Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Viel Fleiss, wenig Freude: FC Luzern und FC Zürich trennen sich torlos

Eine leise Enttäuschung: Dem FC Luzern gelingt daheim gegen den FC Zürich nur ein 0:0.
Turi Bucher
Luzerns Idriz Voca gegen Zürichs Benjamin Kololli und Denis Popovic (von links). (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)Luzerns Idriz Voca gegen Zürichs Benjamin Kololli und Denis Popovic (von links). (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)
Lucas Alves und Christian Schwegler nehmen Assan Ceesay (Mitte) in die Mangel. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)Lucas Alves und Christian Schwegler nehmen Assan Ceesay (Mitte) in die Mangel. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)
Lucas Alves (links) gegen Assan Ceesay. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)Lucas Alves (links) gegen Assan Ceesay. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)
Christian Schneuwly tauscht mit FCZ-Präsident Ancillo Canepa Freundlichkeiten aus. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)Christian Schneuwly tauscht mit FCZ-Präsident Ancillo Canepa Freundlichkeiten aus. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)
Lucas Alves (links), ein aufschreiender Blaz Kramer (Mitte) und Christian Schwegler im Kampf um den Ball. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)Lucas Alves (links), ein aufschreiender Blaz Kramer (Mitte) und Christian Schwegler im Kampf um den Ball. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Luzern, 28. Juli 2019)
Marvin Schulz vor dem Zürcher Tor. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)Marvin Schulz vor dem Zürcher Tor. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)
FCZ-Goalie Yanick Brecher geht in die Luft. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)FCZ-Goalie Yanick Brecher geht in die Luft. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)
Denis Popovic und ein fallender Tsiy William Ndenge. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)Denis Popovic und ein fallender Tsiy William Ndenge. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 28. Juli 2019)
8 Bilder

FC Luzern – FC Zürich

Die Angst vor der Niederlage scheint an diesem Super-League-Sonntag umzugehen. Die Vorsicht, diesen einen Punkt möglichst gut zu behüten, scheint zu dominieren: Nach einer Stunde Spielzeit steht es bei allen drei Partien auf den Schweizer Plätzen 0:0. Am Schluss ist gerade mal ein Tor (von YB) notiert.

Und der FC Luzern? Er hat in St. Gallen nicht brilliert, er hat in der Europa-League-Qualifikation gegen Klaksvik nicht überzeugt, und beides auch im ersten Super-League-Heimspiel der Saison gegen den FC Zürich nicht. Der FCL arbeitet und kämpft, ist aber in dieser jungen Saison spielerisch bei weitem noch nicht dort angekommen, wo man ihn sich wünscht. Der Fleiss ist den Luzernern nicht abzusprechen, die Freude über das Gezeigte bleibt überschaubar.

Der FCL war an diesem Sonntagnachmittag in der ersten Halbzeit besser als die Zürcher, war überlegen, aber ohne den entscheidenden Exploit, um erneut den Sieg zu ergattern. Insgesamt war diese erste Halbzeit für das Publikum ein Ablöscher. Im Dauerregen gab es kaum nennenswerte Strafraumszenen. Die beste Torchance hatte Luzerns Lucas Alves mit einem Kopfball nach einem Corner in der 42. Minute.

Zürichs Schönbächler knallt den Ball an die Latte

Beim FC Zürich war die Verunsicherung nach der 0:4-Startheimniederlage gegen den FC Lugano deutlich zu spüren. Von einer «Schockstarre» hatte FCZ-Sportchef Thomas Bickel nach dem gründlich missratenen Saisonstart gesprochen.

Doch rund zehn Minuten nach der Pause dann der Weckruf – für beide Teams: Zürichs Marco Schönbächler traf aus rund 30 Metern Distanz die Latte. FCL-Goalie Marius Müller hätte diesen Ball nicht halten können. Schönbächler sagte später: «In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir es noch können.»

Nach diesem Lattenschuss kam Stimmung ins Stadion, endlich Stimmung auf den Rasen, nun kam auch der FC Luzern wieder gefährlich vors Zürcher Tor. Der Italiener Francesco Margiotta, der seine Rolle im FCL-Dispositiv definitiv noch nicht gefunden hat, spitzelte den Ball in der 61. Minute neben das FCZ-Tor.

Aber vor allem der FCZ wurde stärker, aggressiver, bissiger. FCL-Goalie Marius Müller musste sich in der 66. Minute ziemlich strecken, um das 0:1 zu verhindern.

FCL-Trainer Häberli: «Der Lucky Punch fehlte»

Im Gegenzug kam der FC Luzern zu seiner grössten Torchance in diesem Spiel: Der Deutsche Marvin Schulz sprintete über das halbe Spielfeld und allen davon, bis er alleine vor Zürichs Torhüter Yanick Brecher stand. Das hatte Schulz hervorragend gemacht. Sein Lupfer über den herausgeeilten Brecher aber misslang – der Ball flog über das Tor.

Eine Viertelstunde war noch zu spielen, und es wurde nun deutlich, dass dieses Duell auf beide Seiten kippen kann. In der 81. Minute hätte Mimoun Mahi den FC Zürich ins Glück schiessen können: Ein Querpass in den FCL-Strafraum fand den Weg auf Mahis Fuss, doch der Holländer schien die Hochhäuser hinter dem Stadion und nicht das FCL-Tor im Visier zu haben. Wenig später verlangte FCZ-Trainer Ludovic Magnin nach einer Strafraumaktion wild mit den Armen gestikulierend nach dem Videobeweis – doch die Szene war viel zu harmlos, VAR kam bei FCL – FCZ nicht zum Zug.

Weil beide Teams nicht restlos alles in die Waagschale warfen, weil sowohl der FCL wie auch der FCZ den Sieg nicht mit aller Kraft und aller Deutlichkeit anvisierten, blieb die Partie bis zum Schluss torlos. «Es war ein Kampfspiel. Ja, es hätte auf beide Seiten kippen können», sagte Luzerns Trainer Thomas Häberli nach dem Schlusspfiff. «Für einen Sieg fehlte uns schliesslich der Lucky Punch.»

Schon ist die nächste intensive Woche da

Für den FCL geht es gleich in die nächste intensive Woche. Am Mittwoch fliegt die Häberli-Mannschaft zum Europa-League-Rückspiel auf die Färöer-Inseln. Die Partie gegen Klaksvik findet am Donnerstag (19.00/SRF 2) statt. Und bereits am Sonntag steht das schwierige Auswärtsspiel in Genf bei Servette auf dem Programm.

Zwei Spiele mehr, um den FC Luzern Ausgabe 2019/20 hinterher noch ein bisschen besser einordnen zu können.

Luzern - Zürich 0:0

9917 Zuschauer. - SR Klossner.
Luzern: Müller; Schwegler, Alves, Cirkovic, Sidler (88. Kakabadse); Voca, Ndenge; Schürpf, Schulz, Eleke; Margiotta (75. Schneuwly).
Zürich: Brecher; Britto, Bangura, Nathan (51. Mirlind Kryeziu), Charabadse; Domgjoni, Popovic; Schönbächler, Mahi, Kololli; Ceesay (62. Kramer).
Bemerkungen: Luzern komplett, Zürich ohne Hekuran Kryeziu, Marchesano, Omeragic, Rüegg und Winter (alle verletzt). 54. Lattenschuss Schönbächler. Verwarnungen: 37. Nathan (Foul). 81. Popovic (Unsportlichkeit). 90. Domgjoni (Foul).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.