Aus der Europaleague-Traum für den FCL

Der FC Luzern verliert das Rückspiel gegen Genk mit 2:0. Knackpunkt war die rote Karte gegen Rangelov. Somit scheidet der FCL in den Playoffs der Europaleague aus.

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Florian Stahel im Spiel gegend en KRC Genk. (Bild: Keystone)

Florian Stahel im Spiel gegend en KRC Genk. (Bild: Keystone)

Keine Klubgeschichte, keine Sensation und keine Tore. Dies das kurze Fazit nach dem heutigen Fussballabend aus der Sicht des FC Luzern. Dabei hatte alles so gut begonnen: Nach dem Hinspiel-Sieg war man in Luzern guten Mutes. Und die ersten Spielminuten bewiesen dies. Der FC Luzern versteckte sich nicht, spielte aktiv nach vorne und kam auch immer wieder zum Abschluss. Der KRC Genk hingegen spielte schwach, gar harmlos.

Teamfoto des FCL in der Cristal Arena in Genk. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Einmarsch der beiden Teams. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Dimitar Rangelov (rechts) diskutiert mit Genks Anele Ngcongca (Mitte), Jose Nadson Ferreira (links) liegt nach Rangelovs Tätlichkeit am Boden. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Dimitar Rangelov (links) diskutiert mit Genks Kalidou Koulibaly. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Referee Michael Leslie Dean zeigt nach Rücksprache mit seinem Assistenten Luzerns Dimitar Rangelov zu Recht die Rote Karte. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Nach einer Tätlichkeit und der roten Karte muss Dimitar Rangelov vom Platz. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
FCL-Präsident Mike Hauser verrührt die Hände, kann das Gesehene kaum glauben. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Die Fans unterstützen ihren FCL nach Kräften. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Auch in Genk zündeten eine FCL-Anhänger Pyros. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Ein Bild mit Symbolcharakter: Luzerns Philipp Muntwiler liegt enttäuscht am Boden. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Riesige Enttäuschung bei  Janko Pacar (links) und Jahmir Hyka. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Enttäuschung bei Luzerns Philipp Muntwiler. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Claudio Lustenberger verlässt enttäuscht das Spielfeld. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Enttäuschung bei Luzerns Adrian Winter (links) und Xavier Hochstrasser. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Die Luzerner Claudio Lustenberger (links) und David Zibung diskutieren nach Spielende. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
FCL-Trainer Ryszard Komornicki gibt Anweisungen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Der FCL kassiert das 0:1. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Janko Pacar vergibt in letzter Minute die Möglichkeit, den FCL doch noch in die Verlängerung zu retten. Doch er scheitert mit seinem Kopfball an Genks Laszlo Köteles. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Genks Torwart Laszlo Köteles freut sich über den gehaltenen Kopfball von Janko Pacar. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Tomislav Puljic kommt zu spät gegen Genks Torhüter Laszlo Köteles. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dimitar Rangelov (rechts) gegen Genks Kalidou Koulibaly. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter (rechts) gegen Genks Steven Joseph-Monrose. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
FCL-Trainer Ryszard Komornicki gibt Anweisungen an Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter muss sich Genks Steven Joseph-Monrose beugen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
FCL-Captain Florian Stahel scheitert an Genks Laszlo Köteles. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
FCL-Trainer Ryszard Komornicki gibt Anweisungen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dario Lezcano (rechts) gim Zweikampf mit Genks Khaleem Hyland. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Teamfoto des FCL in der Cristal Arena in Genk. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Knackpunkt: Tätlichkeit von Rangelov

Doch dann kam die 38. Minute und das Unheil nahm seinen Lauf. In der gegnerischen Platzhälfte liess sich der Routinier Rangelov zuerst zu einem Foul und nachher zu einer üblen Tätlichkeit hinreissen. Rote Karte und Platzverweis! Die Auswirkungen wurden aber erst nach der Pause augenfällig: Nachdem auch noch Lezcano wegen einer Verletzung vom Platz musste wirkte der FCL verunsichert. Genk nutzte die Gunst der Stunde und erziehlte den für sie so wichtigen 1:0-Treffer.

Eine Reaktion der Luzerner blieb aber aus. Im Gegenteil: Man liess den Gegner immer wieder nahe vors Tor kommen, haderte mit dem Schiedsrichter und brachte selber nach vorne nichts mehr zu stande. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit folgt schliesslich das 2:0 für den KRC Genk.

Pacar mit der Last-Minute-Chance

Das Spiel schien gelaufen. Der FCL kämpfte zwar weiter, doch die Belgier hatten nun die Zeit auf ihrer Seite. In der allerletzten Spielminute trauten die Luzerner Fans ihren Augen nicht: Pacar kommt nach einem Corner zum Kopfball, bringt ihn aufs Tor – und der Genk-Keeper hält mirakulös. Nichts wurde aus dem Treffer in letzter Minute.

Somit scheidet der FC Luzern in der Playoff-Runde der Europaleague aus.

Sara Häusermann/luzernerzeitung.ch

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KRC Genk - FC Luzern 2:0 (0:0)

Cristal Arena Genk. - 12135 Zuschauer. - SR Dean

KRC Genk:Koteles, Fernandez, Koulibaly, Ferreira, Ngcongca (83. Croux), Buffel, Hyland, Gorius, Joseph-Monrose, Vossen (95. Hubert), Ugoala (84. Masika).

FC Luzern:Zibung, Sarr, Stahel (79. Hochstrasser), Puljic, Lustenberger, Winter, Wiss, Muntwiler, Gygax (73. Pacar), Lezcano (39. Hyka), Rangelov.

Tore:56. Fernandez 1:0, 87. Masika 2:0.

Bemerkungen:Luzern ohne Renggli und Sorgic (beide rekonvaleszent), Urtic, Luqmon und Thiesson (alle nicht im Aufgebot). - Verwarungen: 47. Ugoala, 68. Muntwiler, 68. Gygax, 81. Wiss, 89. Joseph-Monrose und 92. Hochstrasser. - 37. Rangelov sieht nach Tätlichkeit rot, 39. Lezcano verletzt ausgewechselt.