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FCL-Torschütze Lucas Alves: «Gegen YB sind wir immer parat»

Positives Wochenende für den FCL: Ein 2:2 gegen Meister YB und die Vertragsauflösung mit Ex-Coach René Weiler.
Daniel Wyrsch
Lucas Alves (links) feiert sein Tor zum 2:2-Ausgleich gegen YB mit Ibrahima Ndiaye und Marvin Schulz. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Luzern, 1. September 2019)

Lucas Alves (links) feiert sein Tor zum 2:2-Ausgleich gegen YB mit Ibrahima Ndiaye und Marvin Schulz. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Luzern, 1. September 2019)

Lucas Alves strahlte nach dem 2:2-Unentschieden gegen den Meister Young Boys. Der 27-jährige Brasilianer hatte nach einer Stunde zu diesem wertvollen Luzerner Punktgewinn eingeköpfelt. In seinem 50. Super-League-Spiel für den FC Luzern erzielte der Innenverteidiger sein drittes Tor.

Die Abwehr der Berner hatte den 1,93 Meter grossen Südamerikaner beim Corner von Francesco Margiotta schlichtweg vergessen. YB-Trainer Gerardo Seoane monierte später: «Unser Verhalten bei der Standardsituation zum 2:2 war fehlerhaft.» Lucas Alves nutzte den Freiraum zu seinem Premierentreffer in der Swisspor-Arena. «Ich freue mich sehr, dass ich zu Hause vor den eigenen Fans erstmals getroffen habe.»

Tor widmet Lucas Alves den Physios und dem Staff

Beim Torjubel dachte Lucas Alves aber auch an die Leute, die ihn vor zwei Jahren nach seiner schweren Oberschenkelmuskelverletzung wieder fit gemacht hatten. So lief der Brasilianer direkt auf den Luzerner Physiotherapeuten zu, umarmte Marco Dobler vor der Bank innig. «Ich widme diesen Treffer Marco, Eric Schönfeld und allen anderen im Medical Team sowie dem Staff. Sie haben mich immer ­tatkräftig unterstützt, auch als ich lange Monate verletzt war.»

Mit dem Punktgewinn zeigte sich Lucas Alves zufrieden: «Zu einem Sieg reichte es zwar nicht, aber nach zuletzt drei Niederlagen hintereinander geht das Remis in Ordnung. Beide Seiten machten ein gutes Spiel.» Für Lucas ist der kämpferisch überragende Match seines Teams keine Überraschung gewesen: «Gegen YB sind wir immer parat», meinte er lächelnd.

FCL kann dank Weilers neuem Job viel Geld sparen

Eine solche Reaktion gegen den Meister hatte auch FCL-Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg im Vorfeld erwartet. «Gegen YB haben wir auch schon unerwartet gesiegt», meinte er und hoffte auf die Trendwende. Obwohl es nicht ganz zum Sieg reichte, war die imponierende Teamleistung ein wichtiger Erfolg für die Moral. Für den Swisspor-Patron Alpstaeg und die Clubleitung mit Präsident Philipp Studhalter war bereits tags zuvor ein Freudentag: Der Vertrag mit Ex-Trainer René Weiler konnte aufgelöst werden, nachdem der bald 46-jährige Winterthurer mit Al Ahly Kairo einen neuen Arbeitgeber gefunden hatte. Weilers lukrativer Kontrakt mit Luzern wäre noch bis Ende Juni 2021 weitergelaufen. Dank dessen neuem Job spart der FCL Lohnkosten im höheren sechsstelligen Bereich. Man darf von gesparten Ausgaben zwischen 800000 und 950000 Franken ausgehen. Assistenzcoach Thomas Binggeli begleitet Weiler, verlässt Luzern per sofort.

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