Auch gegen St. Gallen reichts nicht zum Sieg

Der FC Luzern muss weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten. Gegen den FC St. Gallen agierten die Luzerner zu ideenlos. Mehr als ein Unentschieden lag auch heute nicht drin.

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Luzerns Dimitar Rangelov (rechts) kämpft um den Ball. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Luzerns Dimitar Rangelov (rechts) kämpft um den Ball. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)


Beim FC Luzern war man vor dem Spiel zuversichtlich, jetzt musste doch der erste Sieg in dieser Saison Tatsache werden. Und so schlecht sah es zu Beginn auch nicht aus. Der FCL war die wesentlich aktivere Mannschaft. Die Elf von Murat Yakin taten viel fürs Spiel, wirkten ebenfalls zuversichtlich. Doch es fehlte zu oft am letzten entscheidenden Pass. Über die Seiten entschad selten mal eine gute Szene.

Fehlpass reiht sich an Fehlpass

Die Luzerner wirkten stets bemüht, hatten viel Ballbesitz. Viele Aktionen sahen in der Entstehung sehr gut aus. Doch irgendwann passierte es fast immer: Der Fehlpass. Das FCl hatte eine so hohe Quote an Pässen, die nie an ihrem Ziel ankamen, dass es beinahe keine zwingenden Torchancen gab. Nur Dimitar Rangelov kam in der 35. Minute völlig unbedrängt vors Tor – und vergab.

Die völlig unauffälligen St. Galler kamen nach der Pause frischer auf den Platz, was die Aufgabe des FC Luzern nicht einfacher macht. Schliesslich kam es dann auch, wie es kommen musste: Die St. Galler gingen durch einen wunderbaren Weitschuss von Janjatovic in Führung.

Die völlig unauffälligen St. Galler kamen nach der Pause frischer auf den Platz, was die Aufgabe des FC Luzern nicht einfacher macht. Schliesslich kam es dann auch, wie es kommen musste: Die St. Galler gingen durch einen wunderbaren Weitschuss von Janjatovic in Führung.

Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
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Umstrittener Penalty bringt den einen Punkt

Der FCL versuchte in der Folge zu reagieren – es fehlten aber Glück, Vermögen und einmal mehr Genauigkeit. Die entscheidende Szene des Spiels dann in der 85. Minute. Chaos im St. Galler-Strafraum nach einem Freistoss der Luzerner. Der Schiedsrichter Alain Bieri pfeift. Freistoss für den FC Luzern. Florian Stahel ist von Montandon gefoult worden. Rangelov nimmt Anlauf und trifft für den FCL.

1:1 Unentschieden – mehr lag heute für den FC Luzern definitiv nicht drin.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch

Luzern - St. Gallen 1:1 (0:0)

Swissporarena. - 12'276 Zuschauer. - SR Bieri.

Tore: 54. Janjatovic 0:1. 85. Rangelov 1:1 (Penalty)

Luzern:Zibung; Lustenberger, Puljic, Stahel, Luqmon; Gygax, Muntwiler, Kryeziu (65. Hyka), Wiss; Winter (59. Lezcano), Rangelov.

St. Gallen:Lopar; Montandon, Stocklasa, Modou, Nater; Nushi (78. Mathys), Mutsch, Cavusevic (71. Abegglen); Regazzoni (93. Sutter), Janjatovic, Scarione.

Bemerkungen:Luzern ohne Renggli, Thiesson, Hochstrasse und Sarr (alle verletzt). Und ohne Urtic, Pacar und Sorgic (abwesend). St. Gallen ohne Etoundi, Martic, Lehmann und Hämmerli (alle verletzt). Und ohne Schönenberger, Kovacic und Prado (abwesend).

Den ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.