Der FC Luzern besiegt den FC St. Gallen

Der FC Luzern kann doch noch gewinnen: Im Spiel der 5. Runde siegen die Innerschweizer beim bisherigen Drittplatzierten FC St. Gallen 1:0.

Daniel Wyrsch
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Luzerns Christian Schwegler schirmt den Ball von St. Gallen's Nassim Ben Khalifa ab. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Luzerns Christian Schwegler schirmt den Ball von St. Gallen's Nassim Ben Khalifa ab. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Ausgangslage: Luzern reiste mit lediglich drei Punkten aus vier Spielen zum Match in St. Gallen an. Die Ostschweizer ihrerseits hatten bereits sieben Zähler aus ebensovielen Partien auf dem Konto.

Szene des Spiels: Schürpf passte in der 55. Minute zur Mitte, Vargas brachte den Ball nicht an St.-Gallen-Goalie Stojanovic vorbei, doch Voca drückte das Runde ins Eckige zum enorm wichtigen 1:0-Sieg des FC Luzern.

Luzerns Torschütze Idriz Voca jubelt nach Schlusspfiff. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
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Der Luzerner Marvin Schulz stellt sich dem Zweikampf mit St. Gallens Cedric Itten. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Luzerns Christian Schwegler verlässt das Spielfeld, um sich pflegen zu lassen. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Luzerns Christian Schwegler im Zweikampf gegen St. Gallen's Nassim Ben Khalifa. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Luzerns Idriz Voca im Duell um dan Ball gegen St. Gallen's Cedric Itten. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Der St. Galler Tranquillo Barnetta nach dem Spiel. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Luzerns Torschütze Idriz Voca jubelt nach Schlusspfiff. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Das Ergebnis: 1:0 für Luzern, das den zweiten Sieg unter Trainer René Weiler feiert - und nun mit sechs Punkten aus fünf Partien in einer deutlich komfortableren Lage als vor dem Match ist.

Die erste Halbzeit: Schwache erste 45 Minuten sahen die 12 000 Zuschauer im Kybunpark. Während die Innerschweizer gar keine Torchance hatten, kamen die Ostschweizer immerhin zu deren zwei nach Eckbällen: Ben Khalifa (21.) schoss aus guter Position übers Tor, Ex-FCL-Stürmer Itten köpfelte in der Nachspielzeit direkt vor dem Pausenpfiff an den Aussenpfosten.

Die zweite Halbzeit: Der FCL kam mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine, plötzlich gewannen die Innerschweizer die Zweikämpfe und setzten die St. Galler unter Druck. Eine Minute vor dem 1:0 hatte Schürpf mit einem Hechtköpfler (54.) bereits eine sehr gute Chance für das Führungstor. In den letzten 15 bis 20 Minuten verteidigten die Luzerner vor allem die Führung. Es reichte schliesslich, um die drei Punkte aus St. Gallen mit nach Hause zu nehmen.