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Bei der FCL-Trainerwahl spricht alles für René Weiler

Der FC Luzern muss nur noch die Vertragsdetails mit dem Wunschkandidaten klären. Falls dies gelingt, wird am Montag der neue Trainer vorgestellt: Er ist Zürcher und hat zuletzt im Ausland gearbeitet.
Daniel Wyrsch
Wird er der neue FCL-Trainer? (Bild: Keystone/Daniel Karmann)

Wird er der neue FCL-Trainer? (Bild: Keystone/Daniel Karmann)

Nachdem die einheimischen Trainer Stefan Marini und Thomas Häberli nicht wollten, deutete vieles auf einen neuen FCL-Trainer aus dem Ausland hin. Ein Deutscher sollte Nachfolger von Gerardo Seoane werden, der am 1. Juni seinen Wechsel zum Meister YB bekannt gegeben hatte. Luzern-Sportchef Remo Meyer erklärte: «Ob in- oder ausländischer Trainer, ich lasse mich nicht einschränken.»

Selbst als FCL-Hauptgeld­geber Bernhard Alpstaeg am Freitag via «Blick» seinen Wunsch von einem Schweizer Trainer öffentlich machte, wiederholte Meyer, sich nicht einengen zu lassen. So blieben freie deutsche Trainer wie der lang­jährige Ex-Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht im Rennen.

Der Wunsch von Alpstaeg wird doch befolgt

Am Ende wird der Wunsch des 73-jährigen Hauptaktionärs Alpstaeg aber in Erfüllung gehen: Der FCL wird auch künftig von einem Schweizer Coach trainiert. Es wird dem Vernehmen nach ein Zürcher sein, der zuletzt im Ausland gearbeitet hat. Diese Beschreibung trifft auf zwei Kandidaten zu: Marcel Koller (57) und René Weiler (44). Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird es nicht der österreichische Ex-Nationaltrainer sein, sondern Weiler.

Der Winterthurer Weiler arbeitete zuletzt beim RSC Anderlecht. Mit dem belgischen Spitzenklub hatte er am Ende seiner ersten Saison den Meistertitel 2017 gewonnen. Bereits Mitte September 2017 musste Weiler den Verein verlassen, mit dem Champions-League-Teilnehmer Anderlecht hatte er aus den ersten sieben Meisterschaftsspielen lediglich neun Punkte geholt.

Aarau in Super League gehalten und dann verlassen

In der Schweiz war Weiler als taktisch kluger und erfolgreicher Coach des FC Aarau aufgefallen. Er führte die Aargauer 2013 in die Super League und hielt den Verein mit dem tiefen Budget im Oberhaus. Trotz eines weiterlaufenden Einjahresvertrags verliess er Aarau im Sommer 2014 freiwillig, ihm fehlten die Perspektiven beim Klub aus dem Brügglifeld. Wenige Monate später hatte der Familienvater einen neuen Job. Nürnberg aus der 2. Bundesliga verpflichtete ihn als Cheftrainer. In der zweiten Saison verpasste Weiler den Bundesliga-Aufstieg mit dem «Club» erst in der Relegation gegen Eintracht Frankfurt. Anschliessend erfolgte der Wechsel zu Belgiens Rekordmeister Anderlecht.

Falls alle Vertragsdetails geklärt sind, wird Weiler am Montag in Luzern vorgestellt.

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