Babbel und Haas weisen auf die positiven Dinge

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Reaktionen Vero Salatic, der Sion-Mittelfeldspieler aus Zug, lächelte nach der torlosen Partie süffisant. «Wir müssen mit dem einen Punkt in Luzern zufrieden sein.» Als Salatic einem SRF-Radioreporter ins Mikrofon sagte, dass die Fans ob des Gebotenen begeistert waren, musste er sich anhören lassen, ein sehr guter Verkäufer zu sein. Ein Match ohne Tore kommt selten gut an.

Ugrinic und Haas geht die Kaltschnäuzigkeit noch ab

Wobei: Von der Taktik her wurde man in die erfolgreichen Zeiten des FCL unter Ex-Trainer Murat Yakin zurückversetzt. Hinten kompakt, vorne nicht spektakulär, aber beinahe doch siegreich. Hätten die «jungen Wilden» im Mittelfeld, Filip Ugrinic (18) und Nicolas Haas (21), Killerinstinkt vor dem Tor demonstriert, der FCL hätte gewonnen.

Für Trainer Markus Babbel ist klar: «Wir können mehr.» Doch er sieht trotz dem fünften Remis im siebten Rückrundenmatch das Positive: «Wenn wir nicht gewinnen können, dann verlieren wir wenigstens nicht.» Und Haas bittet um Verständnis: «Man muss als positives Zeichen sehen, dass wir taktisch gut stehen.» (dw)