Bröndby IF gestrichen. «Es gibt Regeln, an die sich alle Spieler zu halten haben und der Trainer hat daneben noch einen Spielraum», erklärte Frei die disziplinarische Massnahme. 

Pelmard nachreisen zu lassen, kam nicht in Frage, Frei hat unterdessen Kontakt mit dem Spieler gehabt, der am Freitag nach Rückkunft wieder normal mit der Mannschaft trainieren soll. «Die Angelegenheit ist ärgerlich und unnötig, aber ich will dem Thema auch keine zu grosse Wichtigkeit geben», so der Trainer am späten Mittwochnachmittag bei der Medienkonferenz vor dem Abschlusstraining.

Kein Geheimnis macht Frei daraus, wer Pelmard als linker Verteidiger ersetzt: Noah Katterbach. Erst gar nicht für das Aufgebot berücksichtigt worden ist Andrea Padula. Ausserdem steht dem internationalen Debüt in Rotblau von Neu-Innenverteidiger Kevin Adams nichts mehr im Wege. Noch frischer ist der Zuzug von Andy Zeqiri, dessen Spielberechtigung ebenso vorliegt, für den aber nach ein paar ersten Minuten im Abschlusstraining höchstens ein Teileinsatz in Frage kommt.

Ausserdem fehlen in Kopenhagen: Jean-Kévin Augustin, Emmanuel Essiam (verletzt), Kaly Sène, Taulant Xhaka (angeschlagen), Anton Kade, Hugo Vogel (im Aufbau), Yannick Marchand, Andrea Padula (ohne Aufgebot).  (cok)

Bröndbys Qualitäten und Freis Blick voraus

Von Kaderstruktur und Altersdurchschnitt her hat FCB-Trainer Alex Frei Gemeinsamkeiten des FCB mit Bröndby ausgemacht, er verweist etwa auf die Qualität von Torjäger Simon Hedlund (ex Union Berlin) und Spielmacher Josip Radosevic auf der Sechser-Position. Und er sagt mit Blick auf diese beiden internationalen Duelle und die zwei bevorstehenden nationalen Spitzenspiele gegen YB am Sonntag (Vorverkaufsstand: 20'500) und die Woche darauf gegen Lugano: «Mir ist bewusst, dass die nächsten zehn Tage sehr interessant werden können.»

Nach dem mühseligen 1:1 vor Wochenfrist in Belfast gegen den Crusaders FC lautet Freis Vorgabe an die Mannschaft: «Der Massstab ist das Spiel gegen Servette.» Sich am Donnerstag im Bröndby-Stadion (Vorverkauf: 16'000) eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel zu schaffen, ist das eine. Das andere Ziel des Trainers lautet: «Wir werden besorgt sein um ordentliche Auftritte. Damit es heisst: Es macht Spass, den FC Basel zu sehen. Und natürlich wollen wir gegen Bröndby weiterkommen. Aber dafür gibt es keine Garantie.»  (cok)

Erste Bilder aus Kopenhagen: Das Team ist gelandet

Zeqiri mit an Bord

Gestern verpflichtet, heute schon mit dem Team im Flugzeug nach Kopenhagen. Andi Zeqiri ist Teil der Basler Delegation, die sich auf den Weg nach Dänemark gemacht hat. Der FCB hofft, dass die Spielbewilligung für den Angreifer bis zum Anstoss am Donnerstag um 20.30 Uhr da ist. (cok)

SRF info überträgt

Die FCB-Fans können das Spiel am Donnerstag live im Schweizer Fernsehen verfolgen. SRF info überträgt die Partie ab 20.25 Uhr live. (jaw)

Der FC Basel bestätigt den Zeqiri-Transfer: Das sind die Konsequenzen

Filip Glova pfeift Bröndby-FCB

Der 34-jährige Filip Glova aus der Slowakei ist als Unparteiischer für das Qualifikations-Hinspiel zur Conference League zwischen Bröndby Kopenhagen und dem FC Basel (Donnerstag, 20.30 Uhr) nominiert worden. Glova ist seit 2012 Schiedsrichter, seit 2016 auf der Fifa-Liste und hat seither 22 internationale Spiele auf Erwachsenen-Niveau geleitet.  (cok)

Das sind Basels mögliche Playoff-Gegner

Die Uefa hat am Dienstag ausgelost, auf wen der FC Basel in den möglichen Playoffs der Conference League treffen könnte, falls er das Duell gegen Bröndby Kopenhagen für sich entscheidet. Die Kugeln haben entschieden: Es kommt zum Duell mit dem Gewinner der Partie PFC CSKA Sofia (Zweiter in Bulgarien) gegen Saint Patrick’s Athletic FC (Vierter in Irland). Die Spiele finden am 18. und 25. August statt. Der FC Basel würde zunächst auswärts antreten.

Gegen die Bulgaren spielte der FCB bereits dreimal. In der Europa-League-Phase 2009/10 gewannen sie zweimal dank vier von insgesamt fünf Toren durch Alex Frei. In der Europa-League-Qualifikation vorletztes Jahr verlor der FCB unter Trainer Ciriaco Sforza gegen CSKA Sofia.

Gegen die Iren gab es für den FCB in seiner reichen Europacup-Geschichte bisher noch kein Duell, nach dem Weiterkommen gegen die Crusaders FC aus der nordirischen Hauptstadt Belfast wäre es für die Basler die zweite Reise innerhalb drei Wochen auf die Irische Insel.

Die Young Boys treffen bei einem Weiterkommen gegen KuPS Kuopio auf den Gewinner der Partie Wolfsberger AC (Österreich) gegen Gzira United FC (Malta). Der FC Lugano bekäme es mit dem Sieger aus FC Zorya Luhansk (Ukraine) gegen Universitatea Craiova (Rumänien) zu tun. (ila)

Kommt auch noch Andi Zeqiri? 

Mit Dan Ndoye und Zeki Amdouni hat der FC Basel bereits zwei junge Nationalspieler aus der Romandie in seinen Reihen. Jetzt vermeldet KMedia, dass es schon bald drei sein könnten. Denn Andi Zeqiri soll das Interesse der Basler geweckt haben und Gespräche geführt werden. Der 23-jährige Stürmer soll von Brighton & Hove Albion ausgeliehen werden. Der Lausanner war zuletzt bereits in die Bundesliga an den FC Augsburg verliehen worden. (jaw)

14 Uhr: Die Playoffs werden ausgelost 

So zügig, wie bei der Uefa in Nyon die Europapokal-Runden ausgelost werden, kommen die Klubs kaum nach, ihre Spiele auszutragen. An diesem Dienstag werden um 14 Uhr (Livestream bei uefa.com) die Playoffs zur Conference League bestimmt, da sind die Hinspiele der dritten Qualifikationsrunde noch gar nicht gespielt.

Sollte der FC Basel gegen Bröndby Kopenhagen weiterkommen, wird der Sieger einer der vier folgenden Partien der Gegner sein am 18. und 25. August:

Sepsi OSK Sfantu Gheorghe (Rumänien)/Djurgårdens IF (Schweden)
FC Twente Enschede (Niederlande)/FK Čukarički (Serbien)
CSKA Sofia (Bulgarien)/Saint Patrick’s Athletic FC (Irland)
Lilleström SK (Norwegen)/Royal Antwerpen (Belgien)

Bröndby verliert drittes Ligaspiel

Bröndby Kopenhagen, der nächste Gegner des FC Basel in der Ausscheidung zur Conference League, hat am dritten Spieltag der dänischen Superligaen am Sonntag auswärts mit 0:2 verloren und rangiert mit drei Punkten auf Platz 9.

Bei Silkeborg IF, das mit diesem Sieg die Tabellenspitze übernahm, rotierte Trainer Niels Frederiksen die Hälfte der Feldspieler, die am Donnerstag noch mit einem 4:0-Heimsieg über Pogon Stettin das Weiterkommen gesichert hatten. Die Tore gegen die Polen erzielten die Stürmer Simon Hedlund (2 – ex Union Berlin), Mathias Kvistgaarden und der eingewechselte Marko Divkovic.

Der FCB tritt am Donnerstag in Kopenhagen an (Spielbeginn: 20.30 Uhr), und eine Woche später, am 11. August, findet das Rückspiel im St. Jakob-Park statt (Anpfiff: 19.00 Uhr).  (cok)

Adams für den Europacup spielberechtigt

Nach zwei freien Tagen am Samstag und Sonntag hat der FCB mit zwei Trainingseinheiten am Feiertag die Vorbereitung auf eine Woche vorgenommen, die ihn erst nach Kopenhagen zur Conference-League-Qualifikation führt (Donnerstag, 20.30 Uhr) und am Sonntag (16.30 Uhr) das Heimspiel gegen Tabellenführer Young Boys bereit hält.

Im Kopenhagener Stadtteil Bröndby wird der erst vor zehn Tagen verpflichtete Ex-Berner Kasim Adams Nuhu einsatzbereit sein, nachdem die internationale Spielberechtigung beim Klub eingegangen ist.  (cok)

Testspielerreigen geht weiter

Gleich von einer ganzen Ladung Testspieler, die aus Ghana zum FC Basel stossen, berichtet das Portal Ghana Soccernet. Es handelt sich um Derrick Mensah Antwi, Michael Zuo and Emmanuel Intori, allesamt noch keine 20 Jahre jung, wobei Letzterer bereits 2019 auf sich aufmerksam machte, als er beim Next-Generation-Turnier des FC Liefering, Farmteam von RB Salzburg, sein Torjägertalent zeigte.

Die Spieler sollen bei der neu von Ognjen Zaric übernommenen U21 mittrainieren (Saisonstart in der Promotion League am 6. August in Baden), ebenso wie ein ukrainischer Akteur, wie die Basler Zeitung schreibt.  (cok)

Die Muttenzerkurve fintiert und bleibt daheim

Nicht einmal sonderlich überraschend haben es die Fans aus der Muttenzerkurve vorgezogen, ein freies Wochenende einzuziehen, statt der Bundesfeier in Luzern einen Besuch abzustatten. Wegen dieser Grossveranstaltung am Sonntag hatten die Behörden keine Genehmigung für das gleichentags angesetzt Super-League-Spiel erteilt.

Ihren angekündigten Besuch  – medial Schlagzeilen produzierend – bezeichnet die Muttenzerkurve nun als «Finte» und schreibt: «Zu keinem Zeitpunkt haben wir ernsthaft geplant, am Sonntag nach Luzern zu fahren.»

Da seit Jahren ein angespanntes Verhältnis zwischen – nicht nur Basler Fussball-Reisenden, aber auch – Fans und Luzerner Sicherheitskräften besteht, appelliert die Kurve in ihrem mit «Trittst in Blau und Rot daher» überschriebenen Statement, quasi einen Neustart zu wagen: «Es wäre an der Zeit für einen Schritt zurück ohne Gesichtsverlust: Zurück zum Dialog, zurück zu einer insgesamt stabilen Situation, zurück zu einer grösstenteils kanalisierten Anreise mit Extrazug und Fanmarsch. Diese verlief seit Jahren in den allermeisten Fällen ohne nennenswerte Vorkommnisse oder Gefahren für Aussenstehende.»  (cok)

Zum Statement auf muttenzerkurve.ch

Zu einem der Vorfälle aus jüngerer Zeit im Zusammenhang mit Fussballspielen in Luzern hat die Basler Zeitung eine vertiefte Rekonstruktion erarbeitet.

Wer gegen die Crusaders dabei war, kommt gratis zum Bröndby-Match

Es gab nicht wenig Kritik an der Eintrittspreispolitik des FCB für das Spiel gegen die Crusaders aus Nordirland. Und das noch einmal, als etwa bekannt wurde, dass die Young Boys im selben Wettbewerb für den Preis einer Eintrittspreise Gratiseintritt bei bis zwei weiteren Heimspielen gewähren.

Während der Partie vor Wochenfrist im Joggeli gegen die Crusaders wies der FCB die Besucher (offiziell 6058 an der Zahl) dann wiederholt dazu auf, die Eintrittsbilletts aufzubewahren, um nun zu lüften, warum: Er gewährt als «Treuegeschenk» diesen Matchbesuchern kostenlosen Eintritt für das Rückspiel gegen Bröndby Kopenhagen in der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League am Donnerstag, 11. August (Anstoss: 19.00 Uhr).

Die Preise bewegen sich dieses Mal im freien Verkauf (ab 6. August) von 36 Franken (D Balkon), über 48/59 Franken (Sektor C) bis zu 75 Franken im Sektor A. Saisonkarteninhaber erhalten wie üblich einen Rabatt. 

Die Preisliste:

Die Preisliste für das Heimspiel gegen Bröndby Kopenhagen.

Die Preisliste für das Heimspiel gegen Bröndby Kopenhagen.

