Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

AARAU - LUZERN 1:0: FCL wartet weiter auf den ersten Sieg

Beim Leader FC Aarau kassierte der FC Luzern am Samstag eine 0:1-Niederlage. Für Trainer Ciriaco Sforza wird die Lage nach fünf sieglosen Partien in Folge nun ungemütlich.
Der Aarauer Cristian Ianu, links, umspielt Luzerns Nelson Ferreira auf dem Brügglifeld in Aarau. Bild Keystone

Der Aarauer Cristian Ianu, links, umspielt Luzerns Nelson Ferreira auf dem Brügglifeld in Aarau. Bild Keystone

Mit einem «mageren» Punktgewinn aus vier Partien (dazu das Torverhältnis von 3:6), reisten die Luzerner zum Tabellenersten Aarau. Das Schlusslicht aus der Leuchtenstadt war klarer Aussenseiter, in der Partie gegen den Leader der Axpo Super League. Die Aargauer, trainiert vom 49-jährigen Polen Ryszard Komornicki (coachte den FC Luzern 2001), starteten mit drei Siegen und zwei Remis überraschend stark in den neuen Meisterschaftsbetrieb. Ausgeglichen präsentierte sich die Bilanz der beiden Teams der vergangenen Saison: Zwei Unentschieden (0:0, 0:0) und je einen Sieg (2:0 für Luzern und 2:1 für Aarau) setzte es ab.

FCL - guter Beginn
Nach dem vor Wochenfrist beim Aufsteiger Bellinzona erzielten Punktgewinn (2:2), wollte das Team von Cheftrainer Sforza den ersten Sieg bejubeln. «Wir haben ein gutes Team und müssen uns vor Aarau sicherlich nicht fürchten. Der erste Sieg sollte möglich sein»; so Luzerns Verteidiger Christophe Lambert am Donnerstag gegenüber Radio Pilatus.

Die Gäste starteten dann auch gut in diese Partie. Ohne die Verletzten Boubacar Diarra, Burim Kukeli, Djamel Mesbah, Janko Pacar, Jean-Michel Tchouga und Elsad Zverotic angetreten, kam die Sforza-Equipe durch Milan Gajic (8./ 12., 13.), Nelson Ferreira (13.) und Davide Chiumiento (16.) zu einigen ausgezeichneten Tormöglichkeiten. Doch Tore aus Sicht der Gäste blieben Fehlanzeige. Die FCL-Führung wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen, hatten sie ein klares Chancenplus zu verzeichnen. Aarau hatte lediglich durch Daniel Tarone (9., 23.) zwei Möglichkeiten.

Nach einem durch Michel Renggli verschuldeten Eckball (Ballverlust im Mittelfeld), bejubelten die Aarauer dann die 1:0-Führung. Cristian Ianu traf per Kopfball (30.). Der Gastgeber kam nun besser ins Spiel und erarbeitete sich auch einige Torszenen. Wiederum Ianu war es, welcher in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs an FCL-Goalie Dave Zibung scheiterte. Dies war die letzte Aktion vor der Pause, Aarau führte mit 1:0.

Luzern ohne Reaktion
Enttäuschend, ohne Spielwitz und Biss, so präsentierten sich die Luzerner im zweiten Durchgang. Gefährliche Chancen der Gäste blieben mehrheitlich Mangelware. Aarau war nämlich diejenige Mannschaft, die das Spielgeschehen dominierte und immer wieder gefährlich vor Zibung auftauchte. Jedoch ohne das Skore zu erhöhen.

Es blieb nach 93 Minuten beim knappen, jedoch absolut verdienten 1:0-Erfolg der Aargauer. Luzern machte auch noch aufmerksam. Leider in negativer Hinsicht. Gerardo Seoane wurde nach einer Notbremse in der Schlussviertelstunde des Feldes verwiesen. Mehr gibt es vom Auftritt der Luzerner nicht zu erzählen. Die bittere Erkenntnis: Luzern bleibt in dieser laufenden Meisterschaft weiterhin sieglos.

Diskussionen um Sforza
Alles andere als angenehm, so präsentiert sich derzeit die Lage für Luzerns Trainer Sforza. Auch wenn er die Tabellenlage nicht dramatisieren will, mit vier Niederlagen und einem Unentschieden steht der FCL nach fünf Runden bereits im Abstiegskampf. Sforzas Zukunft ist ungewisser denn je, seine Tage als Trainer des FC Luzern scheinen gezählt zu sein.

Vizemeister gastiert auf der Allmend
Die nächste Partie bestreitet der FC Luzern am nächsten Sonntag, 17. August (16 Uhr, Allmend) gegen den BSC Young Boys. Die Berner, die in der vergangenen Meisterschaft noch den Vizemeistertitel feiern konnten, sind sehr schlecht in die neue Saison gestartet. Aus den ersten vier Partien resultierte ein einziger Zähler (0:0 gegen Vaduz). Der schlechte Saisonstart kostete dem Innerschweizer Martin Andermatt (Ende Juli) vor wenigen Tagen den Trainerposten, der nach dem dritten Spieltag doch überraschenderweise entlassen wurde.

Aus dem Aarauer Brügglifeld: Michael Wyss / Zisch

Aarau - Luzern 1:0 (1:0).

Brügglifeld. - 8900 Zuschauer. - SR Circhetta. - Tor: 29. Ianu 1:0.

Aarau: Benito; Menezes, Rapisarda, Page, Elmer (8. Tarone); Mutsch, Burki, Bastida, Nushi; Guerrero (62. Antic); Ianu (81. Bengondo).

Luzern: Zibung; Lambert (84. Schwegler), Veskovac, Seoane, Lustenberger (84. Schirinzi); Renggli, Wiss; Gajic (56. Karanovic), Chiumiento, Ferreira; Ravasi.

Bemerkungen: Aarau ohne Rogerio, Schaub (beide verletzt) und Pejcic (noch nicht spielberechtigt). Luzern ohne Diarra, Kukeli, Mesbah, Pacar, Tchouga und Zverotic (alle verletzt). 13. Benito lenkt Corner von Gajic an die eigene Latte. 74. Platzverweis Seoane (Notbremse). Verwarnungen: 26. Ravasi, 30. Veskovac, 35. Ferreira, 68. Rapisarda (alle Foul), 92. Chiumiento (Reklamieren).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.