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FCL-Sportchef Meyer: «Das ist ein Riesenerfolg für die Georgier»

Die beiden Georgier beim FC Luzern, Valeriane Gvilia und Otar Kakabadze, sind mit ihrer Nationalmannschaft im Hoch. Beim FCL kommen sie derzeit aber nicht über eine Rolle auf der Ersatzbank hinaus.
Daniel Wyrsch
Valeriane Gvilia (links) und Otar Kakabadze (Mitte, stehend) jubeln hier für den FC Luzern - derzeit sind sie aber mit der Nationalmannschaft im Hoch. (Bild: Salvatore Di Nolfi/Keystone (Genf, 15. September 2018))

Valeriane Gvilia (links) und Otar Kakabadze (Mitte, stehend) jubeln hier für den FC Luzern - derzeit sind sie aber mit der Nationalmannschaft im Hoch. (Bild: Salvatore Di Nolfi/Keystone (Genf, 15. September 2018))

Die georgische Nationalmannschaft hat in der Nations League mit Siegen über Lettland (3:0) und Kasachstan (2:1) sowie einem Remis gegen Andorra (1:1) den Aufstieg in die Liga C geschafft. In den drei abschliessenden Gruppenspielen standen die Luzern-Profis Valeriane Gvilia (24) und Otar Kakabadze (23) beide in der Startformation.

Sportchef Remo Meyer freut sich mit den beiden Spielern, die er in diesem Kalenderjahr zum FCL geholt hat. «Das ist ein Riesenerfolg für die Georgier. Er soll ihnen Auftrieb geben für die Aufgaben mit unserem Team in den nationalen Wettbewerben.»

Spielmacher Gvilia ist seit einer Verletzung nicht mehr in Bestform

Im letzten Meisterschaftsspiel vor der Länderspielpause, dem bislang höchsten Saisonsieg in Lugano (4:1), kamen weder Mittelfeldspieler Gvilia noch Rechtsverteidiger Kakabadze zum Einsatz. Vor allem für Gvilia ist die Situation unter Trainer René Weiler ungemütlich. In den letzten fünf Partien hat der Mann mit der Nummer 80 lediglich 65 Minuten gespielt. So lange dauerte sein Einsatz bei der 0:2-Heimniederlage gegen Thun. Seither sass er der Reihe nach einmal auf der Ersatzbank, musste einmal in der U21 aushelfen und stand schliesslich in Lugano wieder nicht im Aufgebot.

Dabei war Spielmacher Gvilia in seinen ersten Spielen beim FCL sehr positiv aufgefallen. In einem begeisternden Heimmatch am 11. März gegen den zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Meister FC Basel gelang «Vako» Gvilia der 1:0-Siegtreffer. Der zugängliche Georgier hatte mit solchen Glanzleistungen bei Verantwortlichen und Fans für eine hohe Erwartungshaltung gesorgt.

Der Sportchef hat Erklärungen, warum Gvilia derzeit weit von seiner Frühjahrsform im Team von Ex-Coach Gerardo Seoane entfernt ist. Meyer: «Gvilia war in der letzten Rückrunde ein wichtiger Bestandteil, er hatte eine gewisse Ausstrahlung auf die Mannschaft. Nach einer Verletzung, die er im Nationalteam erlitt, ist er nicht mehr so stark zurückgekehrt, wie er bei uns gestartet war.» Dazu weist Meyer daraufhin, dass im Sommer unter dem neuen Trainer René Weiler wie üblich die Karten neu gemischt worden sind. Bei Weiler hat unter anderem Francisco Rodriguez noch grössere Mühe, zu Spielpraxis zu kommen. Der Zürcher hat seit Mitte August kein Pflichtspiel mehr bestritten.

Einfacher ist die Lage von Gvilias Landsmann Kakabadze. Ende August war er aus Spaniens zweithöchster Liga von Gimnastic Tarragona zum FCL gestossen. Sieben Super-League-Partien spielte er praktisch durch, trotz ordentlicher spielerischer Klasse konnte er aber noch nicht überzeugen. «Er ist noch jung», sagt Meyer über den 23-jährigen Internationalen. «Otar hat Qualitäten, er braucht einfach noch etwas Zeit, um sich vollständig zu integrieren.» Für Georgien hat Kakabadze alle sechs Gruppenspiele bestritten, bis auf vier Minuten im letzten Match am Montag in Tiflis gegen Kasachstan stets durchgespielt.

Im Heimspiel gegen Basel fehlen wieder wichtige Spieler

Angeschlagen ist Kakabadze gestern nach Luzern zurückgekehrt. Ob er am Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Basel einsatzfähig ist, steht derzeit in den Sternen. Gegen den Tabellenzweiten stehen sicher die Langzeitverletzten Claudio Lustenberger, Mirko Salvi und Tsyi William Ndenge nicht zur Verfügung. Immerhin: Ndenge konnte erstmals seit seinem Transfer von Borussia Mönchengladbach Ende August mit dem Team trainieren. Zum FCL-Debüt wird der deutsche Mittelfeldmann gemäss Sportchef Meyer aber erst in der Rückrunde ab Februar 2019 kommen.

Mit Idriz Voca und Shkelqim Demhasaj haben übrigens zwei weitere FCL-Profis in der Nations League den Aufstieg in die Liga C geschafft. Beide kamen für den Kosovo allerdings bisher nicht über die Ersatzspielerrolle hinaus. Stürmer Demhasaj gab am Samstag seinen Einstand mit einem Teileinsatz beim 5:0-Sieg in Malta. Vielleicht erhält Demhasaj beim FCL nach drei Spielen auf der Bank wieder einmal eine Chance. Der schnelle Ruben Vargas, Doppeltorschütze in Lugano, ist gegen Basel gesperrt.

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