Screenshot fcb.ch

FCB soll 1,4 Millionen für Innenverteidiger Isak Hien bieten

Wie schwedische Medien berichten, will der FC Basel Innenverteidiger Isak Hien von Djurgardens IF verpflichten. Der 23-Jährige, in Stockholm geboren, reitet gerade auf einer Erfolgswelle, steht mit dem Klub zur Saison-Halbzeit an der Spitze der Allsvenskan und steuerte am Donnerstag das erste Tor bei zum 2:0 gegen Rijeka in der Conference-League-Qualifikation (Gesamtscore: 4:1).

Wie Expressen detailliert schildert, sollen Basler Unterhändler (David Degen, der die Reise mit dem FCB nach Nordirland nicht mitmachte?) am Donnerstag in Stockholm zu Verhandlungen gewesen sein und ein Ablöseangebot von rund 1,4 Millionen Franken gemacht haben.

Zuletzt war die Rede vom Interesse von Sparta Prag und AEK Athen an Isak Hien, der 1,91 Meter gross ist, bis vor zwei Jahren noch offensiv eingesetzt wurde und über den Djurgardens Sportchef Bo Andersson bei der Übernahme 2021 von Vasalunds sagte: «Ein geschickter und starker Innenverteidiger, der sowohl über eine starke Physis als auch über Schnelligkeit verfügt und mit seinem Talent ein sehr guter Fussballer werden kann.»  (cok)

Isak Hien, Innenverteidiger von Djurgardens IF und Subjekt der Begierde beim FC Basel.

Isak Hien, Innenverteidiger von Djurgardens IF und Subjekt der Begierde beim FC Basel.

Imago

Als nächstes gegen Bröndby: Die Resultate der Conference League

Neben dem FC Basel waren am Donnerstag noch weitere Teams in der Conference League im Einsatz. Unter anderem (fett die Teams, die weitergekommen sind): 

FC Vaduz - Koper 1:1 n.V. (Gesamtscore 2:1)
BSC Young Boys - Liepaja 3:0 (4:0)
Bröndby IF - Pogon Stettin 4:0 (5:1)
Maccabi Netanya - Istanbul Basaksehir 0:1 (1:2)
Apoel Nikosia - Botew Plowdiw 2:0 (2:0)
Slavia Prag - Saint Joseph's FC 7:0 (11:0)
CSKA Sofia - Makedonija GP 4:0 (4:0)
Maccabi Tel Aviv - Zire FK 0:0 (3:0)
PAOK Saloniki - Lewski Sofia 1:1 (1:3)
Lechia Gdansk - Rapid Wien 1:2 (1:2)
Drita - Antwerpen 0:2 (0:2)
FK Tuzla City - AZ Alkmaar 0:4 (0:5)
Pukas Akadémia - Vitoria Guimaraes 0:0 (0:3).

Der FC Basel trifft in der 3. Qualifikationsrunde auf den dänischen Spitzenklub Bröndby Kopenhagen, in dessen Reihen der ehemalige FCB-Verteidiger Blas Riveros steht. Das Hinspiel beim dänischen Meister von 2021 (vergangene Saison: Rang 4) findet kommenden Donnerstag, 4. August, im Bröndby-Stadion statt (Anpfiff: 20.20 Uhr); Das Rückspiel am Donnerstag, 11. August, im St. Jakob-Park (19.00 Uhr)t.

Die Young Boys bekommen es mit KuPS Kuopio aus Finnland zu tun, der FC Lugano spielt gegen Hapoel Beer-Sheva aus Israel und der FC Vaduz tritt gegen den türkischen Vertreter Konyaspor an.

Die Crusaders: Aussenseiter voller Hoffnung
Update vom Abschlusstraining in Belfast

FCB-Frauen verpflichten Lana Golob

Das Frauenteam vermeldete am Mittwoch eine weitere Neuverpflichtung: Die 22-jährige Lana Golob kommt von Napoli Femminile und unterschreibt einen Zweijahresvertrag. Die slowenische Innenverteidigerin ist 14-fache Nationalspielerin und spielte bereits in verschiedenen Ligen weltweit. Neben den slowenischen Vereinen ZNK Radomlje, ZNK Rudar Skale und ZNK Pomurje Beltinci stand Golob auch bereits bei den amerikanischen «Rams» von der Virginia Commonwealth University unter Vertrag.

Die FCB-Frauen werden am Donnerstag in ein Kurztrainingslager nach Hessen fahren, um dort die Saisonvorbereitung zu intensivieren. Im Zuge dessen treffen sie am Samstag um 13 Uhr in einem Testspiel auf die Eintracht Frauen aus Frankfurt. (ila)

Crusaders vs. FCB : Zwei Drittel der Tickets sind weg

Am Dienstagabend waren knapp über 2000 Tickets für das Rückspiel in der Conference-League-Qualifikation zwischen dem Crusaders FC und dem FC Basel verkauft. 3383 Sitzplätze bietet das kleine Seaview Stadium in Belfast offiziell; der Zuschauerschnitt bei den Heimspielen der Crusaders in der nordirischen Premiership (zuletzt Platz 4 und Cupsieger) lag in den vergangenen Jahren plusminus um die 1000 Zuschauer. Aus der Schweiz wird mit rund 200 mitreisenden FCB-Fans gerechnet.

Das Hinspiel vor einer Woche endete mit einem schmalen 2:0-Heimsieg des FC Basel, der als Nummer 39 der aktuellen Uefa-Rangliste gegen die Crusaders (255) der eindeutige Favorit bleibt. Erprobt auf Schweizer Plastikrasen sollte auch die mit einem Kunstrasen neuerer Generation ausgestattete Spielfläche im Seaview – 1921 eröffnet mit einer Kapazität für 6500 Zuschauer - für den FCB keine Überraschung sein.   (cok)

So nahe sitzen die Zuschauer im Seaview-Stadium am Spielfeldrand.

So nahe sitzen die Zuschauer im Seaview-Stadium am Spielfeldrand.

Imago

FCB leiht Nachwuchs-Stürmer Hunziker zum FC Aarau aus

Nach dem er die Vorbereitung unter Trainer Alex Frei mitgemacht hat, wird der 19-jährige Stürmer Andrin Hunziker bis Ende Saison zum FC Aarau ausgeliehen, um in der Challenge League die erwünschte Spielpraxis zu bekommen.

Der grossgewachsene Mittelstürmer kam in den beiden zurückliegenden Saisons in der U21 zum Einsatz und hat fünf Teileinsätze in der ersten Mannschaft hinter sich.

Cup gegen den FCB: FC Allschwil muss auf die Schützenmatte ausweichen

Aus logistischen Gründen muss der FC Allschwil für das Cup-Derby gegen den FC Basel, angesetzt auf Sonntag, 21. August (16.00 Uhr), auf die Schützenmatte ausweichen. Wie der Verein mitteilt, stehen für das Wochenende 20./21. August keine mobile Tribünen zur Verfügung, mit denen die Heimspielstätte Im Brüel auf eine ausreichende Zuschauerkapazität hätte ausgebaut werden können. 

Die 1. Runde im Schweizer Cup im Überblick

«Nach intensivsten und letztlich erfolglosen Bemühungen, ein Spiel in Allschwil möglich zu machen, musste die Vereinsleitung den schmerzhaften Entscheid treffen, eine Alternative zu suchen», schreibt der Verein.

«Für uns ist es wichtig, dass wir möglichst vielen Fussballfans die Möglichkeit geben können, das Fussballfest live vor Ort mitzuerleben. Ohne mobile Tribünen ist dies in Allschwil leider schlicht nicht möglich. Nachdem wir verschiedene Alternativen geprüft haben, sind wir sehr erleichtert, mit der Schützenmatte eine Ausweichmöglichkeit gefunden zu haben, welche eine grosse Kulisse für das spezielle Spiel möglich macht», sagt René Hagen, der Präsident des FC Allschwil.

Aufgrund der geografischen Nähe zu Allschwil, war die Schützenmatte die Wunschalternative. «Das Spiel in den St. Jakob-Park zu verlegen war für uns, aufgrund der Grösse des Stadions, kein Thema. Zudem möchten wir die spezielle Cup-Atmosphäre und den damit verbundenen ‹Heimvorteil› nicht gänzlich aus den Händen geben", so FCA-Präsident René Hagen weiter.

Nun fehlt noch die Bewilligung durch die Behörden, und dann soll es in den nächsten Tagen auch Informationen zum Ticketverkauf für dieses Erstrundenspiel im Schweizer Cup geben, für den sich der FC Allschwil als Sieger des Basler Cup und damit als einziger Vertreter aus der Region neben dem FCB qualifiziert hat.  (cok)

Die Schützenmatte, immer wieder Austragungsort von Spielen im Schweizer Cup, hier am 17. August 2013, als sich der FC Basel gegen die Old Boys vor 4000 Zuschauern erst in der Verlängerung mit 1:0 durchsetzen konnte.

Die Schützenmatte, immer wieder Austragungsort von Spielen im Schweizer Cup, hier am 17. August 2013, als sich der FC Basel gegen die Old Boys vor 4000 Zuschauern erst in der Verlängerung mit 1:0 durchsetzen konnte.

Keystone

Ohne Kasim Adams nach Belfast

Ohne Kasim Adams Nuhu, der am Sonntag nur drei Tage nach seiner Verpflichtung seinen Einstand in der Innenverteidigung gegeben hat, reist der FC Basel am Mittwoch nach Belfast zum Rückspiel in der Qualifikation der Conference League (Donnerstag, 21.00 Uhr). Dem Ghanaer fehlt einerseits noch die internationale Spielberechtigung, wie der FCB mitteilt, andererseits war es kurzfristig nicht möglich, ein Visum zu beschaffen, damit Adams die Reise auch ohne Einsatz mitmachen kann.

SRF zeigt die Partie am Donnerstag in einem Livestream auf seinen Online-Plattformen sowie ab 22.05 Uhr auf SRF2 im Anschluss an die Übertragung des YB-Rückspiel gegen Liepäja auf SRF Info.

Einstands-Hattrick für Adélie Fourré

Gleich im ersten Spiel für die FCB-Frauen erzielte die 24-jährige Französin Adélie Fourré einen Hattrick. Beim 4:1-Testspielsieg gegen den SV 07 Elversberg glänzte sie mit drei Toren, Gianna Ferrara sorgte für vierten Treffer.

Katterbach weiterhin fraglich, Diouf und Nuhu spielberechtigt

Viel tut sich aktuell bei der Verletztenliste des FCB nicht. So fehlen Emmanuel Essiam, Jean-Kevin Augustin und Kaly Sene noch immer verletzt. Anton Kade sowie Hugo Vogel befinden sich weiterhin im Aufbau und sind somit ebenfalls noch nicht einsatzbereit. Fraglich ist immer noch Noah Katterbach. Er hat das Crusaders-Spiel bereits verpasst, nachdem er gegen Winterthur verletzt raus musste. Noch nicht spielberechtigt ist Adriano Onyegbule, der erst Ende Juni 16 Jahre alt wurde und bei dem die Fifa noch entsprechende Papiere bereit stellen muss. Bereits geschehen ist das dafür bei bei Andy Diouf und Kasim Adams Nuhu. Sind wären beide spielberechtigt für das Duell gegen Servette. Ob sie aber ob der kurzen Eingewöhnungszeit schon spielen, ist die andere Frage. (cfe)

Wiedersehen für Frei mit dem Ex-Klub

Servette Genf ist für Alex Frei nicht einfach irgendein Gegner. 64 Spiele absolvierte er für die Genfer von 2001 bis 2002, erzielte dabei 36 Tore und schaffte von dort aus den Sprung in die Ligue 1 zu Stade Rennes. Aber nicht nur aufgrund dieser nostalgischen Verbindung sagt Frei: «Servette Genf ist ein grosser Klub. Er hat eine welsche Mentalität, wie man gegen diese spielen muss, behalte ich für mich.» Hinzu komme, dass Servette mit Alain Geiger einen «super erfahrenen» Trainer habe und ausserdem «eine coole Mannschaft», so Frei. Er sei sich sicher, dass die Aufgabe am Sonntag alles andere als einfach werde und nicht vergleichbar sei mit dem ersten Heimspiel der neuen Saison gegen die Crusaders vom Donnerstagabend. Ohnehin möge er es nicht, Wettbewerbe zu vergleichen. (cfe)

Die problematische Anspielzeit gegen Servette

Wenn der FC Basel am Sonntag sein erstes Liga-Heimspiel gegen Servette absolviert, wird um 14.15 Uhr angepfiffen. Gemeldet sind für diesen Tag muckelige 33 Grad. Entsprechend angenehm dürfte es auf dem Rasen werden. Während der laufenden Hitzewelle hat der FC Basel ausschliesslich am Morgen trainiert, weil es da noch aushaltbarer und gesünder ist. «Am Nachmittag um 15 Uhr zu trainieren, wäre bei dieser Hitze idiotisch», sagt Alex Frei dazu. Was er folglich von der Anspielzeit gegen Servette hält, kann man sich denken, ausformulieren mochte er es aber verständlicherweise nicht. Captain Fabian Frei sprach vor Schweiss triefend am Donnerstagabend von einer immensen Hitze auf dem Rasen. Es dürften sich also alle Beteiligten sehr darauf freuen. (cfe)

Die problematische Anspielzeit gegen Servette

Wenn der FC Basel am Sonntag sein erstes Liga-Heimspiel gegen Servette absolviert, wird um 14.15 Uhr angepfiffen. Gemeldet sind für diesen Tag muckelige 33 Grad. Entsprechend angenehm dürfte es auf dem Rasen werden. Während der laufenden Hitzewelle hat der FC Basel ausschliesslich am Morgen trainiert, weil es da noch aushaltbarer und gesünder ist. «Am Nachmittag um 15 zu trainieren, wäre bei dieser Hitze idiotisch», sagt Alex Frei dazu. Was er folglich von der Anspielzeit gegen Servette hält, kann man sich denken, ausformulieren mochte er es aber verständlicherweise nicht. Captain Fabian Frei sprach vor Schweiz triefend am Donnerstagabend von einer immensen Hitze auf dem Rasen. Es dürften sich also alle Beteiligten sehr darauf freuen. (cfe)

Der FCB holt Kasim Nuhu leihweise bis Ende Saison

Da ist der lange geforderte Innenverteidiger: Der FC Basel verpflichtet den 27-jährigen Ghanaer von der TSG Hoffenheim leihweise. Nach Ablauf des Jahres besteht eine Kaufoption.

