Almen Abdi steht oben auf der FCL-Wunschliste

Beim FC Luzern läuft die Suche nach neuen Angreifern. Weil YB abblockt, gibt es jetzt Gespräche mit Spielern, die im Ausland unter Vertrag stehen.

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Udineses Almen Abdi (links) gegen Rennes' Mangane in der Eurpa League. (Bild: AP / Keystone)

Udineses Almen Abdi (links) gegen Rennes' Mangane in der Eurpa League. (Bild: AP / Keystone)

Der 25-jährige gebürtige Kosovare Almen Abdi ist dreifacher Meisterspieler des FC Zürich (2006, 2007 und 2009). Seit seinem Wechsel ins Ausland hat Abdi stagniert und ist auf sechs Länderspielen sitzen geblieben. Nach einem Aufenthalt in Le Mans (Fr) spielt er seit zwei Jahren beim italienischen Serie-A-Verein Udinese Calcio, wo er in dieser Saison bisher 22 Partien bestritt, aber nur während 863 Minuten zum Einsatz gekommen ist. Damit Abdi im Friaul nicht versauert, benötigte er neue Impulse für seine ins Stocken geratene Karriere. Der unter Murat Yakin aufstrebende FC Luzern wäre für ihn eine interessante Adresse. Vor allem wenn sich der Trainer persönlich für seine Verpflichtung einsetzt, wie gut unterrichtete Kreise berichten. Der neue FCL-Sportchef Heinz Hermann will das Interesse des Klubs weder dementieren noch bestätigen. «Ich kann dazu nichts sagen», teilte er am Telefon mit.

Eine Möglichkeit wäre, Abdi mit einer Kaufoption auszuleihen statt ihn für rund 2,3 Millionen Franken aus dem bis 2015 laufenden Vertrag herauszukaufen. Udinese-Besitzer Giampaolo Pozzo (70), der zugleich Granada-Eigentümer ist, würde gegen diese Art von Übertritt bei einer genügend hohen Leihsumme kaum etwas einzuwenden haben.

Daniel Wyrsch

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