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Sion reist erst nächste Woche wieder nach Luzern zum Nachholspiel gegen FCL

Das ausgefallene Heimspiel des FC Luzern vom Sonntag gegen den FC Sion ist neu auf den Mittwoch, 13. Februar (18.45 Uhr), angesetzt worden. Sion-Präsident Christian Constantin konnte sich erfolgreich dagegen wehren, bereits an diesem Mittwoch in Luzern anzutreten.
Daniel Wyrsch
Der FCL trainiert unter Cheftrainer René Weiler (in der Mitte mit Nr. 61, rechts daneben auf gleicher Höhe Blessing Eleke) auf dem Allmend-Kunstrasen. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 4. Februar 2019))

Der FCL trainiert unter Cheftrainer René Weiler (in der Mitte mit Nr. 61, rechts daneben auf gleicher Höhe Blessing Eleke) auf dem Allmend-Kunstrasen. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 4. Februar 2019))

Das Luzerner Team konnte am Montagnachmittag ohne Einschränkungen auf dem Kunstrasen auf der Allmend trainieren. Eine 20 Zentimeter dicke Schneedecke hatten zuvor die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei vom Platz abgetragen. Die starken Schneefälle vom Sonntag hinterliessen ihre Spuren auch rund um die Swisspor-Arena auf den Sportplätzen.

Im FCL-Stadion muss der Rasen allerdings nicht dringend von der weissen Pracht befreit werden. Die Schneedecke kann wegschmelzen, wenn es wieder wärmer wird. Denn das am Sonntag wegen der Witterungsbedingungen abgesagte Luzerner Rückrunden-Auftaktspiel gegen Sion wird nicht ebenso auf Mittwoch dieser Woche verschoben, wie man das aufgrund der Neuansetzungen der anderen Super-League-Partien Lugano – Thun (19 Uhr) und St. Gallen – Zürich (20 Uhr, SRF zwei) erwartet hatte.

Wettspielreglement hat Sion in die Karten gespielt

Der Grund: Der FC Sion wollte nicht schon wieder nach Luzern reisen, nachdem die Equipe von Murat Yakin bereits am Sonntag die rund dreistündige Rückfahrt ins Wallis unverrichteter Dinge hatte bewältigen müssen. Wie unserer Zeitung vom Club aus dem Tourbillon erfahren hat: Vereinsboss Christian Constantin soll im Wettspielreglement der Swiss Football League den Passus gefunden haben, dass ein Team nicht innerhalb zweier Tage zu einem Auswärtsspiel reisen muss. Die Walliser hätten bereits heute, am Vortag des Spiels, mit dem Bus in die Innerschweiz fahren wollen. Das ist üblich bei einem Auswärtsmatch mit einem langen Anfahrtsweg wie von Sion nach Luzern (265 Kilometer).

FCL-Trainer René Weiler nimmt die Neuterminierung der Heimpartie gegen Sion auf Mittwoch, 13. Februar (18.45 Uhr), gelassen zur Kenntnis. «Wir haben uns daran gewöhnt, dass man im Fussballgeschäft flexibel sein muss. Unser Rückrundenstart ist nun kein Heimspiel mehr, sondern findet auswärts auf Kunstrasen statt», stellt er fest. Er spricht von der Partie der 20. Runde vom nächsten Sonntag (16 Uhr) beim Tabellenletzten Neuchâtel Xamax. Die fünftplatzierten Luzerner bekommen damit zum Neustart nach fast zweimonatiger Winterpause einen Gegner, den sie bezwingen sollten. In der Vorrunde gab’s einen knappen 2:1-Sieg bei Xamax, das Heimspiel gegen die Neuenburger wurde jedoch 0:2 verloren.

Weilers Assistenten sind angeschlagen

Das FCL-Team trainierte gestern bis auf die verletzten Claudio Lustenberger, Stefan Knezevic, Otar Kakabadze und Francisco Rodriguez vollzählig. Mühe mit den tiefen Temperaturen und dem kühlen Schnee am Spielfeldrand hatte nur Weilers Assistent Manuel Klökler. Er musste die Einheit vorzeitig abbrechen wegen muskulärer Probleme. Seit Wochen schon plagen den anderen Assistenztrainer, Thomas Binggeli, Schmerzen in der Wade. Der sehr zähe Berner biss sich aber auch gestern durch das Training mit der Mannschaft.

Weil beide Co-Trainer angeschlagen sind, machte Chefcoach René Weiler das Einlaufen mit den Spielern. Der 45-jährige Winterthurer ist fit, er geht auch sonst regelmässig joggen und ist schlank und rank fast wie zu seinen Profizeiten.

Tickets für das abgesagte Spiel gegen Sion sind auch für das Nachholspiel am 13. Februar gültig

Übrigens: FCL-Tickets für das abgesagte Sion-Spiel vom Sonntag behalten die Gültigkeit für die Neuansetzung vom 13. Februar.

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