Der elffache ghanaische Nationalspieler stand in seiner Karriere bereits bei RCD Mallorca, Fortuna Düsseldorf und Hoffenheim unter Vertrag - und bei den Berner Young Boys, von wo er dem Schweizer Publikum bestens bekannt ist. (cfe)

Erst zirka 4500 Tickets verkauft

Einen Tag vor dem Spiel gegen die Crusaders hat der FC Basel erst zirka 4500 Tickets abgesetzt. Man hoffe und glaube, dass das morgen noch anziehen werde. Auf eine grosse Kulisse wird sich aber kaum jemand einstellen. (cfe)

Keine mitgereisten Medien aus Nordirland

Alex Frei hat es im Abschlusstraining schon gemerkt und auch an der Pressekonferenz: Das Interesse ist klein, «man merkt, dass es nicht Manchester United ist.» Es geht sogar so weit, dass aus Belfast kein Journalist mitgereist ist. (cfe)

SRF2 überträgt live

Als die Conference League vergangenes Jahr das erste Mal durchgeführt wurde, war es in den Qualifikationsrunden so eine Sache mit den Übertragungen am Fernsehen. Manchmal wurden Deals erst einen Tag vorher abgeschlossen. Dieses Mal hat sich das SRF frühzeitig die Rechte für das Hinspiel vom Donnerstag gesichert und überträgt auf SRF 2 ab 18.55 Uhr live. (cfe)

Katterbach fraglich, Diouf noch nicht mit dabei

Gegen Winterthur musste sich Noah Katterbach verletzt auswechseln lassen, Stand Mittwoch ist er noch immer nicht im Mannschaftstraining und fraglich. Am Spieltag wird, so Frei, geprüft, ob der Linksverteidiger lange Bälle schlagen kann und wie fit er ist. Dann wird über seinen Einsatz entschieden. Nicht mit dabei ist Andy Diouf, für den das Spiel nach seinem Transfer am Montag zu früh kommt. Ebenfalls fehlen werden die verletzten Emmanuel Essiam, Jean-Kevin Augustin und Kaly Sene. (cfe)

Der FCB trifft auf einen «alten, grossen, unorthodoxen und typisch britischen Gegner»

Der Mannschaft hat Alex Frei schon zwei, drei Auffälligkeiten über den Gegner erklärt, auf den FC Basel am Donnerstagabend um 19 Uhr treffen wird. Die Details zu den Crusaders aus Nordirland gibt es für seine Spieler am Spieltag. Kurz zusammengefasst erklärt der FCB-Coach an der Pressekonferenz einen Tag vor der Partie in der 2. Qualifikationsrunde für die Conference League den Gegner aber so: «Sie sind sehr erfahren, haben viele ältere und grossgewachsene Spieler, eine unorthodoxe Spielweise – ohne das als gut oder schlecht zu werten. Und sie pflegen einen typisch britischen Stil und die damit verbundene Top-Mentalität. (cfe)

Aller Anfang ist schwer: Mit dem Erstrundenspiel gegen Zilina begann vor 20 Jahren der Basler Erfolgsweg

Der FCB verpflichtet einen Palacios Ersatz

Gemäss eines Berichts des Online-Portals Transfermarkt soll der 19-jährige Franzose Andy Diouf heute vor dem St-Jakob-Park gesichtet worden sein. Diouf steht aktuell noch bei Stade Rennes unter Vertrag, könnte beim FCB allerdings in die Rolle des jüngst nach Abu Dhabi verkauften Matias Palacios schlüpfen.

Am Abend bestätigt auch der FC Basel, dass Diouf tatsächlich heute einen Leihvertrag über eine Saison mit Kaufoption unterschrieben hat.(jaw)

Conference League: Diese Gegner warten in der 3. Runde

Die Uefa hat am Montag ausgelost, auf wen der FC Basel in einer möglichen 3. Qualifikationsrunde der Conference League treffen könnte, falls er das Duell mit den Crusaders für sich entscheidet. Die Kugeln haben entschieden: Es kommt zum Duell, mit dem Gewinner der Partie Pogon Stettin (Dritter in Polen) gegen Brøndby Kopenhagen (Dritter in Dänemark). Die Spiele finden am 4. und 11. August statt. Der FC Basel spielt zunächst auswärts.

YB trifft bei einem Weiterkommen gegen Liepāja auf den Gewinner der Partie KuPS Kuopio (FIN) gegen Milsami Orhei (MDA). Lugano bekommt es mit dem Gewinner der Partie Hapoel Beer-Sheva (ISR) gegen Dinamo Minsk (BLR) zu tun. (jaw)

Keine gravierenden Verletzungen bei Lang und Katterbach

Gegen Winterthur konnten die beiden Aussenverteidiger Noah Katterbach und Michael Lang das Spiel nicht beenden. Angeschlagen mussten sie vom Feld. Doch Untersuchungen haben nun ergeben, dass keiner von beiden gravierender verletzt ist. Lang klagt über muskuläre Probleme und Katterbach zog sich eine leichte Verletzung am umgeknickten rechten Fuss zu, wie der FCB mitteilt. (jaw)

Eine Abwehrsäule für die U21

Die Promotion League startet am 6. August in die neue Saison. Und die FCB U21 geht sie mit den neuen Trainer Ognjen Zaric an. Nach der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Marco Aratore hat der Nachwuchs der FCB jetzt eine weitere routinierte Stürze verpflichtet.  Der 34-jährige Verteidiger Daniel Pavlovic kommt für ein Jahr leihweise aus Chiasso nach Basel.

Der Linksverteidiger spielte in seiner bisherigen Karriere unter anderem für Sampdoria Genua, Frosinone Calcio, den FC Lugano, GC, den 1. FC Kaiserslautern und zweimal für die Nationalelf von Bosnien Herzegowina. Sein Erfahrungsschatz soll jetzt an die jungen FCB-Spieler weitergegeben werden. (jaw)

Eine Französin fürs Zentrum

Die FCB-Frauen haben eine Woche nach dem Trainingsauftakt einen weiteren Neuzuzug vermeldet. Die 23-jährige Innenverteidigerin Juliette Vidal wechselt von der AS Saint-Etienne nach Basel, wo sie einen Einjahresvertrag unterschrieben hat. Vidal ist erst seit diesem Jahr Profi, spielte zuvor an der Universität in Rennes und kann auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden.

Zudem teilt der FCB mit, dass die seit Januar bei den FCB-Frauen spielende Abwehrspielerin Lou Bénard ihren Vertrag um ein Jahr verlängert hat. (jaw)

Vorauslosung für die 3. Runde der Conference League Qualifikation

Die Uefa hat am Samstag die Vorauslosung für die 3. Runde der Conference League Qualifikation vorgenommen. Der Gewinner der Partie Crusaders/FC Basel trifft Anfang August entweder auf den Gewinner der Partie Pogon Stettin (POL) gegen Brøndby Kopenhagen (DEN), Dundee United (SCO), den Gewinner der Partie Saint Patrick’s Athletic (IRL) gegen Mura (SVN) oder auf den Gewinner der Partie Seinäjoki (FIN) gegen Lillestrøm (NOR). 

Die Auslosung findet am kommenden Montag ab 14 Uhr statt. (jaw)

Alles zum 1:1 gegen Winterthur

Hier gehts zu den SRF-Highlights

Fix: Matías Palacios wechselt zum Al Ain FC

Der 20-jährige Mittelfeldspieler Matías Palacios wechselt per sofort und definitiv vom FC Basel 1893 zum Al Ain FC in die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Argentinier unterschrieb einen langjährigen Vertrag.

Palacios wechselte im Februar 2021 vom argentinischen Spitzenklub Atlético San Lorenzo de Almagro ans Rheinknie, wo er einen Vertrag bis Sommer 2025 unterschrieb. Beim FCB kam er wettbewerbsübergreifend auf 46 Einsätze in der ersten Mannschaft, in denen ihm drei Tore und sieben Vorlagen gelangen.

Nun erhielt der Spieler vom aktuellen Meister der UAE Pro League, dem Al Ain FC, ein Angebot – und einigte sich gemeinsam mit dem FCB für einen Wechsel nach Abu Dhabi.

Mehr als 14000 haben bereits eine Saisonkarte

Etwas mehr als 14000 Saisontickets hat der FC Basel bis dato verkauft, 20 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr nach Angeben des Klubs. Ähnlich zufrieden ist man mit dem Abverkauf der neuen Trikots am Tag der Präsentation; auch hier liege man etwa 20 Prozent über den Zahlen, die beim vorigen Spiel­shirt erreicht wurden.  (cok)

Am Samstag geht es los

Noch einmal schlafen, dann startet für den FC Basel die Saison 2022/23 mit dem Spiel in Winterthur (20.30, SRF 2). Das Spiel gegen den Aufsteiger ist für den FCB-Coach Alex Frei eine Rückkehr, aber nicht nur deshalb eine spezielle Angelegenheit.

An der Personalfront ist die Situation relativ entspannt, einzig die vier Verletzten Emmanuel Essiam, Anton Kade, Jean-Kevin Augustin und Yannick Marchand sowie der noch nicht spielberechtigte Adriano Onyegbule fehlen.

Alles Weitere gibts hier:

Europapokal: Es geht nach Nordirland

Doch keine Elstern von Bruno aus Gibraltar. In der 1. Runde der Qualifikation für die Conference League drehen die Crusaders aus dem nordirischen Belfast die Hinspielniederlage (1:2 für Bruno's Magpies) durch ein 3:1 im Rückspiel noch um und dürfen sich jetzt auf das Duell mit dem FC Basel freuen. Das Hinspiel findet am kommenden Donnerstag (Anpfiff: 19.00 Uhr) im Joggeli statt. Eine Woche später muss der FCB auswärts beim nordirischen Pokalsieger antreten. (jaw)

Palacios wechselt wohl nach Abu Dhabi

Der Meister der Vereinigten Arabischen Emirate, Al Ain FC, hat am Donnerstag vermeldet, dass er sich mit FCB-Mittelfeldspieler Matias Palacios und dem FC Basel über einen Transfer einig ist. Der 20-jährige Argentinier ist aktuell auf dem Weg nach Abu Dhabi, wo die medizinischen Test anstehen. Im Anschluss soll Palacios den Vertrag unterzeichnen. Die Meldung wurde unterdessen auch vom FCB bestätigt. (jaw)

Jetzt gibt es auch ein Bild des neuen Auswärtstrikots

So sehen die neuen FCB-Trikots von Macron aus.

So sehen die neuen FCB-Trikots von Macron aus.

bz

Am Nachmittag präsentiert der FC Basel offiziell sein neues Heimtrikot (links). Jetzt ist auch klar, in welchem Trikot der FCB am Samstag ab 20.30 Uhr sein erstes Saisonspiel auswärts in Winterthur absolvieren wird. Das Auswärtstrikot (rechts), von dem die bz aus zuverlässiger Quelle ebenfalls vorab ein Bild erhalten hat, ist in hellem beige gehalten und mit rotblauen Verzierungen versehen. Wie auch beim Heimtrikot ist das Dachmuster des Basler Münsters integriert. (jaw)

Patrick Rahmen übernimmt U21-Nati

Seit seiner Entlassung im Februar 2022 als Chefcoach des FC Basel ist es ruhig um Patrick Rahmen geworden. Nun scheint er einen neuen Job gefunden zu haben: Wie der «Blick» berichtet, übernimmt der 53-Jährige die Stelle als Trainer der Schweizer U21-Nationalmannschaft. Damit würde Rahmen Nachfolger von Mauro Lustrinelli, der wiederum den FC Thun übernommen hat. (cfe)

Von April 2021 bis Februar 2022 trainierte Patrick Rahmen den FC Basel, nun soll er die U21-Nati übernehmen.

