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FCL-Harmonie zwischen Häberli und Schwegler – und das Wunschresultat wäre ein 4:1-Sieg gegen Espanyol

Thomas Häberli und Christian Schwegler präsentieren sich am Mittwochabend in aufgeräumter Stimmung an der Medienkonferenz im RCD-Espanyol-Stadion von Barcelona. Der FCL-Trainer hat dem Routinier die offensiven Aussagen nach der Niederlage gegen Thun nicht übel genommen.
Daniel Wyrsch, Barcelona
Das Schmunzeln ist zurück bei FCL-Trainer Thomas Häberli. Während der Medienkonferenz am Mittwoch in Barcelona ist der Ballwiler in aufgeräumter Stimmung. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, 14. August 2019)

Das Schmunzeln ist zurück bei FCL-Trainer Thomas Häberli. Während der Medienkonferenz am Mittwoch in Barcelona ist der Ballwiler in aufgeräumter Stimmung. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, 14. August 2019)

Bevor der FC Luzern am Mittwochabend in der modernen, knapp über 40'000 Zuschauer fassenden Arena von Espanyol trainiert hat, standen Coach Thomas Häberli (45) und Verteidiger Christian Schwegler (35) den Journalisten Red und Antwort. Dabei interessierte zuerst, wie sich die beiden nach den offensiven Äusserungen von Schwegler im Anschluss an die 0:2-Heimniederlage vom Sonntag gegen Thun vertragen.

Der Routinier hatte im Interview beim «Teleclub» gesagt, was er gegen die Torarmut (drei Ligaspiele hintereinander ohne einen einzigen FCL-Treffer) unternehmen würde. Schwegler sagte ehrlich, dass er mutiger spielen, den Gegner früher attackieren würde, damit die Distanz zum gegnerischen Tor weniger gross wäre.

Schwegler: «Der Trainer entscheidet über unser Vorgehen»

Thomas Häberli, zu seiner Reaktion auf die Zitate des Spielers im TV befragt, stellte klar: «Für mich ist Christian Schwegler ein 35-jähriger, erfahrener Spieler, der für uns wichtig ist. Er hat die Äusserungen nicht als Kritik formuliert, und ich habe sie nicht als Kritik wahrgenommen.» Christian Schwegler erklärte seine Sicht der Dinge:« Ich wurde gefragt, was die Ursachen sind, weshalb wir so wenige Tore geschossen haben. Ich habe versucht, aus meiner jahrelangen Erfahrung als Spieler einen Ansatz zu finden, wie wir torgefährlicher agieren könnten.» Und später fügte er hinzu: «Das ist nur ein Vorschlag. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um wieder erfolgreicher zu spielen. Der Trainer entscheidet über unser Vorgehen.»

Von links: Remo Arnold, Francesco Margiotta und Christian Schwegler im Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Espanyol Barcelona. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Von links: Remo Arnold, Francesco Margiotta und Christian Schwegler im Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Espanyol Barcelona. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Trainer Thomas Haeberli gibt letzte Anweisungen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Trainer Thomas Haeberli gibt letzte Anweisungen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Neuzugang Ibrahima Ndiaye macht sich warm. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Neuzugang Ibrahima Ndiaye macht sich warm. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Der FC Luzern im Abschlusstraining in Barcelona. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Der FC Luzern im Abschlusstraining in Barcelona. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Torhüter Marius Müller in Aktion. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Torhüter Marius Müller in Aktion. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Eric Tia Chef und Ibrahima Ndiaye vor dem Abflug nach Barcelona. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Eric Tia Chef und Ibrahima Ndiaye vor dem Abflug nach Barcelona. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Ankunft in Barcelona: Die FCL-Spieler Francesco Margiotta, Ibrahima Ndiaye und Salah Aziz Binous im Flughafen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Ankunft in Barcelona: Die FCL-Spieler Francesco Margiotta, Ibrahima Ndiaye und Salah Aziz Binous im Flughafen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Pascal Schürpf, Torhüter David Zibung und Christian Schwegler bei der Ankunft im Hotel. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Pascal Schürpf, Torhüter David Zibung und Christian Schwegler bei der Ankunft im Hotel. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
FCL-Captain Pascal Schürpf auf seinem Weg ins Hotel. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)FCL-Captain Pascal Schürpf auf seinem Weg ins Hotel. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
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Der FC Luzern in Barcelona – die Bilder vom Abschlusstraining

Dass Espanyol am Mittwoch mit Borja Iglesias den Goalgetter der Vorsaison (17 Ligatore) für 28 Millionen Euro an Betis Sevilla verkauft hat, haben sie beim FCL ebenfalls mitbekommen. Zum Vergleich: Der Marktwert der gesamten Mannschaft der Innerschweizer beträgt mit 22,7 Millionen Euro einiges weniger. Zur 0:3-Niederlage im Hinspiel steuerte Iglesias für einmal keinen Treffer bei. Darum erstaunt die Aussage Häberlis zum Abgang von Iglesias aus FCL-Optik nicht: «Für uns ändert sich nicht viel, sicher hat Espanyol mit ihm etwas an Qualität eingebüsst, aber eine grosse Schwächung ist das für die Spanier nicht. Sie werden wieder mit zwei sehr guten Stürmern antreten.»

