Alpstaeg: «Es gibt kein Köpferollen beim FCL»

Hauptgeldgeber Bernhard Alpstaeg stärkt der Clubleitung des FC Luzern den Rücken. Sportchef Heinz Hermann und Trainer Ryszard Komornicki stehen nicht zur Diskussion.

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Präsident Mike Hauser, Investor Bernhard Alpstaeg und CEO Thomas Schönberger. (Bild: Daniel Wyrsch / Neue LZ)

Präsident Mike Hauser, Investor Bernhard Alpstaeg und CEO Thomas Schönberger. (Bild: Daniel Wyrsch / Neue LZ)

Präsident Mike Hauser, Investor Bernhard Alpstaeg und CEO Thomas Schönberger. (Bild: Daniel Wyrsch / Neue LZ)

Präsident Mike Hauser, Investor Bernhard Alpstaeg und CEO Thomas Schönberger. (Bild: Daniel Wyrsch / Neue LZ)

Der Verwaltungsrat der Löwen Sport und Event AG stellt sich einstimmig hinter die FCL-Clubleitung. Will heissen: Heinz Hermann bleibt weiterhin Sportchef beim FC Luzern. Auch FCL-Trainer Ryszard Komornicki erhält das Vertrauen der Sponsoren.

Die Löwen Sport und Event AG, die durch Bernhard Alpstaeg, Walter Stierli, Samih Sawiris und Co. gespiesene «Hausbank» des FC Luzern, steht als Holding über dem gesamten Firmenkonstrukt des Innerschweizer Fussball-Aushängeschilds. Bernhard Alpstaeg ist mit 26 Prozent der grösste Aktionär der Holdinggesellschaft. Walter Stierlis Anteil beträgt 25 Prozent, Samih Sawiris Anteil 12,5 Prozent.

Die Investoren des FC Luzern tagten: Walter Stierli, Bernhard Alpstaeg (ganz links), Samih Sawiris und Mike Hauser (oben rechts). (Bild: Daniel Wyrsch)

Die Investoren des FC Luzern tagten: Walter Stierli, Bernhard Alpstaeg (ganz links), Samih Sawiris und Mike Hauser (oben rechts). (Bild: Daniel Wyrsch)

Hauptinvestor Bernhard Alpstaeg: «Das war eine normale Verwaltungsratssitzung heute Vormittag. Alle Aktionäre der Löwen Sport und Event AG waren anwesend, die 'FCL-Hausbank' komplett. Es gibt Neuigkeiten zu erklären, die längst bestanden sind: Wir stehen hinter dem FCL-Verwaltungsrat und unterstützen Präsident Mike Hauser und CEO Thomas Schönberger.»

Alpstaeg spricht von Spekulationen

Zu den Medienberichten über eine Umstrukturierung des FC Luzern mit einem CEO oder Sportchef sagte Alpstaeg: «Das waren alles Spekulationen. Die Herren Ilja Kaenzig und Fredy Bickel sollte ich kennen und Gespräche mit ihnen geführt haben. Aber ich kenne sie wirklich nicht.»

Der Umbruch sei, dass es «jetzt sportlich vorwärtsgeht». Eine der Konsequenzen sei, «ab sofort besser mit den Medien umzugehen». Alpstaeg wird künftig als einziger Sprecher der Investoren auftreten. Die wichtigsten Geldgeber wünschen sich, dass nach den bewegten Tagen nun wieder Ruhe einkehrt rund um den FC Luzern.

Mike Hauser: «Wir sind gestärkt worden»

FCL-Präsident Mike Hauser ist überzeugt: «Die Quintessenz ist, dass wir als operative Führung gestärkt aus der Situation heraustreten.» Für Hauser, der stets hinter Sportchef Heinz Hermann und Trainer Ryszard Komornicki stand, ist wichtig, dass «wir die Zusicherung von den Investoren haben. Heinz Hermann ist und bleibt Sportchef, 'Koko' ist und bleibt Trainer.» Hauser: «Ich bin überzeugt, dass wir aus diesem sportlichen Tief herauskommen.»

Beweisen können es die FCL-Profis zum ersten Mal am Sonntag (13.45 Uhr) im Heimspiel gegen Servette.

dw/rem

Eine Einschätzung zur Situation beim FC Luzern lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

Investor Bernhard Alpstaeg: «Wir alle stehen hinter dem FC Luzern.» (Bild: Daniel Wyrsch / Neue LZ)

Investor Bernhard Alpstaeg: «Wir alle stehen hinter dem FC Luzern.» (Bild: Daniel Wyrsch / Neue LZ)