Von April 2021 bis Februar 2022 trainierte Patrick Rahmen den FC Basel, nun soll er die U21-Nati übernehmen.

Martin Meienberger /freshfocus

Grosser Bahnhof für Fanshop-Wiederöffnung und Trikot-Launch

An diesem Donnerstag findet ab 15.00 Uhr die Wiederöffnung des umgebauten Fanshops des FC Basel im St. Jakob-Park statt. Im Zentrum der öffentlichen Veranstaltung, zu der der Klub mit einem umfangreichen Programm aufwartet, steht die Präsentation der neuen Trikots von Ausrüster Macron, der auf die neue Saison den langjährigen Partner Adidas ersetzt. Spieler der ersten Männermannschaft (ab 15.15 Uhr) und des Frauenteams (ab 16.15 Uhr) stehen den Fans ausserdem für eine Autogrammstunde zur Verfügung.

Vanesa Hoti verlängert doch bei den FCB-Frauen

Nachdem sie eigentlich ihren Abschied vom FC Basel bereits verkündet hatte, verlängert Vanesa Hoti jetzt doch ihren Vertrag. Die 23-jährige Mittelfeldspielerin mit Wurzeln im Kosovo spielt seit 2016 mit Ausnahme der Saison 19/20 bei Rotblau. Jetzt hat sie bis 2024 unterschrieben.

Interesse an ukrainischem Aufbauer

Kyrylo Kovalets, 29 Jahre als und zuletzt beim ukrainischen Erstligisten FK Oleksandrija beschäftigt, soll beim FC Basel ein Thema sein. Der Vertrag des Mittelfeldspielers ist ausgelaufen, unsicher ist derzeit, ob und wann in der Ukraine der Spielbetrieb in der Premier Liga wieder aufgenommen werden kann, wo Oleksandrija in den vergangenen Jahren stets im oberen Mittelfeld abgeschnitten hat. Offenbar buhlen neben dem FCB etliche Klubs um die Dienste Kovalets', darunter wird auch der FC Zürich genannt.

Kyrylo Kovalets

Kyrylo Kovalets

FCB greift in Schweden und Frankreich zu

Wie der FCB am Montag mitteilt, hat er zwei Spieler für den Nachwuchsbereich mit längerfristigen Verträgen zu sich geholt: Aus Schweden kommt der 16-jährige Innenverteidiger Philip Rolke, der  beim  IF Brommapojkarna aus dem Stockholmer Stadtteil Bromma gross wurde. Aus der Juniorenabteilung des französischen Ligue-1-Klubs RC Lens kommt der 17-jährige französische Mittelstürmer Aaron Akalé vom RC Lens zu Rotblau. Beide Spieler, die auf ihren Positionen als vielversprechende Talente gehandelt werden und Junioren-Nationalspieler sind, haben bis 2025 unterschrieben.  (cok)

Philip Rolke (links) und Aaron Akalé sind neu beim FCB für den Juniorenbereich verpflichtet worden.

Philip Rolke (links) und Aaron Akalé sind neu beim FCB für den Juniorenbereich verpflichtet worden.

Twitter/FC Basel 1893

Einige bekannte Zuzüge beim FC Winterthur

Noch fünf Mal schlafen, dann geht die neue Saison los. Der FC Basel trifft am Samstag 20.30 Uhr auswärts auf Aufsteiger Winterthur. Der Aufsteiger hat sich für das Abenteuer erste Liga mit einigen nicht ganz unbekannten Spielern verstärkt, wie folgende Übersicht zeigt:

Winterthur-Zuzüge: Bruno Berner (Trainer/Switzerland U19), Aurélien Mioch (Assistent/Trainer YB-Frauen), Armin Abaz (St. Gallen), Matteo Di Giusto (Vaduz), Timothy Fayulu (Sion), Florian Kamberi (Sheffield Wednesday/ENG/3.D.), Francísco Rodríguez (Schaffhausen). (jaw)

Das Stadion für das Cup-Derby steht fest

Beim FC Allschwil haben sich die Verantwortlichen nach der grossen Freude über das Los FC Basel in den vergangenen Tagen zusammengesetzt und diskutiert, wo das Cupspiel am Wochenende zwischen dem 19. und 21. August stattfinden soll. «Wir haben entschieden: Wir spielen im Brüel in Allschwil», sagt Präsident René Hagen jetzt auf Anfrage.

Der 2. Ligist aus Allschwil will seinen Heimvorteil nicht abgeben. Auch wenn im Stadion im Brüel lange nicht so viele Zuschauer wie beispielsweise auf der Schützenmatte oder gar im Joggeli Platz haben. Gegen Sion (1:10) kamen in der ersten Cuprunde 2019 1833 Zuschauer nach Allschwil. Gegen den FCB dürfte dieser Vereinsrekord überboten werden. Doch die Kapazitäten auf der Sportanlage direkt neben dem Bachgraben sind beschränkt. (jaw)

Im Sommer 2019 war der FC Sion in der ersten Cuprunde in Allschwil zu Gast. Das Spiel endete vor 1833 Zuschauern (Vereinsrekord) 1:10.

Im Sommer 2019 war der FC Sion in der ersten Cuprunde in Allschwil zu Gast. Das Spiel endete vor 1833 Zuschauern (Vereinsrekord) 1:10.

Keystone

Ein Argentinier für die Innenverteidigung?

Der FC Basel hat im aktuellen Kader nur noch eine grosse Baustelle: die Innenverteidigung. Jetzt ist ein neuer Name in der Gerüchteküche aufgetaucht: Agustin Rogel. Der 24-jährige Uruguayer ist 1,91 Meter gross und gehört aktuell dem argentinischen Erstligisten Estudiantes. Rogel spielte in seiner Karriere bereits in Europa: bei Samara (Russland) und Toulouse (Frankreich). (jaw)

Sène geht wohl zu den Löwen

Beim FC Basel trainiert Stürmer Kaly Sène schon seit einer Woche nicht mehr. Doch noch ist der Wechsel nach Belgien nicht kommuniziert worden. Jetzt ist immerhin der interessierte Verein klar. Es sind die Oud-Heverlee Löwen, der Elfte der abgelaufenen Saison. Die Belgier sollen  bereit sein für Sène, dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft, rund 2,5 Millionen Franken zu zahlen. (jaw)

FC Basel – Neuchâtel Xamax FCS 1:1 (1:0)

Nachwuchs-Campus Basel. – 774 Zuschauer. – Schiedsrichter: Tobias Thies. – Tore: 13. Szalai (Tushi) 1:0. 57. Dakouri 1:1.

Basel: Salvi; López, Adjetey (69. Djiga), Padula, Vogel; Palacios; Ltaief, Chipperfield, Males (77. Fernandes), Tushi (35. Onyebgule); Szalai (77. Hunziker).

Xamax: Guibarch; Ouattara, Cavanda, Mujcic (22. Epitaux), Gonçalves (46. Haile Selassie); Saiz (63. Veloso), Hammerich (63. Fatkic); del Toro (46. Maurer), Aliu (46. Balaruban), Koide (46. Dakouri); Nuzzolo (46. Bakayoko).

Bemerkungen: Basel ohne Augustin, Comas, Essiam und Kade (alle verletzt), Pelmard, Millar, Lang, Frei, Xhaka, Ndoye, Burger, Amdouni (alle kein Aufgebot). – Rote Karte: 18. Mujcic (Nachtreten). Verwarnungen: 18. Szalai (Unsportlichkeit). 54. Hammerich (Foul). 63. Palacios (Foul). 79. Hunziker (Foul). – 22. Epitaux kommt für den vom Feld verwiesenen Mujcic, sodass in diesem Testspiel weiterhin auf beiden Seiten elf Spieler auf dem Platz stehen. 35. Tushi verletzt ausgeschieden.

FC Basel - Hamburger SV 1:5 (1:3)

St. Jakob-Park. Schiedsrichter: Mirel Turkes. 4657 Zuschauer. - Tore: 11. Amdouni (Handelfmeter) 1:0. 14. Benes (Foulelfmeter) 1:1. 19. Reis 1:2. 30. Glatzel (Benes) 1:3. 66. Amaechi 1:4. 89. Biblija 1:5.

Basel: Hitz; Lang, Djiga, Pelmard, Katterbach; Burger, Xhaka (72. Palacios); Ndoye, Frei, Millar; Amdouni (72. Szalai).

Hamburg: Heuer Fernandes; Heyer, Vuskovic (46. Schonlau), David (46. Ambrosius), Muheim (65. Leibold); Meffert (46. Bilbija), Reis (65. Heil), Benes (65. Rohr); Kittel (65. Opoku); Königsdörffer (46. Amaechi), Glatzel (65. Meissner).

Bemerkungen: Basel ohne Comas, Augustin, Kade, Essiam, Onyegbule, Marchand (alle verletzt), Vogel, Ltaief, de Mol, Chipperfield, Padula, Fernandes, Hunziker (alle kein Aufgebot) - Verwarnung: Heyer (taktisches Foul). 41. Tor von Glatzel wegen Offside aberkannt. 

Zwei Spiele am Wochenende

Der FC Basel hat im Gegensatz zur vergangenen Woche kein freies Wochenende mehr. Am Samstag spielt Rotblau ab 15.30 Uhr gegen den Hamburger SV im Joggeli. Am Sonntag spielen die Spieler, die gegen den HSV nicht zum Einsatz kamen ab 15 Uhr auf dem Campus gegen Xamax. Alex Frei will, dass alle 90 Minuten in den Beinen haben, bevor am Samstag in einer Woche dann die Saison startet.

Das Captain-Team steht

Fabian Frei wird in der kommenden Saison die Binde tragen. Taulant Xhaka, Michael Lang und Adam Szalai sind seine Stellvertreter. (jaw)

Der FCB-Bus hat ein neues Gewand

On ist neuer Schuhpartner des FCB

Der FC Basel und On gehen eine Partnerschaft bis 2025 ein. Wie der FCB am Freitag mitteilt, ist die einheimische Marke seit dem 1. Juli Schuhausstatter der 1. Mannschaft, des Frauenteams, der Nachwuchsteams und des FCB-Dreamteams. mei)

Bruno's Magpies gewinnen das Hinspiel

Überraschung in der Conference League Qualifikation. Bruno's Magpies aus Gibraltar gewinnen das Hinspiel gegen die Crusaders aus Nordirland mit 2:1 und dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, nach dem Rückspiel in einer Woche in der nächsten Runde gegen den FCB zu spielen. (jaw)

Das Joggeli könnte Spielort der Frauen-EM 2025 werden

Der Schweizer Fussballverband hat heute bekannt gegeben, mit welchen Stadien er sich für die Fussball-EM der Frauen im Jahr 2025 bewirbt. Unter den neun Stadien ist auch der St. Jakob-Park. Im Dezember diesen Jahres soll die Entscheidung fallen, ob die Schweiz den Zuschlag erhält.

Hajdari wechselt nach Lugano

FCB-Eigengewächs Albian Hajdari wurde von seinem aktuellen Verein Juventus Turin im Sommer zurückbeordert. Jetzt hat der 19-jährige  Innenverteidiger bei Ligakonkurrent FC Lugano unterschrieben. Die Tessiner leihen Hajdari für eine Saison aus. (jaw)

Albian Hajdari spielte mit dem FCB schon gegen Lugano. Jetzt wechselt er selber ins Tessin.

Albian Hajdari spielte mit dem FCB schon gegen Lugano. Jetzt wechselt er selber ins Tessin.

Freshfocus

Augen auf Gibraltar

Heute stehen ein Grossteil der Hinspiele der 1. Runde der Qualifikation zur Conference League an. Die Augen des FC Basel werden daher ab 18 Uhr nach Gibraltar gerichtet sein, wo Bruno's Magpies gegen die Crusaders aus dem nordirischen Belfast spielen. Der Gewinner des Duells, dessen Rückspiel am 14. Juli stattfindet, kommt dann eine Woche später in der nächsten Runde ins Joggeli. (jaw)

So sieht das neue Heimtrikot wirklich aus

Zunächst einmal möchten wir uns für den Trikot-Aufruhr entschuldigen, der durch Fankreationen, die am Mittwoch fälschlicherweise als Leak bezeichnet und als mögliches neues FCB-Trikot verbreitet wurden, entstanden ist.

