FC LUZERN: Wieder Verlust von 2,1 Millionen

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An der ordentlichen Generalversammlung des Innerschweizer Super-League-Klubs im Luzerner Fanlokal Zone 5 wurde bei der FC Luzern-Innerschweiz AG wie in den Vorjahren ein Unternehmensverlust von über 2 Millionen Franken ausgewiesen – genauer sind es 2,1 Millionen. Die von Finanzchef Richard Furrer präsentierte Jahresrechnung bezog sich erstmals auf eine saisonale Periode – die Spielzeit 2016/17. Gleich wie in den Vorjahren wurde das Minus von der FCL Holding AG gedeckt.

CEO Marcel Kälin deponierte bei Präsident Philipp Studhalter das Anliegen, dass von der Saison 2017/18 ein transparenter Geschäftsbericht gemacht wird. Mit anderen Worten soll es in einem Jahr eine konsolidierte Rechnung der Holding und der Unterfirmen FCL-Innerschweiz AG, Swissporarena Events AG und Stadion Luzern AG geben.

Qualitätslabel für Ausbildung erhalten

Erfreulich: Nachwuchschef Genesio Colatrella informierte die 60 Anwesenden, dass der FCL für die Ausbildung vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) das Qualitätslabel Leistungszentrum erhalten hat.

Bei der Fragerunde zeigten sich zwei langjährige Mitglieder und Aktionäre missmutig über die derzeitigen sportlichen Leistungen des FCL. Sportkoordinator Remo Meyer erklärte, dass man mit diesem Kader nicht auf dem letzten Platz stehen dürfte. Und: «Unser Fokus liegt ganz auf den letzten drei Spielen, dann folgt die Analyse der Vorrunde.» (dw)