Die Fakten zum Cupspiel in Genf: Der FCL besiegt Servette im Penaltyschiessen 5:4

Der FC Luzern benötigt im Cup-Sechzehntelfinal auswärts gegen den Challenge-League-Klub Servette einige Portionen Glück, Torhüter Zibung und Doppeltorschütze Eleke, um im Elfmeterschiessen – nach 120 Minuten stand es 3:3 – 5:4 zu gewinnen. Bei Servette gibt es mehrere Pechvögel: Eigentorschütze Rouiller zum 2:2 (68.) sowie Follonier und Antunes, die im Penaltyschiessen nicht getroffen haben.

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Die Luzerner feiern ihren Goalie David Zibung. (Bild Keystone/Salvatore Di Nolfi)

Die Luzerner feiern ihren Goalie David Zibung. (Bild Keystone/Salvatore Di Nolfi)

Ausgangslage: Servette kam nicht besonders gut in die Saison, hat nach sechs Partien drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Für den FCL war der Start unter dem neuen Coach René Weiler mit neun Punkten aus sechs Spielen gut. Für den Oberklassigen aus der Innerschweiz ist das Weiterkommen in Genf Pflicht.

Die Szene des Spiels: Schneuwly tankt sich elegant durch, versucht ein flaches Zuspiel im Strafraum, Rouiller will klären, doch der Ball geht ihm über den Rist und von dort über Torhüter Frick in die hintere Torecke zum 2:2. Dank dieses Eigentores schafft es Luzern überhaupt in die Verlängerung.

Der Luzerner Stefan Wolf trifft im Penaltyschiessen. (Bild Keystone/Salvatore Di Nolfi)
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Während die Genfer ihren Mitspieler Alexis Antunes trösten, der seinen Penalty nicht verwerten konnte, feiern die Luzerner mit den mitgereisten Fans. (Bild: Keystone/Salvatore Di Nolfi)
Blessing Eleke feiert den Sieg mit den Fans. (Bild: Keystone/Salvatore Di Nolfi)
Blessing Eleke (10), feiert sein Goal mit Valeriane Gvilia, links, Otar Kakabadze, Zweiter von rechts, und Ruben Vargas, rechts. (Bild Keystone/Salvatore Di Nolfi)
Am Ende haben die Luzerner Spieler gut lachen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Blessing Eleke in action. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Zweikampf zwischen Luzerns Blessing Eleke und dem Genfer Steve Rouiller. (Bild Keystone/Salvatore Di Nolfi)
Servetteien Yoan Severin kämpft mit Luzerns Christian Schneuwly um den Ball. (Bild Keystone/Salvatore Di Nolfi)
Die Coaches unter sich: Luzerns Trainer Rene Weiler und Trainer Alain Geiger von Servette im Gespräch. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Der Luzerner Stefan Wolf trifft im Penaltyschiessen. (Bild Keystone/Salvatore Di Nolfi)

Das Ergebnis: 5:4-Sieg für Luzern im Penaltyschiessen, nach 90 Minuten stand es 2:2, nach 120 Minuten 3:3.

Die erste Halbzeit: Die Servettiens spielen in den ersten 45 Minuten mutig nach vorne. Sie werden für die offensive Spielweise belohnt: Stevanovic bedient Chagas (24.) und Wüthrich (41.) zu den beiden Toren, welche die 2:1-Pausenführung bedeuten. Dazwischen kann Eleke eine Massflanke von Schwegler zum 1:1 (36.) einköpfeln.

Die zweite Halbzeit: Neben dem Eigentor von Rouiller zum 2:2 (68.) muss für den FCL-Torhüter Zibung gegen Alphonse und Follonier spektakuläre Glanzparaden auspacken, damit die Innerschweizer nicht als Verlierer vom Platz gehen. Doch es reicht zur Verlängerung.

Die Verlängerung: Eleke trifft in der 102. Minute nach einer präzisen Flanke von Debütant Kakabadze zum 3:2 für Luzern. Doch in der 117. Minute schafft Antunes noch den 3:3-Ausgleich.

Das Penaltyschiessen: Grether scheitert als erster Schütze an Frick, dann hält Zibung gegen FCL-Leihspieler Follonier das 2:2 nach Elfern fest. Am Schluss schiesst Antunes den Ball in den Genfer Nachthimmel, Luzern gewinnt das Elferschiessen mit 5:4 und steht im Cup-Achelfinal.

Tomi Juric trainiert endlich mit dem FCL

Stürmer Tomi Juric (27) nimmt seit Mittwoch am Mannschaftstraining des FC Luzern teil. Die lange verletzten Innenverteidiger Stefan Knezevic (21) und Lazar Cirkovic (25) üben ebenfalls wieder mit dem Team. Derweil hat Trainer René Weiler am Donnerstag seinen 45. Geburtstag gefeiert.
Daniel Wyrsch

Blessing Eleke: Stürmer in Gottes Namen

Blessing Eleke ist seit August Mittelstürmer des FC Luzern. Der 22-jährige Nigerianer träumt davon, bald für sein Nationalteam und in einer Top-Liga aufzulaufen. Sein grösstes Ziel ist aber ein anderes: Gott und die Familie stolz machen.
Raphael Gutzwiller