Netterweise hat sich über Nacht eine zuverlässige Quelle gemeldet und – vielleicht auch aus Mitleid – das Design des neuen Heimshirts geliefert. Herzog und de Meuron haben bei der Gestaltung mitgeholfen und als Musterung ist die Dachstruktur des Basler Münsters integriert. (bz)

Baloise verlängern Partnerschaft mit dem FCB – und wird Premium Partner

Seit 30 Jahren sponsert die Baloise den FC Basel – und wird es auch weiterhin tun. Für die nächsten drei Jahre wird die Versicherungsgruppe sogar zum Premium Partner des Fussballklubs. «Wir sind gemeinsam durch sportliche Höhen und Tiefen gegangen und stehen dem FCB auch in den kommenden Jahren zur Seite», steht in der Mitteilung der Baloise vom Donnerstag geschrieben. (bz)

Die Rückennummern sind festgelegt

Der FC Basel hat auf seiner Homepage die Rückennummern aktualisiert. Für diese Nummern haben sich die Spieler entschieden:  
Hitz 1. Katterbach 3. Comas 4. Lang 5. Djiga 6. Millar 7. Palacios 8. Amdouni 9. Augustin 10. Szalai 11. Salvi 13. Essiam 18. Males 19. Frei 20. Pelmard 21. Lopez 22. Burger 23. Tushi 24. Latief 25. Sene 26. Ndoye 27. Vogel 28. Kade 30. Xhaka 34. Marchand 38. Chipperfield 40. De Mol 44. Padula 72. Fernandes 96. (jaw)

Adélie Fourré ist die dritte Neuverpflichtung der FCB-Frauen

Die FCB-Frauen verpflichten nach den Abgängen ihrer drei wichtigsten Stürmerinnen Alayah Pilgrim (zum FCZ), Julia Matuschewski (zu SK Sturm Graz) und Camille Surdez (Karriereende) eine zweite neue Stürmerin. Die 24-jährige Französin Adélie Fourré erhält beim FCB einen Einjahresvertrag. Sie stösst vom französischen Division-1-Absteiger FF Issy-les-Moulineaux zu Rotblau. (ila)

Vogel dabei, Sène abwesend, Lang angeschlagen

Am Dienstagnachmittag hat der FC Basel nach vier freien Tagen den Endspurt der Vorbereitung eingeleitet. Mit dabei erstmals auch der neue Linksverteidiger Hugo Vogel, der einen spritzigen Eindruck hinterliess. Nicht mehr mit dabei ist Kaly Sène. Der Senegalese ist für Gespräche nach Belgien gereist. Kurz vor dem Ende des Trainings verliess auch Michael Lang wegen eines Schlages auf den Fuss angeschlagen das Feld. 

Wieder voll im Teamtraining sind dafür die zuletzt noch angeschlagenen Joelson Fernandes und Arnau Comas, der im Abschlussspiel als Joker fungierte, um möglichst viele Ballkontakte zu bekommen. Anton Kade und Emmanuel Essiam trainierten separat. Jean-Kévin Augustin sass mit einer dicken Fussschiene am Seitenrand. (jaw)

Kaiser, Merazguia, Buser und Plöchlinger verlängern bei den FCB-Frauen

Nach fast ein Dutzend Abgängen, zuletzt zwei in Richtung Zürich, vermeldeten die FCB-Frauen nun endlich wieder einmal positive Nachrichten. Die beiden deutschen Mittelfeldspielerinnen Jana Kaiser und Sonja Merazguia, die aus Liestal stammende Stürmerin Tyara Buser und die Schweizer Keeperin Silia Plöchinger verlängerten ihre Verträge bei Rotblau um ein Jahr. (ila)

Der FC Allschwil bekommt sein Traumlos

Der grosse Traum für den FC Allschwil geht in Erfüllung. In der ersten Runde des Schweizer Cups wurde dem 2.-Ligisten tatsächlich der FC Basel zugelost. Die beiden einzigen regionalen Vertreter treffen damit in der ersten Runde direkt aufeinander. Allschwil-Trainer Roderick Föll sagte nach dem gewonnenen Basler Cupfinal gegen Möhlin (8:0) gegenüber der bz: «Mir ist der Gegner egal, aber meine Jungs wünschen sich natürlich den FCB.» Dieser Wunsch ist jetzt auch in Erfüllung gegangen, weil erstmals seit langem in Runde 1 wieder gezielt regionale Vereine gegeneinander gelost wurden. Dafür wurden die teilnehmenden Teams zuvor in vier regionale Gruppen unterteilt. Die Spiele finden am Wochenende des 19. bis 21. August statt. Wann der FC Basel in Allschwil aufläuft, steht noch nicht fest. (jaw)

Schweizer Cup. 1. Runde. FC Allschwil (2. Liga) - FC Basel. FC Schoenberg (2. Liga) – Young Boys. SC Cham (PL) – FC Zürich. FC Muri (1. Liga) – FC Winterthur. FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) – GC. CS Chênois (1. Liga) – FC Sion. FC Stade Nyonnais (PL) – Servette FC. FC Linth 04 (1. Liga) – FC Lugano. FC Schötz (1. Liga) – FC Luzern. Rorschach-Goldach (2. Liga i.) – St. Gallen. FC Littau (2. Liga) – FC Wil (ChL). FC Widnau (2. Liga i.) – AC Bellinzona (ChL). FC Gambarogno (2. Liga i.) – SC Kriens (PL). FC Rotkreuz (1. Liga) – FC Chiasso (ChL). FC Gland (2. Liga) – Lausanne-Sport (ChL). CS Italien (2. Liga i.) – Lausanne-Ouchy (ChL). FC Bavois (PL) – Yverdon Sport FC (ChL). FC Ibach (2. Liga i.) – FC Schaffhausen. FC Bischofszell (2. Liga) – FC Aarau. Audax-Friul (2. Liga) – Xamax (ChL). FC Bulle (PL) – FC Thun (ChL). FC Sternenberg (4. Liga) – FC Goldstern (3. Liga). FC Subingen (2. Liga) – FC Köniz (1. Liga). FC La Chaux-de-Fonds (1. Liga) – FC Solothurn (1. Liga). FC Bosporus (2. Liga) – FC Breitenrain (PL). FC Wiedikon (2. Liga) – FC Rapperswil-Jona (PL). Affoltern a.A. (3. Liga) – FC Sarmenstorf (2. Liga). FC Wohlen (1. Liga) – FC Kreuzlingen (1. Liga). FC Saxon Sports (2. Liga) – Meyrin FC (1. Liga). Portalban (1. Liga) – Grand-Saconnex (1. Liga). Compesières (3. Liga) – Etoile Carouge (PL). FC Wittenbach (3. Liga) – AC Arbedo (2. Liga).

Augustin verpasst den Saisonstart

Noch am Mittwoch war Jean-Kévin Augustin zuversichtlich. Alles halb so wild mit seinem rechten Fuss. Der mache nach dem Umknicken ohne Fremdeinwirkung im Training zwar Schmerzen und sei deshalb bandagiert. Doch schon kommende Woche wolle der neue FCB-Stürmer wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Doch es kommt anders. Wie eine MRI-Untersuchung am Montagabend ersichtlich machte, ist Augustins Syndesmoseband gerissen. Der Franzose wird dem FCB mehrere Wochen fehlen, wie der Klub am Dienstag mitteilt. Es ist davon auszugehen, dass Augustin frühestens Ende August wieder ins Training einsteigen kann. (jaw)

Kommt ein Ukrainer?

Ivan Ordets ist beim FC Basel im Gespräch.

Ivan Ordets ist beim FC Basel im Gespräch.

Eine Position ist im Kader des FC Basel noch offen: die des Innenverteidigers. Jetzt führt eine Spur in die Ukraine. Ivan Ordets (29 Jahre, 1,95 Meter und Rechtsfuss) soll mit Basel verhandeln. Aktuell gehört Ordets noch Dinamo Moskau. Doch dass der Ukrainer dort spielt, ist aufgrund des Krieges zwischen den beiden Ländern schwer vorstellbar. Seit Beginn des Krieges hat Ordets kein Spiel mehr für Moskau bestritten. (jaw)

Sène vor dem Abflug nach Belgien

Für Kaly Sène ist beim FC Basel kein Platz mehr.

Für Kaly Sène ist beim FC Basel kein Platz mehr.

Andy Mueller/freshfocus

Neu ist das Gerücht nicht. Doch jetzt scheint es Fahrt aufzunehmen. FCB-Flügel Kaly Sène soll sich gemäss «Blick» für 2,5 Millionen plus Boni nach Belgien wechseln. Damit wäre der FCB einen seiner zahlreichen Offensivspieler los und würde auch noch eine anständige Summe kassieren. Sènes neuer Verein ist noch offen. Der RSC Anderlecht, um den es bereits Gerüchte gab, soll es nicht sein. (jaw)

Für Marco Aratore schliesst sich der Kreis

Als Marco Aratore ein E-Junior war, holte ihn Remo Gaugler zum FC Basel. Zwei Jahrzehnte später schliesst sich für beide der Kreis: Nach 13 Jahren Wanderschaft als Profi verstärkt Aratore kommende Saison die U21 des FCB und soll dem Team in der Promotion League «Stabilität und Leadership» bringen, wie FCB-Nachwuchschef Gaugler sagt.

In der Saison 2009/10 kam Aratore in der 1. Mannschaft des FCB zu sechs Einsätzen in Wettbewerbspartien, vier in der Europa League und zwei im Schweizer Cup (1 Tor). Anschliessend wurde er nach Thun, Aarau und Winterthur verliehen, ehe der Flügelspieler auf die Saison 2013/14 definitiv zum FC Winterthur wechselte.

Marco Aratore (links) im Trikot des FC Aarau.

Marco Aratore (links) im Trikot des FC Aarau.

Freshfocus

Der FC St. Gallen (2014-18), FK Ural in Russlands höchster Liga (2018-19 und 2020-21) sowie der FC Lugano (2019-20) waren weitere Stationen, ehe Aratore die letzten beiden Spielzeiten für den FC Aarau auflief. Sein dort noch laufender Vertrag wurde aufgelöst, und beim FCB hat der 31-jährige Aratore zunächst für eine Saison unterschrieben. Aratore schaut auf 153 Spiele in der Super League und 152 Spiele in der Challenge League zurück.  (cok)

Esposito für ein Jahr an Anderlecht ausgeliehen

Was sich in den letzten Tagen abgezeichnet hat, wurde jetzt vom RSC Anderlecht bestätigt: Der belgische Erstligist leiht Sebastiano Esposito für ein Jahr mit einer Kaufoption von Inter Mailand aus. Also die gleiche Konstruktion, mit der Esposito die vergangene Saison beim FC Basel verbrachte, sieben Tore und neun Vorlagen beisteuerte und dabei irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn unterwegs war.

Beim FCB war man nach Abschluss der vergangenen Saison eine Zeit lang unsicher, ob und wie viel Energie man noch einmal in den Weg Espositos investieren wolle. Abgesehen vom Geld. Für Esposito ist Anderlecht nach den Juniorenteams in seiner neapolitanischen Heimatstadt Castellammare di Stabia sowie Brescia, dem Wechsel im Alter von zwölf Jahren zu Inter Mailand und Leihstationen bei Spal Ferrara, Venezia sowie Basel bereits sein siebter Klub. 

Den Gruss von Esposito im neuen Trikot kennt man in Basel:

Der Erstdivisionär RSC Anderlecht, Belgiens Rekordmeister, schloss vergangene Saison die Hauptrunde wie die Meisterrunde als Dritter hinter dem FC Brügge ab, dem der Titel-Hattrick gelang.

Kasımpaşa Spor Kulübü ist der neue Klub von Raoul Petretta

Raoul Petretta, aus dem badischen Rheinfelden stammend und von Kindesbeinen an bis Ende vergangener Saison beim FC Basel, hat einen Verein gefunden: Der 25-jährige Linksverteidiger heuert bei Kasimpasa in Istanbul an, das in der zurückliegenden Spielzeit die Süper Lig (20 Klubs) als Elfter der Rangliste abschloss.

Petretta, der 149 Wettbewerbsspiele für Rotblau bestritt (zehn Tore, elf Assists) und italienischer U21-Nationalspieler war, hatte sich bei auslaufendem Vertrag nicht über eine Fortsetzung seiner Karriere in Basel mit dem FCB einigen können.  (cok)

Generalprobe gegen den Hamburger SV

Das vierte Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung bestreitet der FC Basel im St.-Jakob-Park gegen einen prominenten Gegner: Am Samstag, 9. Juli, kommt der Hamburger SV ans Rheinknie. Anpfiff ist um 15.30 Uhr; Tickets gibt es für 20 und 10 Franken. 

Der Hamburger SV bleibt nach der verlorenen Relegation gegen Hertha BSC Berlin zwar weiter zweitklassig, gehört aber zu den grossen deutschen Traditionsvereinen, war sechs Mal Deutscher Meister und 1983 Sieger im Europapokal der Landesmeister. Bis zum erstmaligen Abstieg 2018 gehörte das Gründungsmitglied seit 1963 ununterbrochen der 1. Bundesliga an.

