FCL-Goalie Müller über Celestini: «Ein Trainer mit Aura und Persönlichkeit»

Vor dem Startspiel in die zweite Saisonhälfte heute Samstag (19.00) im Letzigrund gegen den FC Zürich kann FCL-Torhüter Marius Müller ein Kribbeln nicht verbergen: «Die Spannung ist auch bei mir gross.»

Daniel Wyrsch
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Luzern-Keeper Marius Müller freut sich auf das gepflegte Aufbauspiel unter dem neuen Coach Fabio Celestini.

Luzern-Keeper Marius Müller freut sich auf das gepflegte Aufbauspiel unter dem neuen Coach Fabio Celestini.

Martin Meienberger/Freshfocus (Genf, 4. August 2020)

Weil der neue Captain Christian Schwegler und Marvin Schulz nach langer Verletzungspause zum Rückrundenauftakt in Zürich nicht zurück sind, stand Torhüter Marius Müller den Medien vor dem Spiel beim FCZ Red und Antwort.

Der 26-jährige Deutsche wirkte am Freitag bereits enorm fokussiert auf den Startmatch im Letzigrund. «Die drei Wochen waren eine relativ kurze Vorbereitung, wir haben viele Systemumstellungen gemacht», stellte Müller fest.

Viel für den Zusammenhalt und Teamgeist unternommen

Der Ex-Profi von RB Leipzig und Kaiserslautern gab zu, dass er auf die erste Pflichtaufgabe im neuen Jahr hinfiebere: «Die Spannung ist auch bei mir gross. So wie wir gearbeitet und uns vorbereitet haben, ist mein Gefühl gut.» Bereits in den letzten beiden Hinrundenpartien gegen YB (0:1) und Basel (2:1) hätten sie gezeigt, «dass einiges in unserer Mannschaft steckt». In den Teamgeist hätten sie auch jetzt viel investiert.

Der neue Trainer Fabio Celestini habe das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Gespannt ist Müller, wie das Team die Philosophie Celestinis, die da heisst, das eigene Spiel von hinten heraus aufzuziehen, umsetzt. Er sei als Keeper froh, nicht mehr von Anfang an alle Bälle auf Pascal Schürpf zu schlagen, um dann zu schauen, was passiere.

Erste Profiverträge für Balaruban und Emini

Marius Müller betonte aber auch: «Darian und David müssen nun unsere Angriffe kreieren.» Er meinte damit die beiden 18-jährigen Talente Males und Mistrafovic im Mittelfeldzentrum. «Etwas, das wir ein halbes Jahr nicht mehr gemacht haben», stellte Müller kritisch fest.

Von Celestini ist Müller angetan: «Der Trainer hat Aura und Persönlichkeit.» Die Antrittsrede sprach Celestini noch auf Französisch. «Obwohl ich nur wenig verstand, war mir der Sinn der Rede klar. Ich war richtig heiss fürs anschliessende Training.» Inzwischen mache Celestini die Videoanalysen auf Deutsch.

Der 18-jährige Verteidiger Ashvin Balaruban bekam vom FCL einen Profivertrag bis 2023 und der 20-jährige Aufbauer Lorik Emini einen bis 2021. 

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