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Abgesenkter FCL-Rasen in der Swisspor-Arena benötigt Lifting

Grundwasser hatte vor sieben Jahren den Bau der Swisspor-Arena um rund ein halbes Jahr verzögert. Jetzt sorgt der Untergrund dafür, dass sich das Hauptspielfeld des FC Luzern absenkt.
Daniel Wyrsch
Die Swisspor-Arena bei einem Heimspiel des FC Luzern. (Bild: Valeriano Di Domenico/Freshfocus (Luzern, 24. August 2013))

Die Swisspor-Arena bei einem Heimspiel des FC Luzern. (Bild: Valeriano Di Domenico/Freshfocus (Luzern, 24. August 2013))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Unter Trainer Gerardo Seoane ist der FC Luzern in den letzten Monaten die Super-League-Tabelle von Platz 9 auf 3 hochgeklettert. Ganz im Gegensatz dazu hat sich nun herausgestellt, dass sich der Rasen zehn Zentimeter abgesenkt hat. Muss jetzt, wo die erstmalige Teilnahme an der Europa League lockt, der Heimspielbetrieb eingestellt werden? «Sicher nicht», gibt FCL-Medienchef Markus Krienbühl Entwarnung.

Direkt ums Stadion seien Risse im Asphalt zu sehen, und die Absenkungen seien auf dem Rasen Realität, bestätigt Krienbühl. «Auf jedem Rasenplatz finden Absenkungen statt», stellt er fest. Im Fall des FC Luzern habe dies auch mit dem Untergrund auf der Allmend zu tun – «dieser Situation sind wir uns bewusst». Doch insgesamt halte sich die Absenkung im Rahmen, findet Krienbühl. «Das Erdreich lebt.»

Rasenheizung ist in einwandfreiem Zustand

Dagegen verneint Krienbühl, dass bei der Rasenheizung Probleme aufgetreten sind, weil diese zu einem früheren Zeitpunkt nicht korrekt bedient worden sei. «Das stimmt nicht, die Rasenheizung funktioniert einwandfrei. Sie lief in dieser Rückrunde bei zwei sehr kalten Heimspielen.» Der sich absenkende Fussballplatz ist demnach die einzige Baustelle, der sich die FCL-Verantwortlichen annehmen müssen. Deswegen sei aber keine Aufregung entstanden, «weil wir von der Entwicklung nicht überrascht worden sind», betont der Mediensprecher. Man sei darauf vorbereitet gewesen, dass in absehbarer Zeit Sanierungsarbeiten fällig sein würden.

Die Swisspor-Arena wurde Ende Juli 2011 beim Super-League-Match zwischen Luzern und Thun (0:0) eröffnet. Davor hatte die Bauherrschaft Arge Halter/Eberli AG rund ein halbes Jahr länger als geplant benötigt, um das Stadion den Blauweissen zu übergeben. Grundwasser war der Grund der Verzögerungen.

In der Sommerpause 2019 wird der Platz saniert

Knapp sieben Jahre später gibt der FCL bekannt, dass im Sommer 2019 aufgrund der erwähnten Entwicklungen beim Terrain erste grosse Unterhaltsarbeiten geplant sind. Die Sanierungsarbeiten am Untergrund des Platzes übernimmt die Arge Halter/Eberli AG, die auch die Kosten trägt. Der FCL wird anschliessend auf eigene Rechnung einen neuen Rasen einbauen lassen. Nach Schätzungen dürften die Gesamterneuerungskosten rund eine Million Franken betragen.

Für den Unterhalt der Swiss­por-Arena hat der FC Luzern Rückstellungen gemacht – Stadt und Kanton Luzern müssen nichts dazu beitragen. Innerhalb des Klubs sind die Stadion Luzern AG und die Swissporarena Events AG zuständig für den Unterhalt, das gehe von einer neuen Lampe bis zu einem neuen Spielfeld. «Auf einem Schnittstellenpapier ist definiert, welche AG was bezahlt», erklärt Krienbühl.

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