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Kolumne

Das FCL-Camp war für die Katz

FCL-Kolumnist Roland Schwegler findet, dass der FC Luzern sich zukünftig das Trainingslager sparen könnte.
Roland Schwegler

Immer wieder schwärmen Spieler, Trainer und Präsidenten, wie super die Bedingungen im Trainingslager waren. Beim FC Luzern war dies heuer auch der Fall. Wenn dann der erste Match verloren geht, dann waren das Camp und alle Dinge in der Vorbereitung für die Katz. Von daher müsste man es eigentlich wie die Thuner machen. Die blieben aus Spargründen wieder zu Hause, und mussten sich gar nicht erst an den Schnee und die nasskalten Bedingungen der letzten Wochen gewöhnen.

Mit einem Sieg in Lugano und einem Remis gegen Leader YB sind die Berner Oberländer denn auch gut aus den Startblöcken für die zweite Saisonhälfte gekommen. Anders als der FCL, der sich beim Schlusslicht Xamax schwer tat. Man spürte, dass die Luzerner im Gegensatz zum Gastgeber noch kein Spiel in den Beinen hatten und Xamax besser an den Kunstrasen gewöhnt ist.

Trotzdem war das zu wenig, was der FCL in der ersten Halbzeit bot. Am Schluss reichte es nicht mehr, den 0:2-Rückstand wettzumachen. Eine 1:2-Niederlage zum Start beim Tabellenletzten ist doppelt bitter. Ich denke, das war ein Schuss vor den Bug. Am Mittwoch folgt das Nachholspiel zu Hause gegen Sion. Die beiden Teams sind für mich auf Augenhöhe. Luzern muss vom Anspiel an parat sein. Auf Achtung, fertig, los! Hellwach und aggressiv auftreten.

Hinweis

Roland Schwegler (37) ist FCL-Kolumnist unserer Zeitung. Der Ex-Profi wurde mit GC 2001 und 2003 Meister. Von 2007 bis 2010 spielte der Verteidiger für den FC Luzern.

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