Die Partie gegen den HSV darf als Generalprobe für den Saisonauftakt in der Super League am Samstag darauf, 16. Juli, in Winterthur begriffen werden. Am Sonntag, 10. Juli (15 Uhr), kommt es im Nachwuchscampus noch einem zu einem Test gegen Xamax Neuchâtel, gegen das der FCB die Vorbereitungsreihe am 18. Juni eröffnet hatte (3:0-Sieg).  (cok)

Unsere Analyse zum bisherigen Transfer-Sommer

Der FCB bestätigt den Vogel-Transfer

Jetzt hat auch der FCB den Transfer des neuen Linksverteidigers Hugo Vogel bestätigt. Der 18-jährige Franzose kommt ablösefrei und hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Kaderplaner Philipp Kaufmann erklärt: «Es freut uns sehr, dass wir mit Hugo einen jungen, sehr hungrigen und offensiven linken Aussenverteidiger verpflichten konnten. Hugo konnte im vergangenen Jahr bereits erste Erfahrungen in der Europa League mit Olympique Lyon sammeln.»

Zaric übernimmt die U21

Ognjen Zaric trainiert in der kommenden Saison die U21 des FC Basel.

Ognjen Zaric trainiert in der kommenden Saison die U21 des FC Basel.

Daniela Frutiger/Freshfocus

Als ehemaliger Assistenztrainer von Patrick Rahmen und Guillermo Absacal und Cheftrainer der FCB-U18 ist er dem Klub bereits bestens bekannt: Ab sofort wird der 33-jährige Ognjen Zaric die U21 des FC Basel als Cheftrainer betreuen, wie der Klub am Freitag bekannt gibt. Zaric erhält einen Einjahresvertrag und folgt auf Michel Renggli, der den Klub vor dem Abstieg in die 1. Liga bewahrte. (jaw)

Linksverteidiger aus Lyon im Anflug

Der französische U18-Nationalspieler Hugo Vogel vom Olympique Lyon soll sich gemäss RMC mit dem FC Basel einig sein. Weil ihm in Lyon kein Profivertrag angeboten wurde, hat sich der Linksverteidiger entschieden, den Verein zu verlassen und anderswo seinen ersten Profivertrag zu unterschreiben. Der FCB hat ihm offenbar diese Möglichkeit gegeben. Eine Bestätigung der beiden Vereine wird noch heute erwartet.

Das Willkommensvideo des Franzosen war nämlich bereits auf dem FCB-YouTube-Kanal zu sehen. 

Der 18-jährige Vogel ist beim FC Basel als Alternative zu Noah Katterbach eingeplant. Damit ist zwei Wochen vor dem Saisonstart nur noch die Baustelle auf der Innenverteidigerposition offen. (jaw)

Chalov muss zurück nach Moskau

Am 1. Juli läuft der Leihvertrag des russischen Stürmers Fedor Chalov aus. Jetzt hat ZSKA Moskau entschieden, dass Chalov zurück nach Russland fliegen muss, obwohl der auch in Zukunft lieber in Europa und nach Aussage von FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann gerne in Basel spielen würde.

Ob sich eine Rückkehr von Chalov realisieren lässt, ist nach wie vor Teil von Verhandlungen zwischen dem FCB und ZSKA Moskau. Aufgrund der vielen Offensivspieler im Kader kann Rotblau aus sportlicher Sicht aber auch gut auf Chalov verzichten und wird diesen nur fest verpflichten, wenn die Konditionen stimmen. (jaw)

Marchand reist ab und spricht mit Bellinzona

Challenge-League-Aufsteiger Bellinzona will FCB-Eigengewächs Yannick Marchand verpflichten. Der inzwischen 22-jährige ehemalige Captain der FCB-U21 ist frühzeitig aus dem Trainingslager am Tegernsee abgereist, um im Tessin Gespräche zu führen. (jaw)

Kein Training mehr, dafür ein Spiel zum Abschluss

Der FC Basel hat sich am Donnerstag auf den Weg nach Österreich gemacht. Trainiert wurde nicht mehr. Stattdessen misst sich das Team von Alex Frei zum Abschluss ab 16 Uhr in Kematen im Tirol in der Nähe von Innsbruck mit dem rumänischen Erstligisten FC Botosani. Der Achte der abgelaufenen Ligasaison befindet sich aktuell ebenfalls in der Nähe im Trainingslager und wurde dem FCB via Testspielgegnervermittler - ja auch das gibt es unterdessen - vermittelt. Das Spiel wird live gestreamt. (jaw)

Trikotpräsentation am 8. Juli

Das mit Spannung erwartete neue Trikot von Macron soll am 8. Juli präsentiert werden. Aktuell finden die Testspiele noch in den alten Kleidern von Adidas statt. Macron ist nur auf den Trainingsklamotten zu sehen. (jaw)

Zwei Testspiele an einem Wochenende

Am morgigen Donnerstag trifft der FC Basel auf der Rückreise vom Trainingslager am Tegernsee im Kematen im Tirol auf den rumänischen Erstligisten FC Botosani. Anschliessend hat das Team von Alex Frei vier Tage frei. Die letzten beiden Testspiele sind mittlerweile auch fixiert. Am 9. Juli kommt der HSV ins Joggeli und am 10. Juli spielen die Spieler, die gegen Hamburg nicht zum Einsatz kamen, auf dem Campus gegen Xamax. (jaw)

Manis und Vishi beim FC Aarau

Der FC Basel hat zwei seiner U21-Spieler, die auch schon mit dem Eins mittrainieren durften aktuell an den FC Aarau abgegeben. Lirik Vishi und Mehmet Manis standen beim Test gegen Kriens (1:0) je 45 Minuten auf dem Rasen. Noch ist aber nicht entschieden, ob die beiden auch in der Challenge League für den Aufstiegsaspiranten auflaufen oder ob sie zurück in die FCB U21 kehren. (jaw)

Palacios-Angebot erst einmal abgelehnt

Der FC Basel hat die offizielle Anfrage des FC Luzern für eine Leihe des 20-jährigen Argentiniers Matias Palacios zunächst einmal abgelehnt. Zwar sei es wichtig, dass der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison zu Spielzeit kommt. Doch noch lässt sich der FCB die Türe offen, weil dies auch in Basel der Fall sein könnte. Darum wollen die Basler Entscheidungsträger bei Palacios noch etwas warten, ehe eine Entscheidung getroffen wird. Ein Verkauf steht nicht zur Diskussion. Falls der hoch veranlagte Argentinier abgegeben wird, dann nur per Leihe. (jaw)

Matias Palacios soll in der kommenden Saison zu Spielpraxis kommen. Wo ist aktuell noch unklar.

Matias Palacios soll in der kommenden Saison zu Spielpraxis kommen. Wo ist aktuell noch unklar.

Andy Mueller/freshfocus

Pavlovic vor Wechsel nach Salzburg

In zwei Tagen läuft der Leihvertrag von Innenverteidiger Strahinja Pavlovic in Basel aus. Der Serbe gehört dann wieder der AS Monaco, die ihn allerdings nicht behalten will. Es ist zu hören, dass Pavlovic sich mit RB Salzburg einig sein soll und in der kommenden Saison in Österreich spielen wird. Auch der FCB hätte gerne mit Pavlovic weiter gearbeitet, doch finanziell kann Rotblau nicht mit dem Brause-Klub mithalten. (jaw)

Strahinja Pavlovic wird wohl nicht mehr nach Basel zurückkehren. Somit sucht Rotblau immer noch einen Innenverteidiger.

Strahinja Pavlovic wird wohl nicht mehr nach Basel zurückkehren. Somit sucht Rotblau immer noch einen Innenverteidiger.

Antonio Bat / EPA

Der Lindner-Deal zu Sion ist bestätigt

Was allen längst klar war, bestätigt der FC Basel nun in einem äusserst kurz gehaltenen Communiqué: Heinz Lindner verlässt den Verein und wechselt zum FC Sion.

Lindner stiess im September 2020 vom deutschen Drittligisten SV Wehen Wiesbaden nach Basel – als Nummer 2, worauf der FCB nun im kurzen Abschiedsschreiben an Lindner explizit hinweist. Der Österreicher erkämpfte sich aber nach kurzer Zeit den Stammplatz im FCB-Tor. In der vergangenen Saison stand der Nationalkeeper wettbewerbsübergreifend 50-mal zwischen den Pfosten von Rotblau, dabei gelangen ihm 17 Partien ohne Gegentreffer.

Seit der Übernahme durch David Degen aber wurde klar, dass Lindner gehen muss. Der neue Boss hat dem Österreicher Marwin Hitz vor die Nase gesetzt, bereits vergangenen Sommer gab es Gerüchte über ein FCB-Interesse an Roman Bürki.

Lindner war zuletzt gar nicht erst ins Trainingslager an den Tegernsee angereist, wo er am Freitag hätte antraben müssen. Bereits da aber war der Transfer zu Sion fix, einzig die öffentliche Kommunikation durch die zwei Klubs war noch hängig.

Nicht bekannt ist, wie viel Ablösegeld Sion für Lindner hinblättert, der beim FCB noch einen Vertrag bis 2023 besass. Darum hatten die beiden Vereine bis zuletzt gegensätzliche Vorstellungen.

Bienvenue Heinz

In Sion freut man sich über die namhafte Verstärkung im Tor von einem Liga-Konkurrenten. Barthélémy Constantin, Sportchef und Präsidenten-Sohn, sagt in der Mitteilung des Klubs: «Wir begrüssen im Wallis einen überzeugenden und selbstbewussten Torhüter nach einer aussergewöhnlichen Saison.» (cfe/cok)

Behandlung statt Training

Neuzugang Jean-Kevin Augustin muss einen weiteren Rückschlag verkraften. Im Montagvormittagstraining knickte der Franzose um, weshalb er am Nachmittag nicht mit dem Team trainieren konnte. Nach einer kurzen Behandlung im Zelt neben dem Platz sah Augustin vom Spielfeldrand aus zu, wie seine neuen Kollegen dem Ball nachjagten. Genaue Abklärungen sollen am Dienstag Klarheit bringen. Dann soll auch der bis dato separat trainierende Wouter Burger wieder ins Teamtraining einsteigen.

Das Luzerner Interesse an Palacios

Beim FC Luzern wird dem Vernehmen nach daran gearbeitet, Matias Palacios vom FC Basel zu übernehmen. Auf Leihbasis, wie die Luzerner Zeitung erfahren hat. Palacios spielt seit Februar 2021 beim FCB, ist im Mai gerade einmal 20 Jahre alt geworden und hat auf verschiedenen Mittelfeldpositionen immerhin schon 46 Einsätze (3 Tore/7 Assists) hinter sich. Im Frühjahr verlor der Argentinier etwas den Anschluss, weil ihn FCB-Interimscoach Guillermo Abascal zentral-defensiv verortete, dort jedoch auf das Duo Taulant Xhaka/Wouter Burger setzte.  

Matias Palacios bei der Vorbereitungsarbeit mit dem FC Basel im Trainingsquartier am Tegernsee.

Matias Palacios bei der Vorbereitungsarbeit mit dem FC Basel im Trainingsquartier am Tegernsee.

Freshfocus

In Luzern plant man nach dem gewichtigen Abgang von Filip Ugrinic (23) zu den Young Boys und der Verpflichtung des uruguayischen Torjägers Joaquín Ardaiz (23) vom FC Schaffhausen nun offenbar mit einem Latino-Duo im Offensivbereich.  (cok)

Hediger übernimmt die U18

Der FC Basel hat seinen Nachwuchstrainer Dennis Hediger befördert. Der aktuelle U16-Coach wird in der kommenden Saison die U18 trainieren. (jaw)

Testspiel-Sieg gegen Greuther Fürth

Zweites Testspiel, zweiter Sieg für den FC Basel unter Alex Frei: Gegen Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth gewinnen die Basler am Samstag mit 3:2. Zwei der drei Basler Tore erzielt dabei Dan Ndoye in der zweiten Halbzeit.

Im ersten Durchgang zeigen die Basler  - und Neuzugang Jean-Kévin Augustin bei seinem Debüt - eine ansprechende Leistung, sehen eine Chance des Franzosen kurz vor der Pause von der Linie geklärt. Und auch defensiv gibt es abgesehen von ein paar individuellen Fehlern wenig zu bemängeln. Dass er zur Pause 0:0 steht, schreibt Trainer Frei einem "solidarischen Defensivverhalten" zu. "Fürth hatte keine Chance, bei der man sagen muss, das muss ein Tor sein."

In Durchgang zwei sieht das dann ein wenig anders aus. Nachdem der FCB, der in der Pause einmal alle elf Spieler austauscht, durch Dan Ndoye in Führung geht, kann Fürth in der 64. Minute nach einem Absprache-Fehler in der Abwehr ausgleichen. Der FCB aber findet schnell eine Antwort, erhöht zwei Minuten danach und dank Chalov auf 2:1 und Ndoye noch einmal vier Minuten später gar auf 3:1. Am Ende geht es 3:2 aus, weil Testspieler Jonas Adjej kurz vor Schluss einen Schritt zu spät kommt. 

Entsprechend sagt Frei nach dem Spiel:

"Bei den Toren wissen wir, wieso wir sie bekommen haben. Das waren keine kollektiven Fehler, ich will hier aber auch keine Schuldzuweisungen machen."

