Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

FCL-Goalie Jacot greift gegen Zibung und Salvi im Kampf um die Nummer eins ein

Die FCL-Spieler müssen eine Woche vor dem Start zur Rückrunde Schnee schaufeln in Kriens. Die Stimmung ist nach wie vor aufgeräumt. Noch sind mehrere Plätze für das Auftaktspiel gegen Sion nicht vergeben – völlig offen ist die Goalieposition.
Daniel Wyrsch
FCL-Jungtorhüter Loïc Jacot bei seinem Debüt bei den Profis im Testspiel gegen den FC Winterthur am 8. Januar 2019 in Kriens. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus)

FCL-Jungtorhüter Loïc Jacot bei seinem Debüt bei den Profis im Testspiel gegen den FC Winterthur am 8. Januar 2019 in Kriens. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus)

Der FC Luzern hat am Donnerstag zweimal im Kleinfeld in Kriens trainiert. Zuerst mussten die Spieler am Morgen jedoch Schnee schaufeln, bevor sie die Einheiten auf dem Kunstrasen absolvieren konnten. Obwohl die Verhältnisse nicht mit den Topbedingungen im Trainingslager in Marbella vergleichbar sind, ist die Stimmung in der inzwischen fast kompletten Mannschaft so gut wie zuvor.

Bis Sommer muss bekanntlich Innenverteidiger Stefan Knezevic dem Teamtraining fernbleiben. Er ist in der Reha nach dem Kreuzbandriss von Ende November im Spiel gegen Basel.

Lustenbergers Nachwehen, Kakabadzes Schmerzen

Angeschlagen ist Claudio Lustenberger. Der lange verletzt gewesene Linksverteidiger spürt die Nachwehen aus dem intensiven Trainingslager. Allerdings sollen diese beinahe ausgestanden sein, er kann am Montag wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen. Rechtsverteidiger Otar Kakabadze fällt etwas länger aus. Im Moment wird mittels Ausschlussverfahren die genaue Verletzung eruiert. Sind es die Adduktoren oder möglicherweise gar gravierende Probleme am Schambeinast, die dem georgischen Defensivmann Schmerzen bereiten?

Durch die erneuten längeren Absenzen von Lustenberger und Kakabadze in dieser Vorbereitung werden die restlichen drei Aussenverteidiger Silvan Sidler, Simon Grether und Christian Schwegler um die beiden Plätze im rechten und linken Couloir in der Abwehr kämpfen. Im Sturm streiten sich Blessing Eleke, Shkelqim Demhasaj und Tomi Juric um je nach Taktik einen Platz oder zwei Plätze.

Von Zweikampf zu Dreikampf um Goalieposition

Für den Rückrundenauftakt am Sonntag in einer Woche zu Hause gegen Sion herrscht auf der Torhüterposition aber ein noch heftigerer Konkurrenzkampf. Hatte der 19-jährige Nachwuchsgoalie Loïc Jacot im Trainingscamp in Marbella unserer Zeitung noch bescheiden versichert, dass er weiter die Nummer 3 hinter David Zibung und Mirko Salvi in der Hierarchie der Luzerner Keeper ist, bekommt die Xamax-Leihgabe nun von Trainer René Weiler mächtig Auftrieb: «Im Tor herrscht nicht nur ein Zweikampf, sondern ein Dreikampf zwischen Zibung, Salvi und Jacot. Alle drei geben im Training Vollgas und drängen sich auf.» Wer am 3. Februar im Startspiel gegen den FC Sion zwischen den Luzerner Pfosten stehen wird, sei jetzt noch nicht entschieden.

Der FCL besitzt per Ende Saison eine Option für eine definitive Übernahme von Jacot. Bisher hielt sich der Goalie immer still und leise im Hintergrund auf, seine Chance roch er trotzdem. «Mir fehlt nicht mehr viel, um im Tor der Super-League-Equipe stehen zu können», sagte er vor zwei Wochen.

Weiler ist bekannt dafür, dass er sich nicht gerne auf einen Goalie festlegt. Vor dem Testspiel gegen den Challenge-League-Verein FC Chiasso vom Samstag (14.30 Uhr) in Luzern hat er noch nicht entschieden, wer der Keeper sein wird. Die Partie ist auf dem Trainingsplatz 6 bei den Hochhäusern vorgesehen, je nach Wetterbedingungen könne sich das aber noch ändern.

Zurückhaltend auf dem Transfermarkt

Bis dato sehr passiv war Luzern-Sportchef Remo Meyer in der aktuellen Transferperiode. Keinen einzigen Winterneuzugang konnte er tätigen. «Falls sich noch eine Möglichkeit ergeben sollte, werden wir noch aktiv, aber eigentlich sind wir mit dem Kader zufrieden», sagt Meyer. Mit anderen Worten: Der FCL würde noch zuschlagen, falls ein qualitativ guter und passender Spieler bis Mitte Februar günstig zu haben wäre.

Zeitnah soll übrigens auch entschieden werden, ob Zibung, Schwegler und Lustenberger einen neuen Profivertrag bekommen. Gespräche mit den einheimischen Routiniers laufen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.