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FC Luzern verabschiedet sich mit Anstand vom Heimpublikum

Der FC Luzern trennt sich im letzten Heimspiel der Saison mit einem 1:1-Unentschieden von den Grasshoppers. Mehrere FCL-Leistungsträger waren angeschlagen – und einer ging durch die Hintertüre.
Daniel Wyrsch
Im Duell: FCL-Torschütze Francisco Rodriguez (rechts) gegen Souleyman Doumbia.

Im Duell: FCL-Torschütze Francisco Rodriguez (rechts) gegen Souleyman Doumbia.

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

In der Swisspor-Arena kam rund eine Viertelstunde vor Schluss noch einmal richtig Stimmung auf. FCL-Trainer Gerardo Seoane wechselte Pascal Schürpf (28) für den jungen Ruben Vargas (19) ein. Der zehnfache Torschütze Schürpf ist bei den Fans hoch im Kurs. Erst recht seit dem letzten Mittwoch in St. Gallen, wo der Basler zwei Treffer zum 3:2-Sieg der Innerschweizer beisteuerte. «Pasci, Pasci Schürpf», sangen die Anhänger und huldigten ihrem Lieblingsspieler.

Jemandem muss aber in den Sinn gekommen sein, dass der ausgewechselte Vargas bis zu seiner Auswechslung eine sehr aktive Rolle gespielt hatte. So skandierten die Fans dessen Namen auch. Die Welt war für die beiden Linksaussen wieder in Ordnung, wenn sie denn überhaupt die Ohren offen hatten für die Geräuschkulisse von den Rängen.

Vargas und Schürpf sorgen für seltene Höhepunkte

11 416 Zuschauer waren für dieses letzte Heimspiel des FCL gegen GC ins Stadion gekommen. Sie waren froh um aktive Protagonisten wie Vargas und Schürpf. Denn die erste Halbzeit war arm an Höhepunkten. Luzern-Trainer Gerardo Seoane entschuldigte sich später bei der Analyse der Partie, dass seine Mannschaft nicht die gewünschte Leistung erbringen konnte. Für ihn lag es vor allem an der Müdigkeit nach dem kräfteraubenden Match vom Mittwoch in St. Gallen. Aber auch «an den Emotionen und den Feierlichkeiten nach dem Erreichen des dritten Platzes». Das Team hatte mit den Fans bis Donnerstag in der Früh um 4 Uhr die Qualifikation für den Europacup gefeiert.

Für den Match gegen GC war Captain Claudio Lustenberger ausgefallen, Schürpf und Valeriane Gvilia waren angeschlagen und Christian Schneuwly nach 35 Minuten nicht mehr weiter einsatzfähig. Erneut als verletzt wurde Mittelfeldchef Hekuran Kryeziu gemeldet. Wie inzwischen wohl alle wissen, weil er die vertraglich fixierte Anzahl Spiele nicht erreichen will, damit sich sein Kontrakt nicht automatisch verlängert. Mit seinem Abgang zum FC Zürich haben sie sich beim FCL abgefunden. Kryeziu verliess das Stadion traurigen Blickes durch die Hintertüre. Ein bitterer Abschied für den Ex-FCL-Junior, der bei einer klaren Lohnerhöhung geblieben wäre.

Die Tore zu diesem 1:1-Unentschieden schossen Marco Djuricin (56.) per Kopfball für GC sowie der eingewechselte Francisco Rodriguez (67.) mit einem schönen Schuss ins hohe Eck für Luzern. Seoane war froh, dass Schürpf und der ebenfalls ins Spiel gekommene Filip Ugrinic für Schwung sorgten und der FCL die Partie mit einer anständigen Leistung beendete. GC-Trainer Thorsten Fink war zufrieden, dass sein Team mit dem Punkt den Ligaerhalt aus eigener Kraft erreichte.

Luzern - Grasshoppers 1:1 (0:0)

11'416 Zuschauer . - SR Jaccottet. - Tor: 56. Djuricin 0:1. 67. Rodriguez 1:1.

Luzern: Omlin; Grether, Knezevic, Schmid, Sidler; Voca, Custodio; Schneuwly (37. Rodriguez), Gvilia (63. Ugrinic), Vargas (73. Schürpf); Demhasaj.

Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic, Bergström, Rhyner, Doumbia; Sainsbury (72. Taipi); Bajrami, Pusic (84. Fasko); Jeffren (21. Andersen), Djuricin, Kodro.

Bemerkungen: Luzern ohne Schwegler, Cirkovic, Lucas Alves, Juric, Lustenberger, Kryeziu, Kutesa (alle verletzt). Grasshoppers ohne Basic, Lavanchy, Lika (alle verletzt). 79. Pfostenschuss von Djuricin (GC). Verwarnungen: 49. Sainsbury (Foul). 54. Pusic (Foul). 72. Djuricin (Unsportlichkeit). 72. Knezevic (Unsportlichkeit). 86. Rhyner (Foul). 87. Custodio (Foul).

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