Busse für FCL-Stürmer Nico Siegrist

Nico Siegrist muss für seine Äusserungen, die er nach dem Thun-Spiel gemacht hat, in die Taschen greifen: Der 20-Jährige wird mit einer internen Busse bestraft.

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Nico Siegrist - hier noch im FCL-Dress - hat nichts mehr zu lachen. Er muss für seine Aussagen eine Busse bezahlen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nico Siegrist - hier noch im FCL-Dress - hat nichts mehr zu lachen. Er muss für seine Aussagen eine Busse bezahlen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Der Verwaltungsrat der FC Luzern-Innerschweiz AG hat den 20-jährigen Nico Siegrist für seine provokativen Äusserungen nach dem Spiel FC Thun - FC Luzern vom letzten Samstag intern mit einer Geldbusse belegt.» Mit dieser knappen Medienmittilung liess der FC Luzern am Dienstag verlauten, wie er auf die von Nico Siegrist im Anschluss an das Thun-Spiel getätigten Äusserungen reagiert.

Zur Erinnerung noch einmal die Aussagen des 20-jährigen Stürmer aus Adligenswil vom Samstagabend:

«Mit dem Tor konnte ich gegen die extreme Unruhe in der Mannschaft helfen.» Und: «Ich habe schon die ersten ‹Murat-raus›-Rufe gehört. Vielleicht habe ich Yakin mit diesem wichtigen Tor den Kopf gerettet.» Auf die Aussage angesprochen, was er mit «extremer Unruhe, die in der Mannschaft herrscht», gemeint hat, erklärt er: «Mit den äusseren Einflüssen sind die Medien, Fans und der eigene Trainer­staff gemeint. Jeder Spieler ist angespannt, jeder hat Sorgen, und keiner weiss, was los ist.»

Wie hoch die Busse ausgefallen ist, darüber gibt der FCL keine Auskunft: «Die Höhe der Busse kommunizieren wir nicht», sagt FCL-Pressechef Stefan Bucher auf Anfrage.

Nico Siegrist ist bis Saisonende an den FC Aarau ausgeliehen. «Nico soll in der Challenge League regelmässig zum Einsatz kommen, und sich mit der gesammelten Spielpraxis weiter entwickeln können», so Cheftrainer Murat Yakin auf der FCL-Homepage.

zim/rem

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