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FCL will endlich wieder Chancen nutzen

Der FC Luzern tritt am Sonntag im Kellerduell gegen den Tabellenletzten Neuchâtel Xamax an. Eine wichtige Rolle soll dabei Idriz Voca zukommen, der in eine Chefrolle schlüpfen soll. Dem FCL fehlt es aber vor allem an der Effizienz.
Raphael Gutzwiller
Ruhig neben, wild auf dem Platz: FCL-Mittelfeldspieler Idriz Voca (links) hier in einer Diskussion mit Schiedsrichter Lukas Fähndrich. (Bild: Claudio de Captani/Freshfocus (Bern, 6. Oktober 2018))

Ruhig neben, wild auf dem Platz: FCL-Mittelfeldspieler Idriz Voca (links) hier in einer Diskussion mit Schiedsrichter Lukas Fähndrich. (Bild: Claudio de Captani/Freshfocus (Bern, 6. Oktober 2018))

Fussball ist ein einfaches Spiel: Zwei Mannschaften treten 90 Minuten gegeneinander an, am Ende siegt jenes Team, das mehr Tore erzielt. Nach einer Partie fragt niemand danach, welche Mannschaft öfter den Ball hatte oder wie oft dieser ans Aluminium geklatscht ist. Das Einzige, was zählt, sind die Tore.

Jedoch genau diese Treffer hatten dem FC Luzern in der Vorwoche beim Heimspiel gegen den FC Thun gefehlt. Immer wieder rannten die Innerschweizer an, hatten Goalchancen, trafen durch Schürpf den Innenpfosten, am Schluss jubelte aber doch der Gast aus dem Berner Oberland über einen 2:0-Sieg. Kein Wunder sagt FCL-Trainer René Weiler: «Wir müssen unsere Effizienz steigern. Es kann nicht sein, das wir immer wieder so gute Chancen nicht nutzen.» Selbst die beiden Toptorschützen Pascal Schürpf (4 Ligatore) und Blessing Eleke (3 Ligatore) trafen zuletzt nicht mehr regelmässig. Das Luzerner Negativbeispiel ist aber Talent Ruben Vargas, der auch gegen Thun wieder eine dicke Möglichkeit vergeben hat und immer noch kein Saisontor erzielt hat. Die positiven Ansätze bei ihm sind vorhanden, nun geht es darum, diese endlich auch in Skorerpunkte umzumünzen.

Bei einem Saisontor steht sein Kollege Idriz Voca. Er hatte beim 1:0-Sieg in St. Gallen das goldene Siegtor erzielt. Dabei ist dies nicht das Spezialgebiet des 21-jährigen defensiven Mittelfeldspielers, der von Weiler gelobt wird. «Seine Entwicklung ist gut. Anfangs Saison war er noch zu statisch auf seiner Sechser-Position, er war zu wenig flexibel. Inzwischen hat er sich anpassen können, ist dynamischer geworden», so Weiler. Im ersten Saisonspiel gegen den Gegner am Sonntag Xamax musste Voca auf der Bank Platz nehmen, inzwischen hat der kosovarische Nationalspieler einen Stammplatz.

Voca: «Mir fehlt es noch an Erfahrung»

Voca war in der Rückrunde neben dem inzwischen beim FC Zürich spielenden Hekuran Kryeziu aufgeblüht. Nun soll er selber beim FCL die Rolle als Mittelfeldchef übernehmen. «Natürlich versuche ich, Dinge von Hekuran abzuschauen», sagt er. Der Hauptunterschied von ihm zu Kryeziu sei die Erfahrung, so Voca. «Hekuran macht fast keine Fehler und hat ein gutes Stellungsspiel. Natürlich versuche ich, mich in diesen Dingen zu verbessern.»

Neben dem Platz gilt Voca als ruhiger Typ, auf dem Platz kann der Stansstader auch schon mal wilder werden. «Meine Familie sagt, dass sie mich auf dem Platz gar nicht wiedererkennt», sagt er lachend. «Ich versuche einfach immer, alles für den Sieg zu geben. Da muss man auch mal aggressiv in die Zweikämpfe.»

Am Sonntag in Neuenburg gegen den Tabellenletzten muss für den FC Luzern dringend ein Sieg her. Auch wenn Voca noch nicht von einem Abstiegskampf («dafür ist es noch zu früh in der Saison») sprechen will, gehe es um viel. «Natürlich wollen wir zum Siegen zurückkehren. Wir wissen aber auch um die Gefahr von Xamax.» Der Aufsteiger agiert aus einer gesicherten Defensive heraus, spielte zuletzt mehrfach mit einer Fünferabwehr. Bei Balleroberung schaltet Xamax jedoch schnell um. So holten die Neuenburger in Basel einen beachtlichen Auswärtspunkt (1:1). Für den FCL wird es wohl in Neuenburg wenige Torchancen geben – diese müssen aber genutzt werden.

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