Frei, der im ersten Teil des Trainingslager den Fokus auf die Defensivarbeit gelegt hat, ist nach dem Sieg mit dieser Zone des Basler Spiels sehr zufrieden. "Die Viererkette mit der Doppelsechs hat sehr gut funktioniert." Dass es dann gegen einen Bundesliga-Absteiger zu drei Toren gereicht hat, damit habe man nicht gerechnet, nachdem man die Offensive nicht speziell angeschaut habe im Training.

Trotz dieser grossmehrheitlichen Zufriedenheit weist Frei auf einen Mangel hin:

"Ich erwarte mehr Kontrolle mit dem Ball und mehr Dominanz von meinem Team. Wir hatten zu wenig Ballbesitz."

Die Chance, das besser zu machen, haben die Basler im nächsten Testspiel am kommenden Donnerstag. Auf dem Heimweg vom Trainingslager trifft der FCB am 30. Juni in Kematen im Tirol auf Botosani aus Rumänien.

FC Basel – SpVgg Greuther Fürth 3:2 (0:0)
Sportplatz Gmund-Dürnbach. – 250 Zuschauer. – Tore: 48. Ndoye 1:0, 64. Angleberger 1:1, 66. Chalov 2:1, 70. Ndoye 3:1 (Hunziker), 85. Ache 3:2 (Dudziak).
FCB (1. Halbzeit): Hitz; Lang, Djiga, Pelmard, Katterbach; Xhaka, Palacios; Tushi, Males, Ltaief; Augustin.
FCB (2. Halbzeit): Salvi; López, Adjetey, Fazlic, Padula; Dundas, Chipperfield; Ndoye, Chalov, Onyegbule; Hunziker.
SpVgg Greuther Fürth: Linde (46. Schaffran); Asta (60. Mhamdi), Griesbeck, Fobassam Nawe (60. Haddadi), Willems (60. El Fattahi Parent); Raschl (60. Littbarski), Raebiger (46. Angleberger), Green (60. Dudziak); Tillman (60. Seufert); Abiama (60. Ache), Hrgota (46. Sieb).
Bemerkungen: FCB ohne Comas, Millar (im Aufbau), Marchand, Kade, Burger, Essiam, Sène, Fernandes (alle verletzt), Frei, Szalai, Amdouni (noch im Aufbau wegen späterem Dazustossen), de Mol.

Amdouni da, Testspiel steht an

Am Samstagmorgen schon stand Zeki Amdouni erstes Mal auf dem Platz mit dem FC Basel. Er, dessen Leihe gestern kommuniziert wurde, reiste am Freitagabend mit Kaderplaner Philipp Kaufmann an den Tegernsee.

Unter den Augen Kaufmanns und auch jenen von David Degen, der am Samstagnachmittag eintreffen wird, wird der FCB ausserdem sein erstes Testspiel am Tegernsee absolvieren. Um 16 Uhr geht es gegen Greuther Fürth los. (cfe)

Pululu verpasst das Duell mit dem Ex-Klub

Afimico Pululu wird Greuther Fürth am Samstag gegen seinen Jugendverein FCB fehlen. Der Stürmer zog sich im Testspiel gegen Ludogorets eine schwere Muskelverletzung zu, wie sein Verein mitteilt, und wird länger fehlen. (jaw)

Esposito wechselt nach Belgien

Sebastiano Esposito wird nicht nach Basel zurückkehren. Wie Transferexperte Fabrizio Romano mitteilt, leiht Inter Mailand den italienischen Stürmer in der kommenden Saison an den RSC Anderlecht aus. Die Belgier haben eine Kaufoption.

FCB bestätigt Amdouni-Transfer

Was sich schon länger abgezeichnet hat, bestätigt der FC Basel nun offiziell: Zeki Amdouni wechselt leihweise für zwei Jahre von Lausanne nach Basel. Ausserdem besitzen die Basler eine Option für eine definitive Übernahme des Genfers. Amdouni, der seine Jugendausbildung beim Servette FC, Meyrin FC und bei Étoile Carouge absolvierte, sagt zu seinem Transfer:

«Ich freue mich sehr, dass ich beim FC Basel unterschreiben konnte. Der FCB ist seit Jahrzehnten einer der Topklubs in der Schweiz und da musste ich nicht lange überlegen. Ich hatte gute Gespräche mit der sportlichen Leitung, die mir einen stimmigen Plan für den weiteren Verlauf meiner Karriere aufgezeigt hat. Das hat mich schlussendlich überzeugt.»

Von Seiten des FCB sagt Kaderplaner Philipp Kaufmann zum jüngsten Neuzugang von Absteiger Lausanne:

«Wir sind sehr glücklich, einen jungen und talentierten Schweizer Stürmer verpflichten zu können. Zeki Amdouni hat sowohl in der Super League wie auch in der U21-Nationalmannschaft seine Qualitäten gezeigt. Mit seinen Fähigkeiten sind wir überzeugt, dass unsere Offensive nun optimal aufgestellt ist, um neue Saison erfolgreich zu gestalten.»

Nationalspieler eingetroffen - Lindner fehlt

Seit dem heutigen Freitag ist die Mannschaft des FC Basel komplett. Gefehlt hatten noch die Nationalspieler Fabian Frei und Adam Szalai, beide sind aber am Donnerstagabend in Rottach-Egern eingetroffen und haben am Freitag ein erstes Training absolviert. Die zweite Einheit des Tages fällt wortwörtlich ins Wasser. Weil es kurz vor Trainingsstart heftigst zu hageln begann, wurde das Nachmittagstraining abgesagt.

Fabian Frei (links) und Adam Szalai sind am Tegernsee eingetroffen.

Fabian Frei (links) und Adam Szalai sind am Tegernsee eingetroffen.

Andy Mueller/freshfocus

Nicht mit dabei ist auch am heutigen Freitag und wie natürlich zu erwarten war Heinz Lindner. Aktuell weilt der Österreicher noch in seiner Heimat Linz. Danach wird er zum FC Sion wechseln. Eine Bestätigung des FCB sollte zeitnah folgen.

Adriano Onyegbule bleibt beim FCB

Am Donnerstag hat er seinen 16. Geburtstag gefeiert, was ihm laut den Reglementen erlaubt hat, an diesem Freitag einen Profivertrag beim FC Basel zu unterschreiben: Adriano Onyegbule, ein Offensivspieler aus dem Stall von RB Leipzig, hat sich für drei Jahre in Rotblau verpflichtet. Seit dem Trainingsauftakt hat Onyegbule beim FCB mittrainiert, im Testspiel gegen Xamax (3:0) ein Tor erzielt und unter anderen Cheftrainer Alex Frei offenbar so überzeugt, dass es zu der festen Übernahme gekommen ist.  

Der aus Würzburg stammende Onyebule sagt auf der Webseite des Klubs:

«Der Wechsel zum FC Basel kommt für mich zu einem sehr guten Zeitpunkt. Ich stehe noch am Anfang meiner Karriere und habe hier die Möglichkeit, mich bei einem grossen, international spielenden Klub durchzusetzen. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung.»
Die erste 16 Jahre sieht man ihm nicht an: Adriano Onyegbule (rechts), hier noch 15-jährig am vergangenen Samstag im Testspiel gegen Xamax.

Die erste 16 Jahre sieht man ihm nicht an: Adriano Onyegbule (rechts), hier noch 15-jährig am vergangenen Samstag im Testspiel gegen Xamax.

Freshfocus

Auch Imane Saoud verlässt die FCB-Frauen

Nach zwei Jahren für rot-blau wird auch Mittelfeldspielerin Imane Saoud den Verein im Sommer verlassen. Sie ist damit bereits die elfte Akteurin, die dem FCB den Rücken kehrt. Wohin es die marokkanische Nationalspielerin zieht, ist noch unbekannt.

Sturmjuwel Amdouni wohl zum FCB

Wie der «Blick» am Freitagmorgen meldet, holt der FC Basel einen der begehrtesten Spieler der Schweiz: Zeki Amdouni. Der 21-jährige Genfer, der noch bei Absteiger Lausanne unter Vertrag steht, ist nach Informationen der bz am Freitagnachmittag in Muttenz, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren. (jaw/cfe)

Bank CIC ersetzt die Basler Kantonalbank

Der FC Basel hat am Mittwoch einen Ersatz für die Basler Kantonalbank, die ihr Engagement nach über 15 Jahren beendet hatte, präsentiert. Die Basler Bank CIC wird ab sofort Premium Partner beim FCB und wird in der kommenden Saison auch auf dem Ärmel der Trikots (Männer und Frauen) zu sehen sein. Der Vertrag läuft bis 2025.

Die CIC wurde 1871 durch Basler Unternehmer gegründet. Ihre erste Filiale eröffnete sie 1909 in Basel. Seit 1918 befindet sich der Hauptsitz am Marktplatz. CIC-CEO Thomas Müller lässt sich im Communiqué wie folgt zitieren: «Als Bank mit einer tiefen Verbundenheit zur Schweiz und der Region Basel ist es für uns ein Privileg, die Ikone FC Basel partnerschaftlich zu begleiten.» (jaw)

Philip Rolke im Anflug

Das Schwedische Sportbladet vermeldet, dass der FC Basel seinen Nachwuchs mit dem schwedischen Juniorennationalspieler Philip Rolke von IF Brommapojkarna verstärkt. Rolke wird erst Anfang Juli 16 und soll gemäss der Zeitung Angebote von Chelsea oder Bayern ausgeschlagen und den FCB bevorzugt haben. Der Verteidiger soll in diesen Tagen in die Schweiz reisen, wo der Deal abgeschlossen werden soll.

Serey Die beendet seine Karriere

Eigentlich wäre sein Vertrag noch ein Jahr gelaufen, doch der 37-jährige Ivorer Geoffroy Serey Die hört frühzeitig auf und beendet seine Karriere. Diese führte ihn auch zweimal zum FC Basel, wo er insgesamt 141 Spiele (6 Tore, 10 Assists) bestritt. Mit Rotblau wurde Serey Die viermal Meister und einmal Cupsieger. Auch mit Sion, seinem zweiten Herzensklub holte der Nationalspieler zwei Cupsiege. (jaw)

Geoffroy Serey Die wurde von den FCB-Fans aufgrund seines unbändigen Einsatzes geliebt.

Geoffroy Serey Die wurde von den FCB-Fans aufgrund seines unbändigen Einsatzes geliebt.

Keystone

Nur zwei Vertreter im Schweizer Cup

Wenn am 5. Juli die erste Runde im 98. Schweizer Cup ausgelost wird, werden nur zwei Teams aus der Region dabei sein: Der obligate FC Basel sowie der FC Allschwil als Basler-Cup-Sieger. Der FC Concordia scheiterte bei der letzten Qualifikationshürde im Heimspiel gegen den FC Widnau aus der Ostschweiz mit 1:2. Lediglich zwei Vertreter aus der Nordwestschweiz gab es zuletzt 2018/19, vor einem Jahr waren neben dem FCB gleich vier Amateurvertreter dabei. (cok)

Kommt Steffen zurück? Geht Esposito nach Anderlecht?

Ein weiteres Mal werden Spekulationen genährt, Renato Steffen könnte nach vier Jahren Bundesliga zum FC Basel zurückkehren. 2018 war Steffen zum VfL Wolfsburg gewechselt, für den er in 144 Einsätzen 18 Tore (16 Assists) erzielte. Der 30-jährige Aarauer war von 2015 bis 2018 in 86 Spielen für den FCB mit 17 Toren und 20 Vorbereitungen dabei. Zuletzt hatte der Nationalspieler sich auch in der bz zu seiner Situation geäussert: 

In Sachen Sebastiano Esposito mehren sich die Anzeichen, dass er nicht mehr zum FCB zurückkehren wird. Zum einen ist um Umfeld der ersten Mannschaft in der ersten Trainingswoche kaum mehr Rede gewesen vom Italiener, und nun wird er mit dem RSC Anderlecht in Verbindung gebracht.

Jetzt ist David Degen auch auf dem Papier FCB-Präsident

Am Montag haben die Generalversammlungen der FC Basel Holding AG und der FC Basel 1893 AG stattgefunden. Dabei wurde die angekündigte Verschlankung in den Verwaltungsräten offiziell vollzogen. Christian Gross, Dani Büchi, Marco Gadola, Reto Baumgartner, Johannes Barth und Sophie Herzog sind ab sofort auch auf dem Papier nicht mehr Teil der beiden wichtigsten Gremien. Und David Degen, das Ehepaar Rey und Dan Holzmann haben auch offiziell übernommen.

In der FC Basel Holding AG sitzen ab sofort: Präsident David Degen, Vizepräsident Andreas Rey, Dan Holzmann und Ursula Rey. In der FC Basel 1893 AG sitzt mit Carol Etter zusätzlich auch noch die Delegierte des Vereins FC Basel 1893.

