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FCL von Espanyol Barcelona klar mit 0:3 geschlagen - Europa-League-Qualifikationschancen sind damit vorbei

Für den FC Luzern ist Espanyol Barcelona der erwartet überlegene Gegner gewesen. Die Innerschweizer unterliegen den Spaniern im Hinspiel der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation deutlich mit 0:3.
Daniel Wyrsch
Espanyol's Didac Vila, links, kämpft mit Marvin Schulz um den Ball.(Bild: Alexandra Wey/Keystone, 8. August 2019, Swisspor-Arena)

Espanyol's Didac Vila, links, kämpft mit Marvin Schulz um den Ball.(Bild: Alexandra Wey/Keystone, 8. August 2019, Swisspor-Arena)

Einen munteren Auftakt in diese internationale Partie bietet der FCL den 9191 Zuschauern in der Swisspor-Arena. In den ersten 20 Minuten spielt die von Thomas Häberli gut eingestellte Heimmannschaft aus einer sicheren Abwehr heraus, versucht gegen den technisch starken Gegner offensive Nadelstiche zu setzen. Erstmals intervenieren musste Espanyol-Torhüter Diego Lopez in der 15. Minute. Der Champions-League-Sieger von 2014 mit Real Madrid hält einen recht gefährlichen Freistoss von Tsiy Ndenge.

Allerdings zogen sich die Luzerner nach 20 Minuten für längere Zeit zurück. Der Angriffsmotor der Spanier kam immer besser in Gang. U21-Europameister Marc Roca gab den Takt im Espanyol-Aufbau herausragend an. In der 28. Minute kam Oscar Melendo an der Grundlinie zum Flanken, in der Mitte köpfelte der Argentinier Facundo Ferreyra trotz klarer Überzahl der Gastgeber ungehindert zum 0:1 der Katalanen ein.

Tolle Fans: Applaus für Schuss hoch übers Tor von Kakabadse

Nun ging bei den Innerschweizern erst recht das Licht aus. Als in der 37. Minute Otar Kakabadse hoch über das Espanyol-Tor schoss, applaudierten die FCL-Fans. Denn es war endlich wieder ein Lebenszeichen der Innerschweizer. Nur zwei Minuten später der erstmals im rechten Mittelfeld spielende Georgier Kakabadse nach einem Freistoss fast zum Abschluss. Fantastisch mit welcher Begeisterung das Publikum in der Swisspor-Arena diese torgefährliche Aktion fast schon euphorisch feierte.

Europacup-Stimmung herrschte auch in der zweiten Halbzeit in der Swisspor-Arena. Allerdings konnten die Luzerner nicht mehr zulegen. Im Gegenteil: Espanyol dominierte das Spiel definitiv. Die Vorentscheidung fiel in der 59. Minute. Tsiy Ndenge liess Marc Roca laufen. Der brillante Spanier, der von Bayern München umworben wird, passte auf Aussenverteidiger Didac Vilà. Der liess Marius Müller im FCL-Tor keine Chance. Doch mit dem 0:2 war's für Luzern noch nicht passiert. Kurz vor Schluss liess man auch noch den eingewechselten argentinischen Internationalen Matias Vargas von der Strafraumkante schiessen: Der Ball landete im Winkel zum 0:3-Endstand.

Ein Fussballwunder muss ausgeschlossen werden

Für den FC Luzern sind damit bereits nach dem Hinspiel der 3. Runde alle Chancen auf die Qualifikation auf den Nullpunkt geschwunden. Auf die möglichen Playoff-Gegner ZSKA Sofia oder Soria Luhansk muss sich nur Espanyol vorbereiten. Ein Fussballwunder in Barcelona ist ausgeschlossen.

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