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FCL-Goaliefrage: Salvi mit positiver Statistik, Zibung hat aber Nase vorne

Bis zwei Stunden vor dem Rückrundenauftakt am Sonntag (16 Uhr) gegen den FC Sion dürfte offen bleiben, wer im Luzerner Tor steht: David Zibung oder Mirko Salvi? Jetzt überrascht gemäss einer neu erhobenen Auswertung Salvi mit einem Spitzenwert.
Daniel Wyrsch
Für Mirko Salvi (im Bild) würden die neuen statistischen Erhebungen sprechen, das Rennen um die Nummer 1 dürfte dennoch der langjährige FCL-Profi David Zibung machen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Mijas/Marbella, 12. Januar 2019))

Für Mirko Salvi (im Bild) würden die neuen statistischen Erhebungen sprechen, das Rennen um die Nummer 1 dürfte dennoch der langjährige FCL-Profi David Zibung machen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Mijas/Marbella, 12. Januar 2019))

Mirko Salvi (24) hat keine guten Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen Sion. In seinem neunten Match im Luzerner Tor zog der Waadtländer einen eher schlechten Tag ein. Der FCL unterlag der Equipe von Murat Yakin mit 1:3. In der folgenden Partie setzte Luzern-Coach René Weiler Anfang Oktober auf David Zibung. Bei YB gelang die Überraschung mit dem 3:2-Sieg.

Seither blieb der 35-jährige Teamsenior Zibung zwischen den Pfosten, Salvi kehrte aufgrund eines Innenbandrisses im Knie erst vor viereinhalb Wochen ins Mannschaftstraining zurück.

Allerdings kommt Salvi bei den Statistikern auf klar bessere Werte als Zibung. Hintergrund: Die Firma Opta hat neue Daten erhoben, die Rückschlüsse auf die Qualität der Spieler erlauben.

Nur Salvi und Omlin halten mehr Schüsse als erwartet

In der Super League entschärfen nur zwei Torhüter mehr Schüsse, als sie eigentlich sollten: Jonas Omlin (Basel, Ex-Luzern) und Mirko Salvi. Der Rest hat eine ­Negativbilanz. Die Statistik sagt aus, wie viele Treffer der Goalie laut Opta hätte kassieren sollen und wie viele es effektiv waren. Die Differenz zwischen den beiden Werten gibt Aufschluss über die Leistung der Keeper. Omlin hat 4 Tore weniger erhalten, als gemäss den Schüssen auf sein Tor erwartbar gewesen wären. Bei Salvi waren es 3,3 weniger als erwartet. Bei Zibung (Rang 7) ­waren es dagegen 3,3 Tore zu viel, als zu erwarten gewesen wären.

Trotzdem: FCL-Coach Weiler wird aller Voraussicht nach mit Zibung gegen Sion spielen. «Noch habe ich mich nicht zu 100 Prozent festgelegt, die Wahrscheinlichkeit ist aber gross, dass David Zibung im Tor steht.» Für ihn spreche, «dass er und die Abwehr eingespielt sind». Ein psychologischer Vorteil von Zibung ist, dass Luzern mit ihm 16 Punkte in 9 Spielen holte, während es mit Salvi nur 9 Zähler in ebenfalls 9 Partien gesammelt hatte.

Zuberbühler sieht Leihspieler Salvi im Nachteil

Teleclub-Experte Pascal Zuberbühler nennt weitere Gründe pro Zibung, contra Salvi: «Zibung ist an Luzern gebunden, Salvi ist nur ausgeliehen und damit nicht im FCL verankert.» (dw)

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