Zahlreiche Rückkehrer im Training, Marchand fehlt

Am Montag endeten die Ferien der U21-Nationalspieler Dan Ndoye, Darian Males, Joelson Fernandes und Noah Katterbach. Auch die Neuzugänge Sayfallah Ltaeif und Jean-Kevin Augustin standen auf dem Trainingsplatz. Die Rückkehr der Arrivierten führt dazu, dass ausser Elmedin Fazlic und Noa Dundas keine U21-Spieler mehr im Training der ersten Mannschaft zugegen waren. Ebenfalls abwesend war Yannick Marchand, der sich im Test gegen Xamax verletzt hat und wie die ebenfalls verletzten Neuzugänge Anton Kade und Arnau Comas nicht mit dem Team trainieren konnte. (jaw)

Chalov könnte gekauft werden

Trotz auslaufenden Leihvertrages ohne Option ist Fedor Chalov noch immer im FCB-Training. Die Abklärungen des FC Basel haben ergeben, dass der Klub den Russen verpflichten dürfte, so er das denn will. Dies war beim Trainingsauftakt noch nicht ganz klar, weil die Uefa nach Beginn des Krieges in der Ukraine gegen russische Vereine und Spieler Sanktionen erlassen hat.

Dass Chalov aber weiterhin in Basel spielt, ist eher unwahrscheinlich. Mit Jean-Kevin Augustin hat der FCB bereits einen Mittelstürmer verpflichtet und auch wenn Kaderplaner Philipp Kaufmann am Montag erklärt, dass die Stürmersuche damit nicht abgeschlossen und Chalov weiterhin eine Option sei, ist die Chance auf einen Verbleib des Russen, der ja auch noch Ablöse kosten würde, klein. (jaw)

Testspieler aus Ghana im Training

Beim FC Basel trainiert seit heute der 18-jährige Ghanaer Jonas Adjei Adjetey mit. Der Innenverteidiger fiel auf der Ghana-Reise von David Degen und Philipp Kaufmann im vergangenen Winter auf und auch beim internationalen Turnier in Toulon (F), wo jedes Jahr zahlreiche talentierte Spieler mit ihren Nationalteams gegeneinander spielen, überzeugte Adjetey. Allerdings nicht restlos, weshalb er in den kommenden Tagen in Basel genauer unter die Lupe genommen werden soll. (jaw)

Der FC Basel gewinnt Testspiel I mit  3:0 gegen Xamax

Wird am 23. Juni erst 16 Jahre jung: Adriano Onyegbule (rechts), Testspieler beim FCB und Testspieltorschütze gegen  Xamax.

Wird am 23. Juni erst 16 Jahre jung: Adriano Onyegbule (rechts), Testspieler beim FCB und Testspieltorschütze gegen  Xamax.

Freshfocus)

Immerhin rund 400 Zuschauer haben am Samstagnachmittag der Bullenhitze getrotzt und auf dem Nachwuchs-Campus einen 3:0 (2:0)-Testspielsieg des FC Basel gegen Xamax Neuchâtel geboten bekommen.

FC Basel-Xamax Neuchâtel 3:0 (2:0)
Nachwuchs-Campus. - 400 Zuschauer. – SR Tobias Thies.
Tore: 11. Krasniqi 1:0, 43. Onyegbule 2:0, 56. Sené 3:0

FCB, 1. Halbzeit: Salvi – Lopez, Dundas, Pelmard, Padula – Xhaka, Chipperfield – Krasniqi, Onyegbule, Tushi – Hunziker.
FCB, 2. Halbzeit: De Mol – Lang, Marchand (76. Bernauer), Fazlic, Padula (72. Dundas) – Palacios, Winkler – Xhemaili, Moulin, Sené – Chalov.

Xamax: Guivarch (46. Roth); Ouattara (61. Morina), Epitaux, Mujcic, Alili (46. Gonçalves); Del Toro, Saiz (21. Hammerich), Pasche (46. Beloko), Dakouri (46. Mafouta); Nuzzolo (46. Maurer), Bakayoko.
Bemerkungen: FCB ohne Comas, Hitz (im Aufbau), Essiam, Kade, Millar (verletzt), Burger Djiga, Fernandes, Frei, Katterbach, Ltaief, Lindner, Males, Ndoye und Szalai (alle noch in den Ferien wegen Einsätzen mit der Nationalmannschaft). – Verwarnungen: 39. Bakayoko (Foul). 60. Fazlic (Foul).

Bestätigt: Der FC Basel holt Augustin

Was sich am Freitag angedeutet hat (siehe unten), ist vom FC Basel am Samstagnachmittag bestätigt worden: Jean-Kévin Augustin wechselt mit einem Drei-Jahres-Vertrag und ablösefrei zum FCB.

Jean-Kevin Augustin wird mit dem FCB in Verbindung gebracht

Es ist schon eine Weile her, als Jean-Kevin Augustin von PSG gekommen bei RB Leipzig in der Bundesliga für Furore sorgte. 25 Millionen war der ehemalige Französische U-Nationalspieler 2018 wert. Im Sommer 2022 ist sein Marktwert auch wegen einiger Eskapaden neben dem Platz und zahlreichen Wechseln, bei denen er sich nie wirklich durchsetzen konnte, auf 1,5 Millionen gesunken. Jetzt ist der heute 25-jährige Mittelfeldspieler ablösefrei zu haben. Auf Twitter kursiert seit Freitagnachmittag die Meldung, dass der FCB schon bald ein Angebot für den Franzosen abgeben könnte. Für die Super League könnte Augustins Klasse allemal noch reichen. (jaw)

Jean-Kevin Augustin schoss in 66 Spielen für Leipzig 20 Tore.

Jean-Kevin Augustin schoss in 66 Spielen für Leipzig 20 Tore.

Keystone

Gleich zu Beginn gibts das Wiedersehen

Die SFL hat am Freitag den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht und auch gleich die ersten neun Spiele genau terminiert, wobei es für den FCB in diesem Jahr eine Ausnahme gibt, da ein Spiel zunächst einmal ausfällt. Gleich zu Beginn geht es für Trainer Alex Frei zurück an die alte Wirkungsstätte. Hier ist die FCB-Übersicht. 

1. Runde: Samstag, 16. Juli, 20.30 Uhr: Winterthur - Basel
Donnerstag, 21. Juli: Conference League Qualifikation Runde 2: Basel - Magpies/Crusaders
2. Runde: Sonntag, 24. Juli, 14.15 Uhr: Basel - Servette
Donnerstag 28. Juli: Conference League Qualifikation Runde 2: Magpies/Crusaders - Basel
3. Runde: Luzern - Basel: auf unbestimmte Zeit verschoben wegen Event
4. Runde: Sonntag, 7. August, 16.30 Uhr: Basel - YB
5. Runde: Sonntag, 13. August, 16.30 Uhr: Basel - Lugano
6. Runde: Sonntag, 28. August, 16.30 Uhr: Zürich - Basel
7. Runde: Samstag, 3. September, 18 Uhr: Sion - Basel
8. Runde: Sonntag, 11. September, 16.30 Uhr: Basel - GC
9. Runde: Samstag, 1. Oktober, 18 Uhr: Basel - St. Gallen

Eventuelle weitere Conference-League-Daten: 3. Qualifikationsrunde: 4. und 11. August, Playoffs: 18. und 25. August, Gruppenphase: 8. September, 15. September, 6. Oktober, 13. Oktober, 27. Oktober, 3. November.

Mit Hitz, aber ohne Comas und Kade

Seinen ersten Trainingstag beim FCB hat der neuverpflichtete Torhüter Marwin Hitz am Freitagvormittag mit ein paar lockeren Übungen unter sengender Sonne begonnen. Nicht auf dem Platz war Arnau Comas, der vom FC Barcelona B gekommen ist, noch an einer Schulterblessur laboriert, aber demnächst im Vorbereitungsbetrieb erwartet wird. Etwas länger wird es für den von Hertha BSC geholten Anton Kade (Aussenbandverletzung) dauern. (cok)

Routiniers unter sich: Michael Lang (31-jährig) erklärt dem neuen Goalie Marvin Hitz (34; rechts) die rotblaue Trainingswelt.

Routiniers unter sich: Michael Lang (31-jährig) erklärt dem neuen Goalie Marvin Hitz (34; rechts) die rotblaue Trainingswelt.

Freshfocus

Angebot für Bilal Hussein abgelehnt

Bilal Hussein

Bilal Hussein

Transfermarkt

Calciomercato berichtet am Freitag, dass der FC Basel seine Fühler nach dem Schweden Bilal Hussein ausgestreckt hat. Der 22-jährige U21-Nationalspieler von AIK Solna ist im zentralen Mittelfeld zuhause und hat in der laufenden Saison zwölfmal für die erste Mannschaft gespielt. Solna habe ein erstes Angebot über rund 1,5 Millionen abgelehnt, heisst es aus Schweden. Neben dem FCB sollen auch Rennes, Bologna und Eintracht Frankfurt Interesse an Hussein haben. Dessen Vertrag läuft noch ein Jahr. (jaw)

Achterbahnfahrt im Europapark

Der FC Basel war am Donnerstag im Europapark für einen Teamausflug, wo unter anderem ein schönes Mannschaftsfoto auf der Achterbahn entstand. Nicht allen ist dabei ganz wohl.

Interesse an Riccardo Calafiori

Nach dem der Italiener Gianluca Frabotta nicht nach Basel wechseln und stattdessen von Juventus an Lecce ausgeliehen wird, erscheint sofort ein weiterer italienischer Aussenverteidiger in der rotblauen Gerüchteküche. Riccardo Calafiori, 20 Jahre, Linksverteidiger, U21-Nationalspieler, zuletzt von der AS Roma an Genua ausgeliehen, soll erneut per Leihe Spielpraxis sammeln. Neben dem FC Basel haben gemäss Tuttomercato auch Monza und Getafe ihr Interesse hinterlegt. (jaw)

Vom FC Barcelona kommt Arnau Comas

Der neue Innenverteidiger des FCB kommt von einem anderen FCB: Arnau Comas hat seit seinen frühen Juniorenjahren beim FC Barcelona seine Ausbildung erhalten, den Sprung in die erste Mannschaft zwar nicht geschafft, dafür aber reichlich Erfahrung in 55 Spielen für die B-Mannschaft von Barça gesammelt, deren Captain er zuletzt auch war.

Aus U18-Trainer Morello wird ein Wicky-Assistent

Guiseppe Morello, der seit 2015 im Nachwuchsbereich des FC Basel gearbeitet und zuletzt die U18 trainiert hat, wechselt zu den Young Boys, wo der 36-Jährige dem Staff des neuen Cheftrainers Raphael Wicky angehört.

Der ausgebildete Sportlehrer spielte in seiner Aktivkarriere auch für YB: In der Saison 2010/11 gehörte er dem Kader der ersten Mannschaft an, kam aber vor allem im U21-Team zum Einsatz. Seine Karriere als Spieler führte ihn auch zu Thun, Biel, Old Boys, zum FC Basel sowie Concordia.

Mit der Verpflichtung von Morello sowie von Zoltan Kadar (55, kommt als Assistenzcoach von GC) ist der Trainerstaff der Young Boys für die kommende Saison komplett. Matteo Vanetta, zuletzt interimistischer Cheftrainer, und Harald Gämperle werden nicht mehr für YB tätig sein. (cok)

Drei Basler unter den Top 100

Wie in jedem Jahr seit 2003 hat die italienische Sportzeitung Tuttosport auch in diesem Jahr eine Liste von den 100 talentiertesten Fussballern zusammengestellt. Neben Topstars, wie Jude Bellingham (BVB), Jamal Musiala (Bayern), Gavi (Barcelona) oder Edouardo Camavinga (Real Madrid), die auch Chancen auf die Wahl zum Golden Boy haben, sind auch drei Basler auf der Liste.

Es sind dies Matias Palacios, Sebastiano Esposito und Joelson Fernandes. Ebenfalls dabei Wilfried Gnonto vom FC Zürich und YBs Fabian Rieder. (jaw)

18 Kommentare
bernhard meier

Das Abservieren Lindner's, der sicher beste FCB-Akteur der letzten Saison, lässt mich stark vermuten, dass dahinter eine unappetitliche Spielervermarktungs-Aktion der Degen-Brother's steht. Den neuen Keeper des FCB wird dies von Anfang an massiv unter Druck setzen, sollten ihm Patzer unterlaufen.

Robert Fuhrer

Forte...!? schon wieder ein Secondo-Zürcher ...? Spass beiseite, Forte wäre eine gute Lösung in der aktuellen Situation. Sforza erreicht doch die Mannschaft nicht mehr und ist völlig konfus und konzeptlos. Uli Forte hingegen hat viel Erfahrung mit abstiegsbedrohten Klubs (GC). Er könnte die Mannschaft bez. Kampfbereitschaft sicher optimal einstellen, verbunden mit einem soliden taktischen Konzept. Holt ihn, FCB, vorläufig begrenzt für 1 Jahr, dann weiterschauen...