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Der FC Luzern kommt nach der Kettenaktion seiner Ultras mit einem blauen Auge davon

Luzerner Ultras hatten am 6. März beim Cup-Viertelfinal gegen YB ein Tor mit Schloss und Kette verriegelt. Sie protestierten gegen die frühe Anspielzeit. Die Busse des Verbandes beträgt nur 2600 Franken.
Daniel Wyrsch
Vermummte und maskierte FCL-Ultras verketten das Tor beim Schweizer Cup-Viertelfinal zwischen dem FC Luzern und dem BSC Young Boys vom Mittwoch, 6. März 2019, in der Swisspor-Arena . (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Vermummte und maskierte FCL-Ultras verketten das Tor beim Schweizer Cup-Viertelfinal zwischen dem FC Luzern und dem BSC Young Boys vom Mittwoch, 6. März 2019, in der Swisspor-Arena . (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Der FC Luzern ist von der Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) für die Vorfälle vor dem Cup-Viertelfinal gegen die Young Boys gebüsst worden. Erwartet worden ist eine drastische Geldstrafe von mehreren zehntausend Franken. Die ausgesprochene Busse beträgt 2600 Franken. 2000 wegen Missachtung des Sicherheitsreglements plus 6-mal 100 Franken für die sechsminütige Verspätung, bis das Spiel angepfiffen werden konnte.

Mangelhafte Kontrollen in der Swisspor-Arena

Man kann sagen, dass der FCL mit einem blauen Auge davon gekommen ist. Rund 30 vermummte und maskierte Ultras aus dem Luzerner Block hatten vor Spielbeginn das Tor von YB-Goalie David von Ballmoos mit Schloss und Kette verriegelt. Die Kette ist darauf von zwei Mitarbeitern des FCL mit einem Bolzenschneider entfernt worden. Aus Sicherheitsgründen muss zu denken geben, dass die Kette sowie das Schloss und ein Transparent, mit dem gegen die frühe Anspielzeit um 18 Uhr protestierte wurde, durch die Eingangskontrollen in der Swisspor-Arena gekommen sind. Die Ultras betraten zudem den Rasen, sie hätten mit den Gegenständen Spieler und Personal verletzen können.

SFL-Disziplinarkommission lässt sich noch Zeit für ihre Urteile

Möglicherweise ist die Busse nicht höher ausgefallen, weil das Verhalten der Ultras zwar schwerwiegend falsch war, aber die Protestaktion gegen die frühen Anspielzeiten auf ein relevantes Problem hinweisen. Bekanntlich dürfen von der Uefa aus keine anderen TV-Spiele während der Champions League und Europa League stattfinden. Für die Eierwürfe und den Münz-Wurf bei den Liga-Heimspielen des FCL gegen YB vom 10. April und gegen Xamax vom 13. April hat die Disziplinarkommission der SFL noch keine Urteile gefällt.

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