Der FC Luzern stürmt an die Tabellenspitze

Eine furiose erste Halbzeit gegen GC reichte dem FC Luzern, um mit dem 1:0-Sieg die Tabellenführung zu übernehmen. Torschütze war FCL-Neuzugang Florian Stahel mit einem wunderschönen Kopfballtreffer.

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Eigentlich hätte der FC Luzern bereits nach 45 Minuten alles klar machen müssen. Mit einer hervorragenden Leistung, angeführt von einem überragenden Yakin, erspielten sich die Luzerner Chance um Chance. In der 13. Minute war es Neuzugang Stahel, der eine perfekt getimte Flanke von Yakin per Kopf zum 1:0 einnickte.

War die FCL-Führung zu diesem Zeitpunkt doch eher überraschend, so erarbeiteten sich die Luzerner bis zur Pause das prädikat «hochverdient» mit einer grandiosen Leistung. Einziger Makel: Die Kugel wollte einfach nicht ein zweites Mal ins Netz des von Bürki gehüteten GC-Tors. Lustenberger (18,) , Hochstrasser (24.) und Winter (34.) hätten die Führung mit ihren erstklassigen Chancen ausbauen können – vielleicht sogar müssen. Und jedes Mal war Yakin mit glänzender Vorarbeit beteiligt.

Der Luzerner Florian Stahel, Mitte, bezwingt den Zürcher Torhüter Roman Buerki. (Bild: Keystone)
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Der Luzerner Florian Stahel jubelt nach seinem ersten Tor für denm FCL. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Der Zürcher Daniel de Ridder, links, und der Luzerner Michel Renggli. (Bild: Keystone)
Der Zürcher Boris Smiljanic bei einem Kopfball. (Bild: Keystone)
Schiedsrichter Stephan Klossner. (Bild: Keystone)
Der Zuercher Innocent Emeghara, rechts, gegen den Luzerner Michel Renggli. (Bild: Keystone)
Der Zuercher Innocent Emeghara, rechts, gegen den Luzerner Michel Renggli. (Bild: Keystone)
Murat Yakin gibt Anweisungen. (Bild: Keystone)
Murat Yakin gibt Anweisungen. (Bild: Keystone)
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Die beiden Coaches betreten das Spielfeld. (Bild: Keystone)
Ciriaco Sforza am Spielfeldrand. (Bild: Keystone)
Der Zürcher Steven Zuber, rechts, im Kampf um den Ball mit dem Luzerner Florian Stahel. (Bild: Keystone)
Der Luzerner Florian Stahel, Mitte, bezwingt den Zuercher Torhüter Roman Buerki, links. (Bild: Keystone)
Der Zürcher Nzuzi Bundebele Toko, rechts,  gegen den Luzerner Burim Kukeli. (Bild: Keystone)
Der Zürcher Nzuzi Bundebele Toko, rechts,  gegen den Luzerner Burim Kukeli. (Bild: Keystone)
Zürichs Innocent Emeghara, rechts, gegen den Luzerner Michel Renggli. (Bild: Keystone)

Der Luzerner Florian Stahel, Mitte, bezwingt den Zürcher Torhüter Roman Buerki. (Bild: Keystone)

Ein gänzlich anderes Bild dann nach dem Seitenwechsel. Der FC Luzern zog sich in seine Hälfte zurück, überliess den Zürchern das Spielgeschehen. Diese vermochten aber die ihnen gewährten Freiheiten nicht zu nützen. Die FCL-Abwehr stand sicher, liess nur wenige Chancen der Zürcher zu. So etwa in der 51. Minute, als Feltschers Schuss aus 10 Metern von Lustenberger in höchster Not zu Ecke abgelenkt werden konnte. So blieb es beim letztlich verdienten Auswärtssieg für den FC Luzern.

Mit dem 1:0-Sieg gegen GC steht der FC Luzern an der Tabellenspitze der Super League. Dies zumindest bis am Sonntag, wenn Thun in Basel antritt und mit einem Sieg gegen den FCB die Spitze zurückerobern könnte.

Ernst Zimmerli

Grasshoppers - Luzern 0:1 (0:1)

Letzigrund. - 5300 Zuschauer. - SR Klossner. – Tor:12. Stahel (Yakin) 0:1.

Grasshoppers: Bürki; Menezes, Vallori, Smiljanic, Bauer; Abrashi (26. Lang); Feltscher, Toko, De Ridder, Zuber (78. Adili); Emeghara.

Luzern: Zibung; Stahel (84. Thiesson), Renggli, Sarr, Lustenberger; Wiss, Kukeli; Winter, Hochstrasser (7. Puljic), Ferreira; Yakin (72. Hyka).

Bemerkungen: GC ohne Paiva, Callà, Cabanas und Simijonovic (alle verletzt). Luzern ohne Gygax, Ianu, Sorgic, Adekunle und Kibebe (alle verletzt). 21. Pfostenschuss von Winter. 26. Abrashi mit leichter Knieverletzung ausgeschieden.

Verwarnungen: 30. Smiljanic (Foul). 37. Emeghara (Reklamieren). 75. Wiss (Foul). 88. Renggli (Foul). 91. Hyka (Foul). 94. Thiesson (Foul).