RCD-Espanyol-Stadion: Moderne Fussball-Arena für 40'500 Zuschauer lediglich rund zehn Autominuten vom Camp Nou des FC Barcelona entfernt. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

RCD-Espanyol-Stadion: Moderne Fussball-Arena für 40'500 Zuschauer lediglich rund zehn Autominuten vom Camp Nou des FC Barcelona entfernt. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Die besten zur Verfügung stehenden Profis spielen

Thomas Häberli sagte zu seinem Aufgebot: «Wir werden mit der bestmöglichen Aufstellung antreten. Das 0:3 aus dem Hinspiel ist gewiss eine grosse Hypothek.» Doch mit einem Schmunzeln, welches man in den letzten Wochen vermisst hat bei ihm, meinte er: «Im Fussball weiss man nie. Alles ist möglich.»

Christian Schwegler hat in seiner Karriere mit RB Salzburg, YB und Arminia Bielefeld gegen einige starke Teams und in grossen Stadien gespielt. «Im Vergleich zur Schweizer Liga ist das hier eine andere Kategorie», stellt er fest. Über 20'000 Zuschauer sollten am Donnerstag (21.00, SRF 2) zum Anpfiff im Stadien sein. Espanyol ist halt nicht Barça, dessen monumentales Camp Nou nur etwa zehn Autominuten entfernt ist. Übrigens rechnet man hier mit rund 500 Fans, welche die Blauweissen aus der Schweiz unterstützen.

Nicht alle FCL-Spieler sind so erfahren wie Schwegler. Werden die anderen, jüngeren Profis viel Respekt haben vor Marc Roca, Facundo Ferreyra und Matias Vargas auswärts in Barcelona? Häberli: «Respekt oder nicht, an schwierigen Aufgaben kann man wachsen. Wir werden sehen, wie sich die Spieler der Herausforderung stellen.»

Offenbar abgeschaut bei Espanyol-Trainer Gallego

Die grosse Frage wird sein, ob die Luzerner nach der drei Spiele andauernden Torflaute der vergangenen Woche, endlich wieder in das Tor des Gegners treffen. Klappt es vielleicht ausgerechnet gegen Espanyol in der (Fussball-)Weltstadt Barcelona? Auch bei dieser Antwort lässt sich Thomas Häberli nicht auf die Äste hinaus. «Am Donnerstag nach dem Spiel wissen wir mehr.» Tönt schon so, als ob er dem abgezockten Espanyol-Coach David Gallego (47) gut zugehört hätte. Der Katalane liess sich vor einer Woche in Luzern gar nicht in die Karten blicken.

Das Wunschresultat für dieses Rückspiel der 3. Runde in der Europa-League-Qualifikation müsste ganz klar ein 4:1 für Luzern sein - damit wären die Gäste aus der Zentralschweiz sensationell weiter. Zur Klarheit: Das mit dem Wunschergebnis wurde der Coach von Luzerner Journalistenseite gefragt. Thomas Häberli entgegnete verschmitzt: «Darüber sind wir uns einig.» Sekunden später ergänzte er: «Und zwar nach Ablauf der regulären 90 Minuten.»

Espaynol Barcelona - Luzern (Donnerstag, 21.00/live im SRF 2). Mögliche Aufstellungen.

Espanyol Barcelona: D. Lopez/Prieto; Pipa, L. Lopez, Naldo, Vilà; Melamed, Darder, Sanchez, Puado/Lei Wu; Ferreyra, Vargas.

Luzern: Müller; Schwegler, Lucas Alves, Knezevic, Sidler; Kakabadse, Voca, Ndenge, Schürpf; Margiotta, Eleke.

Bemerkungen: Espanyol ohne Iglesias (Transfer an diesem Mittwoch zu Betis Sevilla), Roca, J. Lopez, Melendo und Pedrosa (alle nicht im Aufgebot). Luzern ohne Schulz (Kopfverletzung) und Grether (rekonvaleszent nach Blinddarm-Operation).

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