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Der FCL ist gegen GC im Cup auf 120 Minuten und Penaltyschiessen eingestellt

Der FC Luzern muss morgen Mittwoch (19.00) in den Cup-Achtelfinals beim Challenge-League-Spitzenteam GC antreten. Der Druck ist gross.
Daniel Wyrsch
FCL-Trainer Thomas Häberli verspricht eine deutliche Leistungssteigerung seines Teams gegen GC im Vergleich zum schwachen Xamax-Spiel. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Neuenburg, 26. Oktober 2019)

FCL-Trainer Thomas Häberli verspricht eine deutliche Leistungssteigerung seines Teams gegen GC im Vergleich zum schwachen Xamax-Spiel. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Neuenburg, 26. Oktober 2019)

FCL-Coach Thomas Häberli sagt: «Wir freuen uns aufs Cupspiel und auf GC. Für uns sind die Zürcher gleichwertig wie eine Super-League-Mannschaft. GC und Lausanne haben dieses Niveau.» Der Respekt vor den Grasshoppers ist trotz des Abstiegs in die Challenge League Ende letzter Saison immer noch gross. Mit 27 Meistertiteln und 19 Cupsiegen (der letzte 2013) hat der einst so dominierende Verein immer noch die meisten Trophäen in den beiden nationalen Wettbewerben gewonnen.

Auch die aktuelle Mannschaft weist mit Captain Vero Salatic, Marko Basic, Petar Pusic, Oliver Buff, Danijel Subotic und Nassim Ben Khalifa mehrere klangvolle Spielernamen auf. Häberli erwartet denn auch «einen schwierigen Cupmatch. Wir sind darauf eingestellt, dass er 120 Minuten dauern könnte plus einem Penaltyschiessen.»

In der angespannten Lage nur nicht wieder stolpern

Gerade in der aktuellen Situation wäre ein Ausscheiden beim unterklassigen Gegner äusserst ungünstig. Vergangenen Samstag verlor der FCL in der Meisterschaft nach einer schwachen Darbietung beim Abstiegsanwärter Xamax 0:2. Weil in den Vortagen des Spiels bekannt geworden war, dass die Verwaltungsräte Bernhard Alpstaeg, Samih Sawiris, Hans Schmid und Marco Sieber ihren Rücktritt gegeben hatten, herrscht seither Unruhe im Verein. Häberli und die Spieler wollen nichts davon wissen, dass diese Wirren sich auf die Leistung in Neuenburg auswirkten. Der blutleere und widerstandslose Auftritt bewies allerdings auch in keiner Weise das Gegenteil.

Häberli steht dazu: «Wir waren nicht gut.» Und verspricht:

«Wir werden die Leistung aus dem Xamax-Match korrigieren.»

Bis jetzt hat der Trainer, der seine Mannschaft stets realistisch einschätzte, mit seinen Prognosen immer Recht behalten. Trotzdem: Was macht ihn so sicher, dass der Auftritt besser wird als gegen Xamax? «Ich habe Vertrauen in die Mannschaft und die Spieler. Jeder einzelne Profi will das Beste für sein Team geben.»

Seit Ende August und dem Gastspiel in Sion (1:2) habe die Mannschaft spielerisch den Tritt gefunden – «das war bereits nicht schlecht». Richtig gut war der Auftritt Anfang September beim 2:2 daheim gegen YB. «Seither geht’s mit uns aufwärts.» Ein Rückfall in die schwache Phase Anfang Saison war die erwähnte letzte Partie in Neuenburg. «Jetzt müssen wir unser Leistungsvermögen in Zürich auf den Platz bringen. Das wird ein Cupfight, der zusätzliche Energien freisetzen kann, oft gerade beim Unterklassigen.»

Vor fünf Jahren letztmals schon in den Achtelfinals ausgeschieden

Der Druck ist auf Seiten der Luzerner gross. Vor fünf Jahren sind die Innerschweizer im Cupwettbewerb letztmals bereits in den Achtelfinals ausgeschieden. Ende Oktober 2014 verloren sie zu Hause gegen den damaligen Super-League-Konkurrenten FC Aarau 1:2. Seither schaffte der FCL dreimal den Einzug in die Halbfinals und einmal in die Viertelfinals.

Im Letzigrund, wo der Video Assistant Referee (VAR) zur Anwendung kommt, dürfte der gegen Xamax gesperrte Stefan Knezevic wieder anstelle von Lazar Cirkovic in der zentralen Abwehr eingesetzt werden.

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