FCL-Rotsünder Blessing Eleke: Genügend Zeit zur Genesung

Luzern-Stürmer Blessing Eleke läuft's derzeit überhaupt nicht: Nach der roten Karte im Auswärtsspiel gegen den FC Zürich machte sich bei ihm eine Grippe bemerkbar.

Daniel Wyrsch und Cyril Aregger
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Schiedsrichter Stefan Horisberger zeigt Blessing Eleke die rote Karte.(Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 23. November 2019)

Schiedsrichter Stefan Horisberger zeigt Blessing Eleke die rote Karte.
(Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 23. November 2019)

FCL-Stürmer Blessing Eleke muss sich nicht nur von der Aufregung um seinem Platzverweis am Samstag im Spiel beim FC Zürich (0:3) erholen, der 23-jährige Nigerianer leidet auch noch unter einer Grippe. Zeit zur Genesung hat er nun: Der Disziplinarrichter der Swiss Football League (SFL) brummte ihm wegen seines groben Fouls an Gegenspieler Becir Omeragic zwei Spielsperren auf. Der FCL- Offensivmann war dem FCZ-Innenverteidiger in der 40. Minute mit offener Sohle auf die Wade getreten, Rotsünder Eleke riskierte dabei eine gravierende Verletzung des 17-jährigen Omeragic. Mit den Sperren in der Heimpartie vom nächsten Sonntag (16.00) gegen St. Gallen und am darauffolgenden Wochenende in Bern gegen YB kommt Eleke noch gut weg.

Ein Teamarzt stellte am Montag bei Eleke die Grippe fest. Am Dienstag absolvierte er ein individuelles Lauftraining.

Gesprächsvertretungen für Alpstaeg und Sawiris

In der Teppichetage stand am Dienstag die Aktionärsversammlung der FCL Holding AG auf dem Programm. Nachdem am Montag bekannt wurde, dass die ­Aktionäre an einem runden Tisch bis spätestens im September 2020 eine Lösung für die verfahrene Situation finden wollen (siehe gestrige Ausgabe), verlief diese dem Vernehmen nach ruhig. An den Gesprächen direkt beteiligt sind die Aktionäre Hans Schmid und Josef Bieri, Franz Egle als Vertreter von ­Aktionär Samih Sawiris sowie Bruno Affentranger, der Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg vertritt.