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FCL lässt zu viele Chancen aus – kommt aber mit 2:0-Sieg im Cup eine Runde weiter

Immerhin gewinnt der FC Luzern bei den fünftklassigen Amateuren des AS Calcio Kreuzlingen mit 2:0. Aber auch in der 1. Runde des Schweizer Cups zeigen die Innerschweizer eklatante Schwächen im Abschluss.
Daniel Wyrsch, Kreuzlingen
War das der erste Schritt aus der Krise? Der FC Luzern gewinnt trotz grosser Ineffizienz gegen das unterklassige AS Calcio Kreuzlingen mit 2:0. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)War das der erste Schritt aus der Krise? Der FC Luzern gewinnt trotz grosser Ineffizienz gegen das unterklassige AS Calcio Kreuzlingen mit 2:0. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Ein gewohntes Bild: Der Kreuzlinger Bruno Donnici wehrt sich gegen die FCL-Angreifer. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Ein gewohntes Bild: Der Kreuzlinger Bruno Donnici wehrt sich gegen die FCL-Angreifer. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Meistens bleibt der Schlussmann in rot Sieger. Auch hier schafft es Blessing Eleke nicht, Donnici zu umkurven. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Meistens bleibt der Schlussmann in rot Sieger. Auch hier schafft es Blessing Eleke nicht, Donnici zu umkurven. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Später wird Donnici im SRF-Interview sagen, dass dies wahrscheinlich das beste Spiel seiner bisherigen Karriere gewesen sei. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Später wird Donnici im SRF-Interview sagen, dass dies wahrscheinlich das beste Spiel seiner bisherigen Karriere gewesen sei. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Der Torhüter wird entsprechend von seinen Mitspielern gefeiert. Der Hergiswiler und SRF-Experte Michel Renggli witzelt später im Fernseh-Studio: «Muskelkater wird Donnici vor allem im Gesicht haben – wegen des ständigen Grinsens ab seiner starken Paraden!» (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Der Torhüter wird entsprechend von seinen Mitspielern gefeiert. Der Hergiswiler und SRF-Experte Michel Renggli witzelt später im Fernseh-Studio: «Muskelkater wird Donnici vor allem im Gesicht haben – wegen des ständigen Grinsens ab seiner starken Paraden!» (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Dennoch geht der FCL verdient als Sieger vom Platz. Die Zentralschweizer waren spielbestimmend und letztlich doch souverän. Den Führungstreffer erzielte der hier abgebildete Shkelqim Demhasaj. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Kreuzlingen, 18. August 2019)Dennoch geht der FCL verdient als Sieger vom Platz. Die Zentralschweizer waren spielbestimmend und letztlich doch souverän. Den Führungstreffer erzielte der hier abgebildete Shkelqim Demhasaj. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Trotzdem musste Demhasaj in der Pause raus – der Angreifer vergab zu viele Chancen. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Trotzdem musste Demhasaj in der Pause raus – der Angreifer vergab zu viele Chancen. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Ibrahima Ndiaye vergräbt das Gesicht in den Händen – wahrscheinlich wegen einer vergebenen Chance. Doch auch neben dem Platz geschah Ärgerliches. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Ibrahima Ndiaye vergräbt das Gesicht in den Händen – wahrscheinlich wegen einer vergebenen Chance. Doch auch neben dem Platz geschah Ärgerliches. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Thomas Häberli blieb nämlich der Handschlag von seinem Stürmer Blessing Eleke verwehrt. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Thomas Häberli blieb nämlich der Handschlag von seinem Stürmer Blessing Eleke verwehrt. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Trotzdem stimmte das Resultat und der FCL kassierte kein Tor. Hier grätscht Luzerns Ibrahima Ndiaye dem Kreuzlinger Waldemar Schattner den Ball ab. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)Trotzdem stimmte das Resultat und der FCL kassierte kein Tor. Hier grätscht Luzerns Ibrahima Ndiaye dem Kreuzlinger Waldemar Schattner den Ball ab. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Kreuzlingen, 18. August 2019)
Dennoch überzeugte der FCL nicht restlos und die Frage bleibt: Wie stark präsentieren sich die Zentralschweizer gegen ihre Ligakonkurrenten? Werden sie weiterhin zu stark in die Mangel genommen – wie hier Ndiaye – oder schaffen die Luzerner auch in der Super League den Befreiungsschlag?Dennoch überzeugte der FCL nicht restlos und die Frage bleibt: Wie stark präsentieren sich die Zentralschweizer gegen ihre Ligakonkurrenten? Werden sie weiterhin zu stark in die Mangel genommen – wie hier Ndiaye – oder schaffen die Luzerner auch in der Super League den Befreiungsschlag?
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Trotz Ineffizienz: FC Luzern schlägt die AS Calcio Kreuzlingen und ist im Cup eine Runde weiter

Ein deutlicher Sieg mit mehreren Toren Differenz war die Vorgabe. Doch die Luzerner hatten auch in der 1. Runde des Cups in Kreuzlingen bei den Amateuren von AS Calcio (2. Liga inter) Probleme, das Runde in das Eckige zu bringen. Bei mehr als einem halben Dutzend erstklassiger Chancen, welche die Innerschweizer nicht im Kasten von Calcio-Goalie Bruno Donnici unterbrachten, muss man ganz einfach von Unvermögen beim Super-Ligisten sprechen.

Dabei hatte die Cup-Partie für den FCL gut angefangen: Ein Schuss von Ibrahimba Ndiaye hatte Bruno Donnici nach vorne abprallen lassen, den Nachschuss verwertete Shkelqim Demhasaj in der 20. Minute zum 1:0. Doch Demhasaj vergab in der Folge weitere gute Gelegenheiten. Die Konsequenz: Ausgerechnet der erste FCL-Torschütze nach 436 Pflichtspiel-Minuten ohne einen einzigen Treffer musste in der Halbzeitpause draussen bleiben.

Übrigens auch Calcio Kreuzlingen hatte Chancen: Dario Kessler schoss in der 15. Minute mit einer missglückten Flanke an die Latte. In der 34. Minute scheiterte der junge Kessler (20) an Luzern-Goalie Marius Müller.

Eleke verweigert Häberli bei seiner Auswechslung den Handschlag

In der zweiten Halbzeit machte der FCL weiter mit dem Auslassen von besten Chancen. Pascal Schürpf schoss in der 64. Minute an den Pfosten, der eingewechselte Francesco Margiotta traf in der 69. Minute nur die Latte. Und Bruno Donnici rettete mehrmals mirakulös. Vor allem Blessing Eleke blieb nicht weniger als dreimal an Donnici hängen – kläglich für den 13-fachen Liga-Torschützen der Vorsaison.

Für Blessing Eleke war dann in der 58. Minute vorzeitig Arbeitsschluss, Trainer Thomas Häberli nahm ihn vom Feld. Bei der Auswechslung umlief Eleke den FCL-Coach, gab Häberli den üblichen Handshake nicht.

Erstes Tor für den FCL von Margiotta

Die Erlösung gelang den Luzernern in der 83. Minute bei einem Konter: Schürpf passte quer zu Margiotta, der nur noch ins leere Tor einschiessen musste. Da konnte der Italiener nicht anders als zum 2:0-Endstand einnetzen. Übrigens: Das war das erste Pflichtspieltor des FCL-Neuzugangs.

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