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FCL bleibt wieder ohne Torerfolg – Pfiffe nach 0:2-Heimniederlage gegen Thun

Nach dem dritten Meisterschaftsspiel hintereinander ohne einen erzielten Treffer wird die Situation für den FC Luzern immer angespannter. Clevere und technisch etwas bessere Thuner gewinnen in der Swisspor-Arena mit 2:0 (1:0).
Daniel Wyrsch
Blessing Eleke hält sich nach einer verpassten Chance den kopf. Thuns Torhüter Guillaume Faivre kann es recht sein. (Bild: Alexandra Wey, Luzern, 11. August 2019)

Blessing Eleke hält sich nach einer verpassten Chance den kopf. Thuns Torhüter Guillaume Faivre kann es recht sein. (Bild: Alexandra Wey, Luzern, 11. August 2019)

Die entscheidende Szene

In der 92. Minute verwertet der Ex-Krienser Chris Kablan nach einem Konter über Dennis Salanovic zum 2:0-Endstand.

Das hat zu reden gegeben

Die Luzerner haben weiterhin zu wenig Durchschlagskraft. Christian Schwegler sagt dazu in der Pause beim SRF: «Wir müssen mit mehr Spielern in die gegnerische Box gehen.» Immerhin diese Vorgabe haben die FCL-Spieler in die Tat umgesetzt. Trotzdem sind sie etwas zu behäbig und zu ungenau vor dem gegnerischen Tor.

Das Resultat

Die 0:2-Niederlage ist ein Rückschlag für die Luzerner. Nach vier Spielen hat der FCL vier Punkte, spielerisch ist die zweite Halbzeit eine Verbesserung, rein resultatmässig befindet sich das Team von Thomas Häberli aber in einer Mini-Krise. Das Publikum quittiert den erneuten Nuller im Angriff mit Pfiffen am Matchende.

Erste Halbzeit

Die Mannschaft Thomas Häberlis beginnt ähnlich engagiert und recht mutig wie am Donnerstag in der Europa-League-Qualifikation gegen Espanyol Barcelona. Aber wie bei der 0:3-Heimniederlage gegen die Spanier scheint es, als ob den Luzernern nach 20 Minuten der Stecker gezogen worden wäre. Die Thuner gehen in der 32. Minute in Führung. Nach einem abgewehrten Eckball kann Matteo Tosetti unbedrängt flanken, in der Mitte steht Innenverteidiger Nikki Havenaar frei und trifft mit dem Fuss zum 1:0 für die Gäste.

Die Berner Oberländer führen die feinere Klinge, vor allem die wuseligen Techniker Matteo Tosetti und Miguel Castroman bereiten den Innerschweizern Schwierigkeiten. Kurz vor der Pause bedienen sie dann Simone Rapp, der die kapitale Chance aber nicht im Tor von Marius Müller unterbringt.

Von Luzerner Seite kommt zu wenig: ein guter Weitschuss von Francesco Margiotta (19.) und ein Kopfball von Neuling Ibrahima Ndiaye (42.) sind die einzigen Chancen der Gastgeber.

Zweite Halbzeit

Klare Leistungssteigerung der Innerschweizer: Gleich zu Beginn des zweiten Umgangs kommen sie fast im Minutentakt zu Chancen (47./49./50./53.). Nicht honoriert wird vom Publikum die Auswechslung des frischen Hoffnungsträgers Ibrahima Ndiaye. Es gibt Pfiffe. Für den schnellen und agilen Senegalesen kommt Pascal Schürpf ins Spiel. Der Captain musste drei Tage vorher gegen Espanyol wegen einer Viruserkrankung passen.

Thun verzichtet ab der 52. Minute ebenfalls auf einen Aktivposten, allerdings ist Tosetti angeschlagen und wird durch Dennis Salanovic ersetzt.

Luzern-Goalie Marius Müller wird in der 63. Minute durch einen scharfen Weitschuss von Roy Gelmi geprüft. Thun-Schlussmann Guillaume Faivre pariert aber ebenso stark einen Schuss von Francesco Margiotta (66.).

Blessing Eleke (82.) verfehlt das Tor nur knapp. Und auch der eingewechselte Schürpf verpasst mit einem Kofpball den 1:1-Ausgleich, weil Faivre in der 88. Minute wieder zur Stelle ist und hevorragend pariert.

In der Nachspielzeit macht der eingewechselte Ex-Krienser Chris Kablan das erwähnte 2:0 zum Sieg der Berner Oberländer.

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