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Wenn beim FCL Erfahrung entscheidet

Die Frage nach Führungsspielern gestaltet sich beim FCL schwierig. Doch ausgerechnet Routiniers treffen gegen Xamax zum Sieg. Siegtorschütze Christian Schneuwly soll nun häufiger im Zentrum agieren.
Raphael Gutzwiller
Christian Schneuwly jubelt nach dem Siegtor gegen Xamax. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Neuenburg, 28. Oktober 2018))

Christian Schneuwly jubelt nach dem Siegtor gegen Xamax.
(Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Neuenburg, 28. Oktober 2018))

Christian Schneuwlys Sohn hatte es vorausgesagt. «Er hat gesagt, dass ich und Pascal Schürpf die Tore schiessen. Und er hat recht behalten», freute sich Schneuwly nach der Partie. Der FC Luzern hat am Sonntag in Neuenburg gegen Xamax einen glücklichen Sieg gelandet. Er gewann 2:1, zweimal traf er per Kopf. Und eben, wie es Schneuwlys Sohn vor­aussagte: Er und Pascal Schürpf trafen für die Innerschweizer.

Schürpf (29) und Schneuwly (30) sind zwei Routiniers, die in der letzten Saison oft die Flügelzange des am Schluss auf Rang 3 platzierten FC Luzern bildeten. Sie sind es, die in dieser Saison die Captainbinde abwechseln. Da der eigentliche Luzern-Captain Claudio Lustenberger schon die ganze Saison wegen einer Entzündung des Schambeinastes ausfällt, übernehmen Vize-Captain Schneuwly beziehungsweise Vize-Vize-Captain Schürpf die Führungsrolle beim FC Luzern.

Schneuwly ist nicht mehr der Schnellste

FCL-Trainer René Weiler gilt als ehrlicher Trainer, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Immer wieder informiert er die Journalisten offen über seine Überlegungen. So auch darüber, dass er im Moment nicht ganz sicher sei, wer der richtige Captain für dieses junge Team sei. Ist es das Basler Mentalitätsmonster Pascal Schürpf, das immer für ein Tor gut ist, oder ist es der spielstarke Christian Schneuwly?

Gegen Letzteren spricht, dass der Freiburger zuletzt dreimal nacheinander nicht in Weilers Startelf stand. Dies ist zwar auch auf kleinere Blessuren zurückzuführen, aber auch darauf, dass er für seine Stammposition als Rechtsaussen an Geschwindigkeit eingebüsst hat. In dieser Hinsicht hat ihm der junge Ruben Vargas (20) den Rang abgelaufen.


«Wenn das der Trainer so sieht, ist das so», sagt Schneuwly darauf angesprochen. «Ich ver­suche einfach mein Bestes zu geben, egal wie lange ich eingesetzt werde.» Gegen YB, Thun und Xamax wurde der jüngere Bruder von Ex-FCL-Goalgetter Marco Schneuwly (33) zuletzt im Mittelfeldzentrum und nicht auf der ­angestammten Position auf dem rechten Flügel eingewechselt. «Ich kann mir gut vorstellen, dass ich künftig noch häufiger hinter den Spitzen spiele», sagt Schneuwly dazu. «Bei Thun habe ich dort gespielt, und da lief es mir sehr gut.» Und wo gefällt es ihm besser? «In der Mitte bin ich sicher besser ins Spiel eingebunden und kann mehr spielerische Argumente liefern.»

Ein grosses Argument lieferte Christian Schneuwly gegen ­Xamax mit seinem Siegtor. Nun geht es am Donnerstag gegen Chiasso im Cup weiter. «Es geht Schlag auf Schlag, das ist schön für uns, dann muss man nicht so oft trainieren», sagt er und schmunzelt. Ernst meint er: «Wir müssen aufpassen, dass Chiasso für uns nicht zum Stolperstein wird. Die Tessiner sind ein sehr gefährlicher Gegner.»

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