Ab 12'000 Zuschauern aus dem Schneider

Mit dem neuen Stadion beginnt für den FCL wirtschaftlich eine neue Zeitrechnung. Damit die Rechnung aufgeht, braucht der Verein im Schnitt pro Spiel 12'000 zahlende Zuschauer

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Ein Blick in das weite Rund der neuen Swisspor-Arena. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Ein Blick in das weite Rund der neuen Swisspor-Arena. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Das neue Fussballstadion bietet nicht nur eine wettbewerbsfähigere, modernere Infrastruktur, sie katapultiert den Club auch in neue betriebswirtschaftliche Dimensionen. Das Jahresbudget steigt von 11,5 auf 20 Millionen Franken. «Durch das neue Stadion wachsen wir in eine andere Unternehmensgrösse hinein», so umschreibt es FCL-CEO Thomas Schönberger.

12,5 Millionen Franken sollen in diesem Jahr allein aus Zuschauereinnahmen finanziert werden. Über ein Drittel davon soll durch den neu geschaffenen VIP-Bereich hereinkommen. Damit die Rechnung von FCL-CEO Thomas Schönberger aufgeht, braucht der Verein im Schnitt pro Spiel 12'000 zahlende Zuschauer.

Kämen zum Beispiel im Saisonschnitt 1000 Zuschauer weniger als kalkuliert, würden dem FCL rund 300'000 bis 400'000 Franken in der Kasse fehlen. Auch hier hat der Verein vorgesorgt. Die Holdinggesellschaft Löwen Sport und Event AG mit einem Aktienkapital von 100'000 Franken und Kapitaleinlagen im Millionenbereich würde in solchen «ausserordentlichen Fällen» einspringen, sagt Schönberger.

Hans-Peter Hoeren/ks

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