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FCL will endlich wieder Heimsiege

Der FC Luzern ist auswärts das zweitbeste, zu Hause das zweitschlechteste Team. Im letzten Vorrundenspiel gegen St. Gallen wollen die Luzerner diesen Umstand korrigieren – und erstmals seit dem 2. September wieder im eigenen Stadion siegen.
Raphael Gutzwiller
Endlich wieder zu Hause jubeln, lautet das Ziel des FCL. So wie hier beim letzten Sieg im eigenen Stadion gegen GC. (Bild: Urs Flueeler/Keystone (Luzern, 2. September 2018))

Endlich wieder zu Hause jubeln, lautet das Ziel des FCL. So wie hier beim letzten Sieg im eigenen Stadion gegen GC. (Bild: Urs Flueeler/Keystone (Luzern, 2. September 2018))

Die Vorrunde neigt sich für den FC Luzern langsam dem Ende zu, bald ist Winterpause. Das Fussballjahr geht mit einem Heimspiel gegen den FC St. Gallen zu Ende. So kann man bereits jetzt die Auswärtsbilanz ziehen, die in dieser Vorrunde äusserst positiv ist. Seit Trainer René Weiler das Zepter übernommen hat, läuft es dem FCL deutlich besser, wenn die Luzerner auf fremdem Terrain antreten.

Diese Tatsache zeigten die Luzerner auch am Sonntag beim 3:2-Erfolg bei den Grasshoppers, wo ihnen erneut ein guter Auftritt gelang. Somit stehen am Ende der Vorrunde auf fremdem Terrain fünf Siege vier Niederlagen gegenüber. Nur Meister YB war auswärts besser. Insbesondere in den letzten Wochen waren die Innerschweizer auf fremdem Rasen erfolgreich: Fünf der letzten sechs Auswärtsreisen konnte der FCL erfolgreich gestalten, sofern man das Cup-Spiel bei Chiasso (Challenge League) dazurechnet. Nur gerade in Sion hat der FCL unglücklich verloren, beim 0:2 aber ebenfalls eine ansprechende Leistung gezeigt. «Wir holen im Moment die Punkte eher auswärts als zu Hause», stellt auch FCL-Trainer Weiler fest, der sich aber nicht gerne mit Statistiken beschäftigt. «Eine Erklärung zu finden ist in diesem Fall sowieso schwierig. Es ist nicht so, dass wir auswärts und zu Hause eine andere Spielanlage mitbringen. Egal wo wir spielen, möchten wir gerne dominant auftreten.»

Allerdings blieben die Luzerner bisher zu Hause hinter den Erwartungen, sie liegen in der Heimtabelle an zweitletzter Stelle. Seit dem 2:1-Sieg gegen die Grasshoppers am 2. September haben die Luzerner im eigenen Stadion nicht mehr gewinnen können. Auch deshalb zeigen sich die Luzerner nach dem Auswärtserfolg gegen denselben Gegner zwar in guter, aber nicht in überschwänglicher Laune. «Natürlich war der Sieg sehr wichtig», meint etwa Flügelspieler Pascal Schürpf. «Doch wir können uns erst richtig freuen, wenn wir auch zu Hause gegen St. Gallen gewinnen und dann mit einem guten Gefühl in die Ferien gehen können.»

Mit einem guten Gefühl könnte sich der FCL auch darum in die Winterpause verabschieden, weil er in der Tabelle dann mindestens auf Rang fünf läge. Doch mit der Tabelle ist es derzeit so eine Sache. Torhüter David Zibung verweist darauf, dass der FCL mit einer Niederlage gegen GC nahe am Barrageplatz gewesen wäre, jetzt aber plötzlich alles wieder viel besser aussieht. «Die Abstände in dieser Liga sind brutal eng. Jeder Sieg gibt wieder sehr viel Schwung, aber nach zwei Niederlagen ist man plötzlich wieder unten drin.» Darum lautet seine Devise: «Ich bewerte derzeit nicht die Tabelle, sondern nur die gezeigten Leistungen.»

Weiler: «Wir haben uns zu selten belohnt»

Und diese Leistungen geben dem FCL derzeit Grund zur Freude. Zuletzt zeigten die Innerschweizer eine klare Aufwärtstendenz, überzeugten in den letzten vier Partien. Nur die Resultate stimmten nicht immer. «Wir haben uns zu selten für gute Leistungen belohnt», so Weiler. «Doch die Art und Weise, wie aktiv wir agieren, gefällt mir bereits seit Wochen.»

Dass sich der FC Luzern gegen GC endlich wieder belohnen konnte, lag auch an Doppeltorschütze Blessing Eleke. Der Stürmer sagt, dass der FCL den Schwung und das gewonnene Selbstvertrauen mitnehmen wolle. Am Sonntag gegen St. Gallen wollen die Luzerner die schlechte Heimbilanz aufpolieren. Dabei müssen sie wohl auf Flügelspieler Ruben Vargas verzichten. Sein Einsatz ist wegen einer starken Prellung am Knöchel fraglich.

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