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FCL holt Ndenge im Schlussverkauf

Wenige Stunden vor dem Schliessen des Transferfensters hat Luzern den zentralen Mittelfeldspieler Tsiy William Ndenge (21) verpflichtet. Im Spiel morgen (16 Uhr) gegen GC fehlt er verletzt und ohne Lizenz.
Daniel Wyrsch
Tsiy William Ndenge (links) spielte in der niederländischen Ehrendivision bei Roda Kerkrade. (Bild: Gerrit van Keulen/Imago (Almere, 10. Mai 2018)

Tsiy William Ndenge (links) spielte in der niederländischen Ehrendivision bei Roda Kerkrade. (Bild: Gerrit van Keulen/Imago (Almere, 10. Mai 2018)

FCL-Sportkoordinator Remo Meyer hat gestern Vormittag mit der Bekanntgabe eines weiteren Zuzugs überrascht: Der deutsche Ex-U20-Internationale Tsiy William Ndenge (21) hat in Luzern einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben. Ndenge ist in Köln geboren und hat kamerunische Wurzeln. In der Jugend wurde der zentrale Mittelfeldspieler unter anderem von Bayer Leverkusen ausgebildet, seit der U17 spielt er bei Borussia Mönchengladbach. Für den Bundesligisten ist er allerdings zu keinem Pflichtspieleinsatz bei den Profis gekommen.

In der vergangenen Saison machte der 1,88 Meter grosse Mittelfeldmann erste Erfahrungen in einer höchsten Landesliga: Der Linksfuss spielte bei Roda Kerkrade in der niederländischen Ehrendivision. Dabei kam er zu 32 Einsätzen (2 Tore, 2 Assists).

Ndenge wird morgen im Heimspiel gegen die Grasshoppers noch nicht einsatzbereit sein. Ihm fehlt nach dem am letzten Tag der Transferperiode erfolgten Wechsel aus Gladbach die nötige Spiellizenz, zudem ist er noch verletzt. «Auf Grund einer noch nicht ganz ausgeheilten Innenbandverletzung wird sich Tsiy William Ndenge in den nächsten Wochen zuerst einem gezielten Aufbau widmen, um schnellstmöglich der Mannschaft von René Weiler zur Verfügung zu stehen», schreibt der FCL in einer Medienmitteilung. Ungefähr drei Wochen dürfte der Spieler noch zu den Verletzten zählen.

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FCL schnappt Spieler ausländischen Klubs weg

Gemäss Luzern-Coach Weiler wird Ndenge «mittel- und längerfristig ein Spieler, der uns Freude machen kann». Der für den Transfer hauptverantwortliche Sportkoordinator Remo Meyer erklärt: «Mit der Verpflichtung von Tsiy konnten wir einen hochtalentierten jungen Spieler längerfristig an uns binden, der uns im Mittelfeld weitere Optionen bieten wird.»

Erstaunlich ist, dass die bis vor wenigen Tagen als ziemlich klamm geltenden Innerschweizer im Schlussverkauf vor dem Transferfristende beim georgischen Rechtsverteidiger Otar Kakabadze (23) und Ndenge zuschlagen konnten. Kakabadze von Gimnàstic Tarragona hat 570 000 Franken gekostet, Ndenge soll als U21-Spieler inklusive der damit fällig gewordenen Ausbildungsentschädigung total 650 000 Euro Ablöse wert sein. Das sind umgerechnet auch noch einmal rund 730 000 Franken. Vereine aus der 2. Bundesliga und aus der holländischen Ehrendivision sollen ebenfalls an Ndenge interessiert gewesen sein. Das Rennen machte Meyer.

Es ist bemerkenswert wie der 37-jährige Sportchef in diesem Sommer beim als Sparverein bekannten FCL (Hauptgeldgeber Bernhard Alpstaeg wiederholt seit zwei Jahren immer wieder: «Das Budget muss eingehalten werden»). Wahrscheinlich sind die Transfereinnahmen von total rund 2 Millionen Franken durch Goalie Jonas Omlin (zu Basel) und Coach Gerardo Seoane (zu YB) gleich wieder reinvestiert worden. Zählt man die Ablöse für Stürmer Blessing Eleke (1 Million Franken) dazu, stehen auf der Ausgabenseite stolze 2,3 Millionen Franken.

Publikumsliebling Schürpf hat sich für FCL entschieden

Eine gute Nachricht gibt es aus der bisherigen Mannschaft: Gemäss inoffiziellen Quellen hat sich der beste FCL-Torschütze dieses Kalenderjahres, Pascal Schürpf, gestern Abend entschieden, in der Innerschweiz zu bleiben. Der 29-jährige Baselbieter hätte ein finanziell besseres Angebot vom Challenge-League-Leader Lausanne gehabt. Nun dürfte er seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag beim FCL vorzeitig verlängern. Sportchef Meyer hat auf unsere Anfrage betreffend Schürpf noch nicht reagiert. Coach Weiler ist froh, dass der Goalgetter (13 Tore in den letzten 16 Ligaspielen) sicher bis zum Ende der Vorrunde bleibt: «Er hat sich immer für die Mannschaft eingesetzt, Pascal ist ein Spieler von uns.» Die Luzern-Fans werden ebenfalls aufatmen.

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