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FC Luzern verlängert mit Trainer Häberli – Hautpinvestor Alpstaeg hält neu 52 Prozent der Aktien

Seit Februar ist der Ballwiler Thomas Häberli Trainer beim FC Luzern. Nach der Probezeit ist jetzt klar: Der Verein stattet Häberli mit einem 1-Jahres-Vertrag aus. Das auf Eis gelegene Aktien-Paket von Walter Stierli geht an Hauptinvestor Bernhard Alpstaeg über.
Janick Wetterwald
Bleibt beim FC Luzern: Trainer Thomas Häberil. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 23. April 2019)

Bleibt beim FC Luzern: Trainer Thomas Häberil. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 23. April 2019)

Die Ausgangslage war klar: Thomas Häberli erhält im Februar einen Vertrag bis Ende Saison – danach ziehen Verein und Trainer eine Bilanz. Nun ist die Saison zu Ende und das Resultat lautet: Der FC Luzern schenkt Häberli das Vertrauen.

Der 45-jährige Ballwiler erhält einen Vertrag bis Ende der Saison 2019/20, wie der FC Luzern heute an einer Medienkonferenz mitteilt. Somit kriegt Häberli die Chance, seine Mannschaft gezielt und mit etwas Zeit auf die neue Saison vorzubereiten. Zudem kann er in der Transferperiode zusammen mit FCL-Sportchef Remo Meyer über das Kader verhandeln.

Sportchef Meyer zur Vertragsverlängerung:

«Es war ein Wunsch von beiden Seiten, die Zusammenarbeit zu verlängern. Ich habe Thomas als super Typ, menschlich 1A und ein als top Fussball-Fachmann wahrgenommen. Die Harmonie mit dem ganzen Staff ist da, darum wollen wir den Weg weitergehen.»

Trainer Häberli sagt:

«Ich freue mich enorm auf die nächste Saison mit dem FCL. Als ich hier begann, war klar: Wir mussten punkten und das haben wir sofort geschafft. Danach war es immer sehr eng und am Schluss während der Barrage-Phase auch emotional. Am Schluss dann kam der Hunger auf die Europa League, aber wir sind in Bern ‹reingelaufen› – YB war ein starker Gegner.»

Meyer sowie Häberli bilanzieren, dass man stolz ist auf den fünften Platz und dort am richtigen, korrekten Ort sei. Damit darf sich Thomas Häberli mit dem FC Luzern an etwas versuchen, was vor ihm noch kein Trainer bei den Innerschweizern geschafft hat: In der Europa League Qualifikation die erste Hürde überspringen.

Das sagt Häberli im Video-Interview:

Häberli beim FCL: Ein Auf und Ab nach gutem Start

Der Start von Thomas Häberli mit dem FC Luzern war vielversprechend: Aus den ersten vier Spielen holte die Mannschaft acht Punkte. Darauf folgte die Baisse mit zwei Niederlagen gegen Basel und YB, aber auch gegen Xamax und Lugano. Gerade die Niederlage im Tessin schmerzt beim Anblick der Tabelle. Insgesamt holte Thomas Häberli in 15 Meisterschaftsspielen 21 Punkte – das ergibt einen Schnitt von 1,4 Punkten pro Spiel. (jwe)

Zibung soll nicht mehr die Nummer 1 sein

Angesprochen auf allfällige Vertragsverlängerungen mit Spielern oder Abgängen sagt Meyer dasselbe wie bisher: «Ich gehe aktuell davon aus, dass das Kader zusammenbleibt.» Remo Arnold (war ausgeliehen an Winterthur) hat einen laufenden Vertrag, kommt zurück und wird beim Trainigsstart am 17. Juni beim FCL dabei sein.

Zur Goalieposition sagt der Sportchef: «Wir planen nicht mit David Zibung als Nummer 1. Weiter unter Vertrag sind Simon Enzler und Loic Jacot, der von Xamax übernommen wird.» Der GC-Goalie von dieser Saison, Heinz Lindner, sei nicht im Dossier von Remo Meyer.

Alpstaeg wird Hauptaktionär – Heusler als Berater

FCL-Präsident Philipp Studhalter gibt Neuigkeiten zum Aktienpaket vom ehemaligen Präsident Walter Stierli preis:

«Die Aktien, welche 25 Prozent vom gesamten Paket ausmachen, gehen an Bernhard Alpstaeg über. Damit wird er mit insgesamt 52 Prozent Hauptaktionär.»

Gleichzeitig hat der FC Luzern heute bekanntgeben, dass die Namenrechte der Spielstätte bis 2026 bei swisspor bleiben – Alpstaeg ist Verwaltungsratspräsident der swisspor-Gruppe.

Bernhard Alpstaeg verfolgt ein FCL-Spiel von der Tribüne aus. (Bild: Daniela Frutiger / Freshfocus)

Bernhard Alpstaeg verfolgt ein FCL-Spiel von der Tribüne aus. (Bild: Daniela Frutiger / Freshfocus)

Studhalter betont aber, dass der Verwaltungsrat ein Gremium sei und Alpstaeg nicht die alleinige Macht habe. Ab 1. Juli wird zudem Bernhard Heusler als Berater von Hauptinvestor Alpstaeg im Amt sein. Heusler, der ehemalige Präsident des FC Basel, habe so die Möglichkeit, bei den Verwaltungsratssitzungen als Gast dabei zu sein. Studhalter hält fest:

«Der FC Luzern wird kein FC Basel 2.0.»

Unzufrieden ist Präsident Studhalter mit dem Zuschauerschnitt der abgelaufenen Saison von 9616: «Unser Ziel ist ganz klar die 10'000er-Marke.» Da müsse der Verein den Hebel ansetzen und er habe mit der Preissenkung auf der Tribüne C für die nächste Saison bereits ein Zeichen gesetzt.

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