Chancenreiches Kellerduell endet 1:1

Auch heute holt der FC Luzern keinen Sieg. Im Kellerduell gegen Servette hatten die engagierten Luzerner zwar zahlreiche Chancen, doch mehr als ein Tor durch Muntwiler gelang nicht.

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Luzerns Philipp Muntwiler (rechts) jubelt mit Adrian Winter zum 1:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Luzerns Philipp Muntwiler (rechts) jubelt mit Adrian Winter zum 1:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Erwartungen waren gross, die Stimmung gut und der Beginn des Spiel ansprechend. Das Luzerner Zusammenspiel funktionierte von Anfang an richtig gut. Immer wieder konnten über die Seiten Angriffe lanciert werden. In den ersten zehn Minuten kommen Kasami, Rangelov und Wiss zu guten Möglichkeiten.

Lamentieren nach Spielschluss: Jahmir Hyka, Captain Claudio Lustenberger und Pajtim Kasami (von links). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Philipp Muntwiler. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Grosse Enttäuschung bei Pajtim Kasami. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Das Ball wollte einfach nicht rein. Ein verzweifelter Dimitar Rangelov. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Philipp Muntwiler nach Spielende. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Jubel von Winter und Muntwiler zum 1:0 für den FCL. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Philipp Muntwiler feiert zusammen mit Adrian Winter das 1:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Jahmir Hyka (rechts) gegen Servettes Torhüter Joao Barroca. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter legt für Teamkollege Muntwiler zum 1:0 auf. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter, Philipp Muntwiler und Alain Wiss (von rechts) feiern das 1:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Jérôme Thiesson (oben) bejubelt das 1:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dimitar Rangelov (unten) im Duell gegen Servettes Christopher Mfuyi. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Philipp Muntwiler (rechts) gegen Servettes Alexandre Pasche. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ
Ryszard Komornicki feuert seine Mannschaft an. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Nico Siegrist (rechts) gegen Servettes Christian Schlauri. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter im Strafraum von Servette. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Pajtim Kasami. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Enttäuschung bei Luzerns Philipp Muntwiler nach dem Schlusspfiff. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Philipp Muntwiler steigt hoch. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Diskussionen zwischen Dimitar Rangelov (rechts) und Servettes Christoph Mfuyi (links) und Jérôme Schneider (mitte). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dimitar Rangelov gegen Issaga Diallo. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Kopfball von Dimitar Rangelov. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dimitar Rangelov scheitert knapp an Servettes Torhüter Joao Barroca. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Ein nachdenklicher Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Präsident Mike Hauser (rechts) und Alain Wiss nach Spielende. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Lamentieren nach Spielschluss: Jahmir Hyka, Captain Claudio Lustenberger und Pajtim Kasami (von links). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

So dauerte es dann doch gut 15 Minuten, bis auch die Servettiens das erste Mal vor Zibung auftauchen. Dann aber gleich brandgefährlich. Ein Kopfball von Karanovic prallt von der Latte ins Toraus.

Führung und Ausgleich innert Kürze

Auf die grosse Aufregung zu Spielbeginn folgten desolate Luzerner Minuten. Im Mittelfeld reihte sich Fehlpass an Fehlpass und auch in der Defensive sah der FCL nicht immer gut aus. Doch dann: Die Erlösung! Wieder ist es der auffällige Winter, der über rechts in den Strafraum stürmt, dort flach in die zweite Reihe zurücklegt - und dort muss Muntwiler schliesslich nur noch einschieben.

Doch die Freude in der Swissporarena währte nur kurz. Bereits wenige Minuten später führten eine Reihe von FCL-Fehlern zum Ausgleich. Rüfli kann von links den Ball ungehindert zur Mitte bringen, Thiesson steht nur daneben. Und in der Mitte vergisst Puljic, dass er ja eigentlich Karanovic bewachen sollte. Dieser steht allein auf weiter Flur und lässt Zibung mit seinem Kopfball keine Chance. 1:1 - in diesem Moment ein Resultat, welches dem Spiel entsprach.

Viel Herz, viel Kampf, viele Chancen

Das Duell der beiden letzten der Tabelle blieb auch in der zweiten Halbzeit sehr spannend und unterhaltsam. Besonders der FC Luzern legte nach der Pause noch einen Zacken zu. Rangelov kam auffällig oft zum Abschluss - doch das Pech schien ihm an den Füssen zu kleben. Immer wieder ging der Ball nur knapp am Tor vorbei. Am Resultat änderte sich trotz zahlreicher Chancen nichts - es blieb beim 1:1 Unentschieden.

Obwohl es dem FC Luzern auch heute nicht zum Sieg reichte: Die Leistung der Mannschaft, so beherzt und kämpferisch, war ein Zeichen. Die Mannschaft wirkte befreit und machte den Fans Hunger auf mehr.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch

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FC Luzern - Servette FC 1:1 (1:1)

swissporarena. - 10'827 Zuschauer. - SR Stephan Klossner.

FC Luzern: Zibung; Thiesson, Stahel, Puljic, Lustenberger (C); Winter, Wiss (71. Mouangue), Muntwiler, Gygax (46. Hyka); Kasami; Rangelov (84. Segrist)

Servette FC: Barroca; Diallo, Schneider, Mfuyi, Rüfli (89. Schlauri); Kouassi; Lang (67. Pont), Pasche, Treand; Vitkieviez, Karanovic (92. Machado)

Tore: 26. 1:0 Muntwiler, 30. 1:1 Karanovic

Verwarnungen 21. Kasami (Foul), 59. Scheider (Unsportlichkeit), 73. Kouassi (Foul), 74. Muntwiler (Foul), 76. Mouangue (Unsportlichkeit), 86. Rüfli (Foul). - Luzern ohne Andrist (gesperrt), Hochstrasser, Wüthrich, Lezcano, Bento (alle verletzt), Bühler, Adekunle und Urtic (alle abwesend); Servette ohne Kossoko (gesperrt).