Der FCL holt wichtigen Sieg gegen Thun

Mitten in der Krise kehrt der FC Luzern zun Siegen zurück. Die drei Punkte gegen Thun waren in vielerlei Hinsicht wichtig für die Luzerner.

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Der Neuzugang von Thun Stephan Andrist bejubelt sein 2:0 mit Daniel Gygax (mitte) und Philipp Muntwiler (rechts). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Neuzugang von Thun Stephan Andrist bejubelt sein 2:0 mit Daniel Gygax (mitte) und Philipp Muntwiler (rechts). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Es war auch heute kein berauschender Auftritt der Luzerner Mannschaft. Aber immerhin wurden heute die Bemühungen belohnt. Ryszard Komornickis Truppe wirkte im Spiel gegen Thun nicht besser organisiert oder sicherer. Doch der Drive nach vorne war bemerkenswert. Wie auch der Auftritt von Trainer Komornicki.

Torschütze zum 1:0 Adrian Winter (rechts) mit Gratulant Stephan Andrist (links). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Stephan Andrist nimmt die Gratulationen von Daniel Gygax (mitte) und Philipp Muntwiler zum 2:0 Treffer entgegen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Ryszard Komornicki (rechts) und Assistenztrainer Dariusz Skrzypczak jubeln nach dem 1:0 durch Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Die Spielerbank des FC Luzern mit Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Alain Wiss (links) und Claudio Lustenberger gegen Thuns Nelson Ferreira. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Dimitar Rangelov auf der Ersatzbank. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Enrico Schirinzi schiesst in der Nachspielzeit mittels Penalty zum 2:1. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Claudio Lustenberger (rechts) umarmt Jahmir Hyka. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dario Lezcano (rechts) gegen Thuns Benjamin Lüthi. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Torschütze Stephan Andrist (links) nach seinem Treffer zum 2:0. Daniel Gygax (mitte) und Philipp Muntwiler (rechts). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
76. Minute: Dimitar Rangelov (rechts) wird für Dario Lezcano eingewechselt. (Bild: Philipp Schmidli//Neue LZ)
Tomislav Puljic (rechts) küsst Adrian Winter auf die Stirn. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bewohner auf den Hochhäusern verfolgen den Match zwischen dem FCL und dem FC Thun. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dario Lezcano liegt nach einem Foul am Boden. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Adrian Winter verschenkt nach dem Spiel seine kurzen Hosen einer weiblichen Verehrerin. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Trikottausch zwischen dem Ex-Luzerner Nelson Ferreira (links) und Tomislav Puljic (rechts). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter jubelt nach seinem Schuss zum 1:0. (Bild: Keystone)
Ryszard Komornicki (links) an der Pressekonferenz nach dem Spiel. Neben ihm sitzt René Baumann, Mediensprecher des FC Luzern. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)
Ryszard Komornicki an der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den FC Thun. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)
Paul Wolfisberg sitzt auch im Stadion beim Spiel des FC Luzern gegen den FC Thun. (Bild: Keystone)
Nelson Ferreira nach dem Spiel mit seiner Tochter Allegra. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)
Adrian Winter (links) und Jérome Thiesson. (Bild: Keystone)
Adrian Winter schiesst zum 1:0 für den FCL. (Bild: Keystone)
Gygax (links), Thiesson (mitte) bejubeln den Treffer zum 1:0 von Adrian Winter. (Bild: Keystone)
Adrian Winter (links), Jérome Thiesson und Daniel Gygax (rechts) freuen sich über das 1:0. (Bild: Keystone)
Der Ex-Luzerner Nelson Ferreira (vorne) gegen Daniel Gygax. (Bild: Keystone)
Adrian Winter wird von Saif Ghezal (links) gefoult. (Bild: Keystone)
Adrian Winter vom FCL gegen Saif Ghezal (rechts). (Bild: Keystone)
Dario Lezcano (links) im Duell gegen Thuns Muhamed Demiri. (Bild: Keystone)
Dimitar Rangelov sitzt auf der Bank. (Bild: Keystone)
Ryszard Komornicki. (Bild: Keystone)

Torschütze zum 1:0 Adrian Winter (rechts) mit Gratulant Stephan Andrist (links). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Aus dem Minimum das Maximum rausgeholt

Es war ein Spiel, dass der Super League nicht würdig war. Ein Gewürge beider Mannschaften. Thun erwischte einen miserablen Start ins Spiel. Bereits in der vierten Minute kommt Winter zum Schuss, ein Aufsetzer, und lässt den Thun-Keeper alt aussehen. Auch in der Folge kommt Thun nicht ins Spiel. Wenn mal was nach vorne läuft, dann kommt es vom FC Luzern.

Auch in der zweiten Hälfte bringen sowohl Thun als auch Luzern wenig Ansehliches zu Stande. Der 2:0-Treffer durch Andrist kommt völlig aus dem Nichts. Das Tor war dann aber doch was Spezielles. Der Ex-Thuner Andrist mochte dann auch nicht richtig jubeln. Der Anschlusstreffer per Penalty war aus Luzerner Sicht unnötig. Thiesson geht im Strafraum ohne jegliches Feingefühl in den Zweikampf gegen Ferreira und verursacht so den Elfmeter.

Komornicki ist sauer und geht

FCL-Trainer Ryszard Komornicki bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)

FCL-Trainer Ryszard Komornicki bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)

Doch dieser Sieg ist beim FCL nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Dies wurde an der anschliessenden Pressekonferenz augenscheinlich. Ryszard Komornicki wollte keine grossen Worte verlieren, weder zum Spiel noch zur sonstigen Situation beim FC Luzern.

Nach seinem Statement «Es gibt Sachen, die bringen mich auf die Palme» stand er auf und ging. Die Trainerfrage scheint in Luzern also noch nicht geklärt, trotz dem 2:1 Erfolg gegen Thun.

Luzern - Thun 2:1 (1:0)

Swissporarena. - 10'477 Zuschauer. - SR Zimmermann.

Tore: 5. Winter 1:0. 81. Andrist (Winter) 2:0. 91. Schirinzi (Foulpenalty/Thiesson an Ferreira) 2:1.

Luzern: Zibung; Thiesson, Stahel, Puljic, Lustenberger; Gygax, Kryeziu (76. Muntwiler), Wiss, Andrist; Winter (91. Hochstrasser), Lezcano (76. Rangelov).
Thun: Faivre; Lüthi, Reinmann, Ghezal, Schirinzi; Bättig (65. Steffen), Demiri; Ngamukol, Krstic (55. Salamand), Ferreira; Marco Schneuwly (79. Cassio).
Bemerkungen: Luzern ohne Bento, Renggli, Sorgic (alle verletzt) und Urtic (gesperrt), Thun ohne Bigler, Hediger, Schindelholz und Zuffi (alle verletzt).
Verwarnungen: 43. Lustenberger (Foul). 85. Muntwiler und Ngamukol (beide Unsportlichkeit).

Sara Häusermann/luzernerzeitung.ch

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.