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«FCL-Duracell-Hase» Grether hat nach dem Cup-Erfolg bei GC Liga-Gegner Lugano im Visier

Der polyvalent einsetzbare Simon Grether hat beim FC Luzern eine wichtige Rolle, seit Mittelfeldspieler Marvin Schulz voraussichtlich bis zur Winterpause ausfällt.
Daniel Wyrsch
Die Mittelfeldspieler Simon Grether (links) und Idriz Voca (mit Captainbinde) lassen sich nach dem 1:0-Sieg im Cup gegen GC von den FCL-Fans im Letzigrund feiern. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Zürich, 30. Oktober 2019)

Die Mittelfeldspieler Simon Grether (links) und Idriz Voca (mit Captainbinde) lassen sich nach dem 1:0-Sieg im Cup gegen GC von den FCL-Fans im Letzigrund feiern. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Zürich, 30. Oktober 2019)

Simon Grether durfte sich am Mittwoch im Zürcher Letzigrundstadion zusammen mit Captain Idriz Voca von den FCL-Fans feiern lassen. Die beiden defensiven Mittelfeldspieler hatten gegen die Grasshoppers in den Cup-Achtelfinals wenig zugelassen, am Schluss dank eines Tores von Stürmer Blessing Eleke 1:0 gewonnen. «Wir sind weitergekommen, das zählt», sagte der 27-jährige Grether. Der FC Luzern hat somit zum fünften Mal hintereinander die Viertelfinals im Schweizer Cup erreicht.

Der aus Basel stammende Simon Grether hat seinen Anteil am wichtigen Sieg über den Tabellendritten der Challenge League. Zusammen mit Voca gewann er zahlreich Duelle um den Ball. «Wir haben im Mittelfeld viele Zweikämpfe gewonnen», sagte er und zog treffend Fazit: «Es gehört zu unseren Qualitäten, aus der Defensive heraus zuzuschlagen.»

Er läuft und läuft und läuft

Simon Grether zählt nicht unbedingt zu den Filigrantechnikern auf Schweizer Fussballplätzen, aber er ist ein fleissiger Rackerer, der läuft und läuft und läuft (à la VW-Käfer). Der 1,79 Meter grosse Defensivspezialist erinnert damit auch an den Duracell-Hasen aus der Werbung. Dank dieser Zuverlässigkeit ist er für jeden Trainer - bestimmt auch für FCL-Coach Thomas Häberli - ein Profi, auf den man sich stets verlassen kann.

Duracell-Hase bekannt aus der Werbung: Er läuft und läuft und läuft - wie FCL-Profi Simon Grether. (Bild: Duracell)

Duracell-Hase bekannt aus der Werbung: Er läuft und läuft und läuft - wie FCL-Profi Simon Grether. (Bild: Duracell)

Dabei bestritt der polyvalent einsetzbare Spieler, der neben dem Part im defensiven Mittelfeld auch als rechter oder linker Verteidiger funktioniert, in dieser Saison wegen zwei Zwangspausen (Blinddarm-Operation und anschliessend eine Sprunggelenkverletzung) bloss 6 von 19 Pflichtpartien. Trotzdem ist er fit wie ein Turnschuh, hat gute Ausdauerwerte. Wie ist das möglich? Simon Grether: «Für etwas haben wir unsere Konditionstrainer Christian Schmidt und Michael Müller. Sie sind dafür verantwortlich, dass wir körperlich parat sind. Auch die Trainings mit der Mannschaft sind intensiv.»

Gerade jetzt bei der langen Verletztenliste «brauchen wir jeden Spieler», sagt der mit seiner Ehefrau und der kleinen Tochter in Meggen lebende Grether. Er hat beim FCL derzeit eine besonders wichtige Rolle auszufüllen, weil Mittelfeldmann Marvin Schulz wahrscheinlich bis zur Winterpause verletzt ausfällt. Egal ist Simon Grether, ob er zentral im Mittelfeld oder als Aussenverteidiger eingesetzt wird.

Total 88 Pflichtspiele hat Simon Grether in knapp dreieinhalb Jahren für Luzern absolviert. In Zürich nach dem eben realisierten Erfolg im Cup gegen GC hat er sofort nach vorne geschaut. «Unsere Ausrichtung gilt nun dem nächsten Match am Sonntag um 16 Uhr in der Swisspor-Arena gegen den FC Lugano.» Nach der schwachen Leistung am vergangenen Samstag in Neuenburg gegen Abstiegsanwärter Xamax (0:2) muss der Tabellenfünfte FC Luzern einen Heimsieg gegen die neuntplatzierten Tessiner im Visier haben. Allerdings hat Lugano mit dem früheren Sion- und Kriens-Coach Maurizio Jacobacci einen neuen Trainer, das könnte den Bianconeri neuen Schub geben.

Luzerns nächster Cup-Gegner ist Meister YB

Übrigens: Die Viertelfinals, die vierte von insgesamt sechs Cup-Runden, werden am 3./4. März 2020 ausgetragen. Wie die Auslosung am Donnerstagabend ergab, trifft der FCL auf die Young Boys. Schon in der vergangenen Saison traf der FCL in den Viertelfinals auf die Berner. Am 6. März 2019 schickte das Häberli-Team den Meister mit einer 4:0-Kanterniederlage nach Hause.

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