Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

FCL gewinnt gegen GC dank einem Doppelpack von Eleke

Der FC Luzern gewinnt ein munteres und abwechslungsreiches Spiel bei den Grasshoppers mit 3:2. Für Luzern trifft Blessing Eleke doppelt.
Raphael Gutzwiller
Umkämpftes Duell: Grasshoppers Djibril Diani (links) gegen Blessing Eleke. (Martin Meienberger/Freshfocus (Zürich, 9. Dezember 2018))

Umkämpftes Duell: Grasshoppers Djibril Diani (links) gegen Blessing Eleke.
(Martin Meienberger/Freshfocus (Zürich, 9. Dezember 2018))

Die Ausgangslage

GC gegen Luzern ist für den FCL das wohl erste wirkliche Abstiegskampfsduell in dieser Saison. Der Tabellenneunte GC könnte mit einem Sieg gegen den FC Luzern die Innerschweizer überholen, gleichzeitig könnte Luzern (bei einem gleichzeitigen Sieg von Lugano) plötzlich auf dem Barrage-Platz stehen. Mit einem Erfolg in Zürich wiederum würde man sich aus Innerschweizer Sicht wieder ein bisschen mehr nach vorne orientieren können. Nach den zuletzt guten Leistungen gegen Basel (1:1) und Sion (0:2), die resultatmässig aber nicht belohnt wurden, will der FCL unbedingt zum Siegen zurückkehren.

Szene des Spiels

Man hat schon fast das Gefühl, der FCL würde erneut wieder nur mit einem Punkt Vorlieb nehmen müssen. Es läuft die 79. Minute, als Pascal Schürpf den Ball auf den Fuss von Blessing Eleke flankt. Der Nigerianer hat keine Probleme sein zweites Tor zu schiessen.

Der Grasshopper Nedim Bajrami, rechts, gegen den Luzerner Idriz Voca, links. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)Der Grasshopper Nedim Bajrami, rechts, gegen den Luzerner Idriz Voca, links. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)
Der Luzerner Lazar Cirkovic (Nr.3) schiesst das 1-2 für Luzern. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)Der Luzerner Lazar Cirkovic (Nr.3) schiesst das 1-2 für Luzern. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)
Der Grasshopper Nedim Bajrami schiesst den 1-1 Ausgleich. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)Der Grasshopper Nedim Bajrami schiesst den 1-1 Ausgleich. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)
Djibril Diani (GC) gegen Blessing Eleke (Luzern). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 9. Dezember 2018)Djibril Diani (GC) gegen Blessing Eleke (Luzern). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 9. Dezember 2018)
Aleksander Cvetkovic und Arlind Ajeti (GC) gegen Blessing Eleke (Luzern). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 9. Dezember 2018)Aleksander Cvetkovic und Arlind Ajeti (GC) gegen Blessing Eleke (Luzern). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 9. Dezember 2018)
Ruben Vargas (Luzern) gegen Julien Ngoy (GC). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 9. Dezember 2018)Ruben Vargas (Luzern) gegen Julien Ngoy (GC). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 9. Dezember 2018)
Der Grasshopper Nedim Bajrami, rechts, gegen den Luzerner Idriz Voca, links. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)Der Grasshopper Nedim Bajrami, rechts, gegen den Luzerner Idriz Voca, links. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri, 9. Dezember 2018)
7 Bilder

Bildergalerie: Grasshoppers gegen FCL 9. Dezember

Das Ergebnis

Durch den 3:2-Sieg kann der FCL sehr wichtige Punkte sammeln. Mit einer Niederlage wäre der FCL auf den Barrage-Rang zurückgefallen. Stattdessen können sich die Luzerner zumindest ein bisschen nach vorne orientieren, liegen nun auf dem 6. Rang in der Super League. Der Rekordmeister GC steht weiter nur an der neunten Stelle.

Die erste Hälfte

Was für ein Start für den FC Luzern: Kaum ist das Spiel gestartet, liegt der FCL schon in Führung. Blessing Eleke ist doppelt so schnell wie GC-Verteidiger Arlind Ajeti und bringt mit einer Einzelaktion den FCL in Führung. Doch die Führung währt nur kurz: Nedim Bajrami gleicht in der 11. Minute aus, FCL-Verteidiger Lazar Cirkovic lenkte den Ball unhaltbar für David Zibung ab. Luzern kann aber erneut reagieren. Ein Schneuwly-Eckball verlängert Pascal Schürpf und eben jener Cirkovic berührt den Ball erneut als Letzter. Diesmal trifft er per Kopf zum 2:1. Doch erneut können die Zürcher reagieren. Nach einem Pass in die Schnittstelle verliert Luzerns Grether das Laufduell gegen Julien Ngoy kläglich, wird vom Zürcher sogar noch weggedrückt, der zum 2:2 einschiebt. Noch vor der Pause gibt es aus Luzerner Sicht auch noch einen Schreckmoment: FCL-Talent Ruben Vargas muss verletzt ausgewechselt werden. Er kann nicht einmal mehr sein Bein belasten, man muss Schlimmes befürchten. Aus der Luzerner Kabine heisst es aber: «Nur halb so schlimm. »

Die zweite Hälfte

Die Luzerner Zuschauer müssen sich im kalten Letzigrund-Stadion lange gedulden, eh man doch noch über den Sieg jubeln kann. Zuerst vergeben die FCL-Profis etliche Topchancen, haben dabei auch einiges an Pech. Marvin Schulz trifft etwa nur die Lattenunterkante. Dann aber kommt Eleke zu seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag – das gleichbedeutend mit dem verdienten Siegtreffer ist.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.