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FCL-Coach «Häbi» hat den Job erfüllt

FCL-Kolumnist Roland Schwegler findet, dass Thomas Häberli seine Spielphilosophie der Mannschaft noch nicht wie gewünscht einimpfen konnte. Ohne den permanenten Abstiegskampf werde der Luzern-Trainer seine Ideen nun besser vermitteln können.
Roland Schwegler
Roland Schwegler

Roland Schwegler

Nach dem 4:0-Sieg gegen GC, der wegen des abgebrochenen Spiels total unterging, und der 2:3-Niederlage in Basel stellt sich beim FC Luzern erneut die Frage der Kontinuität. Allerdings leiden mindestens zwei Drittel der Super-League-Teams unter fehlender Konstanz.

Wäre eine Mannschaft aus dem grossen Mittelfeld zwischen Platz 3 und 9 zu einigermassen konstanten Leistungen fähig, wäre der dritte Rang spätestens zum jetzigen Zeitpunkt an dieses Team vergeben. Nun können zwei Runden vor Schluss noch sechs Vereine davon träumen, bei einem Cupsieg von Basel am Sonntag über Thun, sich als Meisterschaftsdritter direkt für die Europa-League-Gruppenphase zu qualifizieren. Dazu gehört auch der FCL. Im Falle eines FCB-Cupsiegs: Die Direktbegegnung nächsten Mittwoch zu Hause gegen Zürich wird entscheidend sein, ob Luzern eine Chance auf die Europa League oder zumindest auf die Qualifikation zu dieser hat.

Die Planung der neuen Saison ist für die involvierten Klubs nicht einfach. Aus der Optik der Zuschauer sorgen diese offenen Entscheidungen aber für eine gehörige Portion Spannung. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie Europacup-Spiele die Spieler und die Mannschaft weiterbringen. Vor allem der Erfahrungsrucksack der jungen Profis könnte gefüllt werden.

Thomas Häberli hat sich über die mögliche Zusatzbelastung im Europacup geäussert. Ein Trainer macht sich ständig viele Gedanken. Ich finde, er hat wie immer eine realistische und ehrliche Haltung an den Tag gelegt. Die Verantwortlichen müssen seine Bedenken ernst nehmen. Zusammen müssen sie einen Weg finden, um für alle möglichen Wettbewerbe angemessen vorbereitet zu sein.

«Häbi» hat mit dem Ligaerhalt seinen Job erfüllt. Er übernahm das Team 15 Runden vor Schluss. Seine Spielphilosophie konnte er der Mannschaft noch nicht wie gewünscht einimpfen. Ohne den Kampf gegen den Abstieg wird er jetzt mehr Zeit haben, um seine Ideen besser einzubringen.

Hinweis

Roland Schwegler (37) ist FCL-Kolumnist unserer Zeitung. Der Ex-Profi wurde mit GC 2001 und 2003 Meister. Von 2007 bis 2010 spielte der Verteidiger für den FC Luzern. In der kommenden Saison trainiert Schwegler den SC Cham in der Promotion League.

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